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Wildkunde II

Hauptsächlich handelt es sich bei den in diesem Fach behandelten Tierarten um die im Überbegriff „Niederwild“ zusammengefassten Tiere aus den Gruppen Kleinhaarwild, Raubwild und Federwild.

Die Lehrgangsteilnehmer sollen einen möglichst umfassenden Überblick über diese Wildarten erlangen.  Aussehen, Merkmale, Verhalten, Lebensweise, Vermehrung, Verbreitungsgebiet, Bejagung und Einnischung und deren Zusammenhang im ökologischen Gleichgewicht bzw. der Nahrungskette sind wichtige Themen.

Weiters sollen sie die jagdbaren Wildarten von den nichtjagdbaren sicher unterscheiden können, die biologischen Unterschiede zwischen Haarwild und Federwild erlernen und die Hegemaßnahmen, Bedrohungen, Krankheiten und Spuren dieser Wildarten kennenlernen.

Die Lehrgangsteilnehmern sollen erkennen, dass zwischen dem Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, des Tierschutzes und der Weidgerechtigkeit die Eigenverantwortlickeit in der jagdlichen Ausübung gefordert ist. Es soll ein gegebenenfalls negativer Einfluß der Jagd auf die Wildarten erkannt werden können.

Die Lehrgangsteilnehmer sollen erkennen, dass Faktoren wie Bestandeskontrolle, Zählungen, Monitoring, Hegemaßnahmen und laufende Beobachtung Grundlagen für eine ethisch gerechte Jagdausübung in dieser modernen Zeit sind und nur unter diesen Gesichtspunkten der Fortbestand der Bejagungsmöglichkeit auf einzelne Wildarten gesichert ist.

Auswahl an besprochenem Wild: Feldhase, Schneehase, Wildkaninchen, Murmeltier, Fuchs, Dachs, Edel- und Steinmarder, Iltis, die Wiesel, Luchs, Stockente, Krickente, Tafelente, Reiherente , Gänse, Graureiher, Kormoran, Lachmöve, Bläßhuhn, Tauben, Schnepfen, Rabenvögel und sämtliche Tag- und Nachtgreifvögel.

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