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„Zwölfe auf einen Streich!“

Die Bregenzerwälder Raunächte haben’s wohl in sich, nicht nur, dass hier uralte Traditionen gepflegt werden, sondern auch die Jagd auf den reifen Winterfuchs beim nächtlichen Ansitz am Luderplatz von den einheimischen Jägern gerne und begeistert ausgeübt wird. So konnte der Jagdaufseher Mathias Feurstein in der Nacht vom Stefanitag auf den 27. Dezember 2012 in seinem 1350 m hoch gelegenen Genossenschaftsbergrevier Bezau III, im Revierteil Hinteregg – Hinterteil, insgesamt zwölf  Bergfüchse erlegen.

Das Bergrevier Hinteregg mit seiner erfreulich zunehmenden Birkwildpopulation bedarf gerade deshalb einer intensiven Raubwildbejagung, und aus diesem Grunde hat Mathias schon früh im Herbst, gleich nach dem Weideviehabtrieb damit begonnen, einen Luderplatz immer wieder mit Aufbrüchen zu „beschicken“, um sodann in den Wintermonaten auf den Fuchs weidwerken zu können. Bei einem Kontrollgang am Heiligen Abend hat er aber leider festgestellt, dass hier kein Fuchs seine Spur zieht. Unverdrossen nahm sich jedoch Mathias die Stefaninacht als Ansitznacht vor und konnte schon um 20.15 Uhr von seiner exponierten Ansitzkanzel den ersten anschnürenden Fuchs erlegen, um 20.40 Uhr den zweiten und so ging’s weiter, sodass er um 00.15 Uhr mittlerweile schon den zehnten Fuchs gestreckt hatte. Um 02.45 Uhr und um 04.00 Uhr kamen noch zwei weitere Füchse dazu. Durch eine kleine Unvorsichtigkeit des Schützen alarmiert, konnte um 4.30 Uhr dann schließlich der 13. Fuchs noch heil das Weite suchen.

Insgesamt wurden in der Stefaninacht mit den zwei weiteren angrenzenden Revieren von drei Jägern 21 Füchse erlegt.

Dem tüchtigen Jagdschutzorgan Mathias Feurstein ein kräftiges Weidmannsheil zu den zwölf erlegten Bergfüchsen!

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