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Wildbiologie Fasan

Der Fasan ist von der Größe her wie ein Haushuhn. Hahn und Henne unterscheiden sich deutlich: der Hahn ist sehr bunt gefärbt, Kopf und Hals sind dunkelgrün, über den Augen hat er rote Schwellkörper, der Stoß ist lang und schmal, er hat Sporen an der Hinterseite der Beine. Die Henne trägt ein schlicht braunes Tarnkleid und einen kürzeren Stoß.
Der Fasan zählt zu den Glattfußhühnern.

Verbreitung und Status
Der Fasan kommt in fast ganz Europa vor, fehlt aber in Portugal, Norwegen, Nordschweden, Nordfinnland, Island, im Norden Russlands, Sardinien, Süd-Italien und Griechenland. Seine Urheimat ist Asien, die Römer brachten ihn ins Rheinland.

Lebensraum und Lebensweise
Optimal ist eine abwechslungsreiche Landschaft mit Feldern, Wiesen, Hecken, Feldgehölzen, Schilfzonen und Gewässern. Fasane bevorzugen leichte, sandige Böden zum Scharren nach Magensteinchen und für Staubbäder zur Gefiederpflege. Sonnige, vegetationsfreie Plätze brauchen sie zum Trocknen und Aufwärmen nach Regengüssen. Der Fasan lebt gesellig, im Winter meist nach Geschlechtern getrennt. Standvogel, Kulturfolger, baumt auf.

In freier Wildbahn wird der Fasan zwei bis drei Jahre alt, in Gefangenschaft acht bis zehn Jahre.

Nahrung
Insekten, Würmer, Raupen, Wildkrautsämereien, Grünfutter, Getreide, Mais, Beeren, Eicheln.

Fortpflanzung
Polygyn; Balzzeit März/April, die Hähne markieren ihre Reviere mit Doppelruf und Flügelwirbel; Bodenbrüter, 12-16 olivbraune Eier, nur die Henne brütet, Brutdauer 24 Tage, Nestflüchter, bereits nach 1,5-2 Wochen beflogen, Gesperre bleibt bis Herbst/Winter zusammen.

Bejagung und Feinde
Der Fasan ist in Vorarlberg in den Monaten September bis Dezember schussbar.

Jagdarten: die Jagd mit dem Vorstehhund, die Streife, das Buschieren und die Treibjagd.

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