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Wildschaden-Kontrollsystem

In Vorarlberg ist laut § 37 der Jagdverordnung festgelegt, dass pro angefangene 50 ha Waldfläche im Jagdgebiet mindestens eine eingezäunte Vergleichsfläche an verjüngungsfähigen Standorten bzw. an Standorten mit beginnender Waldverjüngung zu errichten ist („Wildverbisskontrollzaun“).

Man findet diese oft beim Wandern und wundert sich, was das wohl sein soll.

Die eingezäunte Vergleichsfläche hat ein Ausmaß von 6 m x 6 m aufzuweisen und ist derart einzuzäunen, dass das Eindringen von Schalenwild verlässlich verhindert wird.

Das Wildschaden-Kontrollsystem dient der objektiven Feststellung und Beurteilung von Wildschäden.

Das Ausmaß der Wildschäden ist als primäre Grundlage für die Abschussplanung und Bewirtschaftung des Schalenwildes heranzuziehen. Die Beurteilung der Wildschäden erfolgt durch die Aufnahme und Auswertung von Vergleichsflächen.

Die Kontrollzaunflächen dienen der Feststellung der Entwicklung der Waldverjüngung, wobei ein Vergleich zwischen eingezäunten Probeflächen und ungezäunten Vergleichsflächen, die dem Wildverbiss ausgesetzt sind, hergestellt wird.

Mehr Informationen finden Sie hier: Wildschaden-Kontrollsystem

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