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Wildparkexkursion mit anschließendem Anschussseminar

Foto: Christian Ammann

Autor: Maximilian Hutz

Am 31. März, einem wunderschönen, frühlingshaften Samstagmorgen, trafen wir uns, die Jungjäger aus dem Jahrgang 2012, zu einer Exkursion im Wildpark in Feldkirch.

Der uns als Jagdschulvortragende bekannte Akad. Jagdwirt Christoph Rogge begrüßte die zahlreich anwesenden zukünftigen Jägerinnen und Jäger. Anschließend wurde auch gleich die Führung durch den Park gestartet.

Während der Exkursion wiederholten wir gemeinsam mit unserem Begleiter Herrn Rogge die wichtigsten Lebensdaten und Informationen über das Schalenwild, was auch bestens geklappt hat. Die Antworten zu unseren offenen Fragen wurden nachhaltig und bestens beantwortet. Nun können wir uns alle, jedenfalls zu diesem Thema, beruhigt zur bevorstehenden Jagdprüfung im Mai begeben?!

Am Mittag fuhren wir dann alle in einem Fahrzeugkonvoi, in die Nähe der alten Burgruine in Feldkirch-Tosters, in der das Jagdgebiet von Gustl Beck liegt. Dort wurden wir mit Getränken und einer guten Wurst bestens verköstigt. Vielen Dank!

Gustl Beck begrüßte uns herzlich zum Anschussseminar. In einem theoretischen Teil informierte er uns über die wichtigsten Informationen zur Arbeit vor dem Schuss und auch über die Arbeit der Nachsuche nach einem möglichen Fehlschuss.

Etwas später führte uns Herr Hubert Loretter durch den praktischen Teil, bei dem wir Jungjäger extra für uns präparierte, Anschussstellen untersuchen durften und durch die gefundenen Schnitthaare, Ausrisshaare, Schweißspuren und Wildbretteile die Trefferart mit Loretter´s Hilfe rückschließen konnten. Auch eine Nachsuche einer Alpenländischen Dachsbracke wurde uns vorgeführt.

Als wir glaubten, wir wären am Ende dieses Seminars angekommen, hatten Herr Hubert Loretter und Herr Gustl Beck noch eine weitere, sehr interessante, Vorführung für uns vorbereitet. Es wurde uns anhand eines mit Wasser gefüllten Behältnisses vorgeführt, wie der Schuss einer Faustfeuerwaffe darauf einwirkt und als Vergleich noch der Schuss einer Jagdbüchse (siehe Gallerie unten).

Empfehlung: Hochgeschwindigkeitsaufnahmen wie Geschosse wirken.

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Dieser sehr interessante und spannende Tag wurde mit einem längeren, gemütlichen und „feuchtfröhlichem“ Beisammensein abgeschlossen.

Nach so vielen Eindrücken und Erfahrungen können wir hoffentlich alle einem erfolgreichen und interessanten Jägerleben entgegenblicken.

Fotos: Christian Ammann und Stephan Hohn

Ein Kommentar zu “Wildparkexkursion mit anschließendem Anschussseminar

  1. Weidmannsheil an die Jägerschule
    Das war wirklich ein sehr gelungenes Seminar.
    Die Organisation der Veranstaltung war perfekt und das Wetter hat die Mühen mehr als belohnt.

    Toll ist, wie unsere sehr erfahrenen Jäger den Jungjägern mit Antworten auf alle möglichen Fragen weiterhelfen konnten. Ich glaube, man kann sagen, dass das nicht selbstverständlich ist.

    Leider konnten Petra und ich den anschliessenden Hüttenhock aufgrund einer Geburtstagsfeier nicht wahrnehmen. Eine SMS, erhalten um 01:04 (am Morgen!) mit der Frage wo wir den sind zeigt, dass es danach auch noch Spaß gemacht hat.
    Ein kräftiges Weidmannsdank, Stephan

    PS: Wie sehen das andere Jungjäger der Jägerschule?


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