Fleisch: Vergleich Wild und Nutztier
Wir Österreicher verzehren im Durchschnitt ca. 50 kg Fleisch pro Kopf und Jahr.
Vielleicht schmeckt vielen durch eine Entfremdung zur Natur der Braten, das Schnitzel und die Wurst sehr gut, während viele gleichzeitig der Jagd ablehnend gegenüberstehen.
Offensichtlich wird hier der Fleischlieferant Kuh mit dem friedlichem Bauernhof verbunden und die Jagd mit den Mördern im grünen Mantel.
An dieser Stelle muß daran erinnert werden, daß weder Braten, Schnitzel noch Wurst als solches geboren werden, sondern zuvor als Nutzvieh unter teils unwürdigen Bedingungen gehalten wurden.
Zudem wird der Vorläufer der leckeren Produkte aus der Fleisch- und Wursttheke durch Tiertransporte gestresst und in Schlachthöfen getötet.
Eine erfolgreiche Verdrängung der Herkunft der Lebensmittel ist scheinbar weit verbreitet.
Eine Tatsache ist und bleibt aber: Für jedes Fleisch oder Fleischprodukt wird ein Lebewesen getötet!
Wo mehr Leid stattfindet? - Diese Frage muss jeder Fleischkonsument entweder verdrängen oder für sich selbst bewusst beantworten.
Um sich eine Meinung über mögliche Vorzüge der beiden verschiedenen Fleischherkünfte bilden zu können, betrachten wir hier vergleichend das Leben, den Transport und die Fleisch- bzw. Wildbretgewinnung einmal genauer.
Im Supermarkt ist interessanterweise von all dem (vielleicht mit Absicht?) nichts mehr zu sehen.
Das Leben
| Nutztiere | Wild |
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Der Transport
| Nutztiere | Wild |
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Kein Transport notwendig |
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Kein Transport notwendig |
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Kein Transport notwendig |
Schlachtung / Erlegung
Während Nutzvieh nach dem Transport bereits gestresst ist und sein Leben in einem unbekannten und sehr stressreichen Umfeld lassen muß, sieht das bei Wild, welches im Rahmen der Jagdausübung erbeutet wird, ganz anders aus.

















