•  
  •  

Wildbiologie Bisamratte

Körperlänge: bis 40 cm

Gewicht: bis 1,2 kg

Lebensweise und Lebensraumansprüche:
Der Bisam – laudläufig “Bisamratte” genannt – gehört zu der Familie der Wühlmäuse und ist dämmerungs- bzw. nachtaktiv.  Seine Gestalt ist ähnlich dem Biber, aber viel kleiner. Er wurde um 1900 aus Nordamerika als Pelztier eingeführt. Von Böhmen aus hat sich der Bisam seither über fast ganz Mitteleuropa an vielen Gewässern (Ausnahme sehr schnell fließende Geschässer) ausgebreitet und verursacht durch Unterwühlen von Dämmen und Ufern erhebliche Schäden.

Nahrung:
Überwiegend Wasser- und Uferpflanzen, Kuturpflanzen und seltener Muscheln.

Fortpflanzung:
Ranzzeit von Dezember bis Juni.

Trächtigkeitsdauer: 28 Tage

Jungenaufzucht:
4 bis 8 blinde, nackte Junge; pro Jahr bis zu 4 Würfe, Säugezeit ca. 18 Tage; selbständig mit 4 Wochen.

Verbreitungsgebiet:
Die Heimat des Bisams ist Nordamerika.  Erste Aussetzungen 1905 in Teichanlagen in der Nähe von Prag.

Quelle: “VOR und NACH der JAGDPRÜFUNG”, Krebs, blv

Schreibe einen Kommentar