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Wildbiologie Steinmarder

Körperlänge: 78 cm

Gewicht: bis 1,2 kg,

Lebensweise und Lebensraumansprüche:
Im Gegensatz zum seltenen Baummarder lebt der Steinmarder in zunehmenden Populationen oft in der Nähe menschlicher Siedlungen und ist bis in die Großstädte vorgedrungen (Hausmarder). Den Tag verschläft er auf Heuböden oder Speichern, unter trockenen Wegdurchlässen, in Stein- und Reisighaufen oder in anderen Schlupfwinkeln. In Wohngebäuden stört er durch nächtliches Rumoren auf Dachböden und macht sich unbeliebt durch zerbeißen von Kabel und Schläuchen von abgestellten Kraftfahrzeugen.

Nahrung:
Kleinnager, Kaninchen, Junghasen, Eier, Vögel bis Fasanengröße, Beeren, Obst, Weintrauben.

Fortpflanzung:
Gechlechtsreife mit 1 1/2 bis 2 1/2 Jahren; polygam; Ranzzeit Juli/August;

Trächtigkeitsdauer: 250 bis 280 Tage,  inkl. Eiruhe.

Jungenaufzucht:
2 bis 5 blinde, fast nackte Junge; Säugezeit etwa 8 Wochen; Führung durch die Mutter ca. 3 Monate.

Verbreitungsgebiet:
Fehlt in Island, Irland, Großbritannien und Skandinavien, sowie auf einigen Mittelmeerinseln, ansonsten flächendeckend in ganz Mittel- und Südeuropa (auch Türkei) beheimatet.

Quelle: “VOR und NACH der JAGDPRÜFUNG”, Krebs, blv

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