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Wildbiologie Rehwild

Jagdliche Bezeichnungen

Quelle: www.jagd.it

Schulterhöhe: 70 bis 85 cm

Körperlänge: 107 bis 130 cm

Gewicht: 15 bis 30 kg

Männliche Tiere haben ein Geweih, die Stangen können bis zu 22 cm lang sein; es wird im Spätherbst abgeworfen und während des Winters und Frühjahrs neu gebildet.

Lebensraumansprüche

Das Rehwild ist sehr anpassungsfähig und bewohnt in Europa alle Lebensraumtypen von der landwirtschaftlich intensiv genutzten Landschaft in der Ebene bis zu alpinen Beriechen oberhalb der Waldgrenze im Hochgebirge.

Nahrung: Rehe haben ein ausgeprägt wählerisches Nahrungsverhalten, in dem es nur die leicht verdaulichen und nährstoffreichen Pflanzen bzw. ihre Bestandteile selektiv aufnimmt; zur bevorzugten Nahrung gehören vor allem Kräuter sowie Blätter, Knospen und Triebe bestimmter Strauch- und Baumarten.

Fortpflanzung

Paarungszeit: Mitte Juli bis Mitte August

Nach der Befruchtung kommt es bei der Embryonalentwicklung zu einer mehrere Monate andauernden Keimruhe; erst ab Dezember setzt sich das Wachstum des Embryos fort. Die Geburten der Kitze fallen in die Monate Mai und Juni.

Verbreitungsgebiet

Das europäische Reh kommt in fast ganz Europa vor, es fehlt lediglich im Norden Skandinaviens, auf einigen Mittelmeerinseln und in Irland. Sein Verbreitungsareal dehnt sich vom Atlantischen Ozean in die östliche Ukraine und im Südosten über die Türkei bis nach Syrien, Nordirak und Westiran aus.

Quelle: M. Vodnansky. 2008. Hirsche weltweit – Beschreibungen. – In: K. Wirnsberger. Hirsche weltweit – Sonderausstellung. Landesmuseum Joanneum GmbH.

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