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Weidmannsheil auf Marderhund

Es schien, als ob nicht nur die römische Göttin Diana, sondern auch die griechische Göttin der Jagd Artemis und zusätzlich noch die germanische Jagdgöttin Skadi dem jungen schneidigen Jäger Florian Voppichler aus Hittisau hold waren, als er in der Nacht vom 6. auf den 7. Februar beim Fuchsansitz im Hittisauer „Wildo Ruo“ einen ganz seltenen, starken Marderhundrüden erlegen konnte.

Der Enok – auch als Marderhund bekannt – zählt in Europa zu den so genannten Neozoen, auf Englisch „invasive alien species”. Er gehört also zu den nicht-einheimischen Tierarten, die mit menschlicher Hilfe nach Europa gelangt sind, hier aber sehr gut alleine überleben können. Mehr noch: er vermehrt sich fleißig und breitet sich weiter aus. In Österreich wurden dieser Neubürger erstmals 1954 nachgewiesen. Über seine aktuelle Verbreitung und seine Lebensgewohnheiten ist hierzulande aber nur wenig bekannt.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung – März-April 2014)

Projekt „Nachweise von Marderhund und Waschbär in Österreich“

Der Marderhund und der Waschbär zählen in Europa zu den so genannten Neozoen. Bitte melden Sie Sichtungen und Funde unter www.enok.at

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