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Zerwirken oder „vom Schuss bis küchenfertig“

Foto: Karoline von Schönborn

Zur jagdlichen Herausforderung, Wild weidgerecht zu erlegen, gesellt sich im Anschluss sofort die Frage nach der Verarbeitung. Dabei bildet das sachgemäße Zerwirken des Wildes einen wesentlichen Baustein einer erfolgreichen Wildbret-Vermarktung oder Eigennutzung. Das Zerwirken will dabei gelernt sein.

Aus diesem Grund organisierte Arno Jäger am 18. Juni 2011 für Interessierte der Bezirksgruppe Dornbirn im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems einen Zerwirkkurs, in welchem die Grundlagen und die Besonderheiten des Zerwirkens von Reh, Hase und Ente fachmännisch aufgezeigt wurden.

Metzgermeister Manfred Werle zerwirkte Rehwild, Hase und eine „vermeintliche“ Ente, (mangels Ente musste ein Bio-Huhn verwendet werden) und demonstrierte auf überzeugende Art und Weise, wie Wildbret für die Verarbeitung in der Küche aufbereitet und genutzt werden kann. Es war interessant zu sehen, wie fachmännisches Zerwirken und ein gekonnt zubereitetes Wildbret in engem Zusammenhang stehen.

Die Teilnehmenden konnten lernen oder ihr Wissen in Theorie und Praxis vertiefen, und zwar vom Aus-der-Decke-schlagen bis zur Zerlegung des Wildbrets in küchenfertige Teile. Besonders hilfreich waren die vielen wertvollen praktischen Tipps für das Zerwirken.

Einen kräftigen Weidmannsdank an den Organisator Arno Jäger, an Metzgermeister Manfred Werle sowie an den „Rehsponsor“ Reinhard Schedler und den „Hasensponsor“ Herbert Peischler.

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