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Jagd und Natur National und International

Finden Sie hier einen Überblick wichtiger nationalen und internationalen Organisationen.

Internationale Jagdkonferenz

Die Internationale Jagdkonferenz

Die Internationale Jagdkonferenz (IJK) wurde als loser Zusammenschluss der Jagdverbände aus Deutschland, Liechtenstein, Südtirol und Österreich gegründet. 1964 fand das erste Treffen in Salzburg statt. Die Intention war, Themen, die die Jagd in allen Mitgliedsländern betreffen, möglichst umfangreich zu diskutieren und Zukunftsstrategien zur Erhaltung der Wildtiere und der Jagdausübung in Europa gemeinsam auszuarbeiten und dann auch zu leben.

So gesehen hat die IJK schon sehr früh erkannt, dass der Schutz der Wildlebensräume eine internationale Herausforderung ist. Auch galt es, Strategien zum Transport dieser Botschaft zu erarbeiten. Daneben wollte und will man natürlich auch auf gerade aktuelle Themen eingehen und zu einem umfassenden Überblick über die Verschiedenartigkeit der Behandlung einzelner Probleme in den Mitgliedsländern kommen.

Mitglieder sind die Jagdverbände aus Dänemark, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Die ursprünglich auch teilnehmenden Jagdverbände aus Belgien und Dänemark haben seit 20 Jahren keine Vertreter mehr zu den jährlichen Tagungen entsandt.

Der Präsident der IJK (seit 2006 LJM DI Heinz Gach, vorher durch 10 Jahre LJM Klaus Stocker und davor von 1972-1997 LJM Dr. Gerhard Anderluh) koordiniert Themen und Ort der Tagungen. Die jeweiligen Mitgliedsverbände richten abwechselnd die jährlichen Tagungen aus.

Mariazeller Erklärung

Mariazeller Erklärung

Am 1.8.2012 trafen sich die höchsten Repräsentanten der Forstwirtschaft und der Landesjagdverbände Österreichs in Mariazell, um eine gemeinsame Erklärung zu unterfertigen. Sie ist der „Startschuss“ für geeignete Maßnahmen, um regional angespannte Situationen im Lebensraum Wald effizient zu lösen. Diese „Mariazeller Erklärung“ ist als deutliches Signal für einen neuen Schulterschluss zwischen den Jagdverbänden und der Forstwirtschaft in Österreich anzusehen. Als Basis für einen ergebnisverbindlichen Dialog zu ausgewählten Themenbereichen wird sie rasch zu konkreten Maßnahmen mit zeitnaher Umsetzung und ebensolcher Evaluierungen führen. Diese Vereinbarung verdeutlicht, dass der Weg zu ausgeglichenen „wald- und wildökologischen Verhältnissen“ nur gemeinsam und mit vereinten Kräften auf allen Ebenen – lokal wie bundesländerweit – mit der gebotenen Dringlichkeit zu beschreiten ist. Die fachlichen Expertisen werden auch auf der anerkannten und erfolgreichen Plattform „Österreichischer Walddialog“ vorgestellt werden.

Mariazeller Erklärung Rep. Österreich

Verein Grünes Kreuz

Verein Grünes Kreuz
Eschenbachgasse 11
1010 Wien
Tel. 01/587 85 18
Fax. 01/587 46 20
www.verein-grueneskreuz.at
office@verein-grueneskreuz.at

Verein Grünes Kreuz

Der Verein „Grünes Kreuz“ ist eine im Jahr 1905 gegründete karitative Organisation, die sich die Errichtung eines sozialen Fürsorgenetzes im Bereich der Land-, Forst- und Jagdwirtschaft zum Ziel gesetzt hat.

Neben sozialen Unterstützungen von in Not geratenen Personen wird auch mit zahlreichen Aktivitäten zum Schutz und zur Erhaltung der Natur, zur Abwehr von Eingriffen, die den Fortbestand einzelner Tierarten gefährden sowie mit der Förderung von Wildforschungsprojekten und mit Ausbildungsangeboten für Jäger zum Erhalt unserer Lebensräume beigetragen.

CIC - Int. Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd

Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd

Administrative Office
P.O. Box 82
H-2092 Budakeszi
Hungary
Tel.: +36 23 453 830
Fax:  +36 23 453 832
mailto:office@cic-wildlife.org
Web: www.cic-wildlife.org

FACE - Zusammenschluss der Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung in der EU

  82, Rue F. Pelletier – 1030 Brussels, BelgiumTelefon: 0032 2 732.69.00Fax: 0032 2 732.70.72Email: administration@face.eu

FACE – Zusammenschluss der Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung in der EU

Der Zusammenschluss der Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung in der EU (FACE) ist eine internationale, nicht-gewinnorientierte Nichtregierungsorganisation und vertritt seit seiner Gründung im Jahre 1977 die Interessen von mehr als 7,000,000 Europäischen Jäger.

Von seinem Hauptsitz in Brüssel aus vertritt FACE seine 36 Mitglieder, die sich aus nationalen Jagdverbänden der Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Ländern des Europarats zusammensetzen sowie seine 4 assozierten Mitglieder. FACE ist seit 1987 Mitglied der World Conservation Unioin (IUCN) und seit kurzem auch von Wetlands International.

Die Zentralstelle österreichischer Jagdverbände ist Mitglied der FACE.

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CIPRA - Leben in den Alpen

CIPRA – Leben in den Alpen
CIPRA Österreich

 

CIPRA – “Commission Internationale pour la Protection des Alpes”

Die NGO CIPRA International, wie das Kürzel aus der französischen Bezeichnung “Commission Internationale pour la Protection des Alpes” lautet, und ihre nationalen und regionalen Vertretungen setzen sich seit über einem halben Jahrhundert für eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen ein. Der Einsatz für die Alpen lohnt sich, denn im grossen Alpenbogen, der sich mit 1100 Kilometer Länge über acht Staaten zieht, leben etwa 13 Millionen Menschen. In diesem vielgestaltigen Lebensraum agiert die CIPRA und sucht Wege und Mittel Natur, Wirtschaft und Soziales in Einklang zu bringen.

Die CIPRA ist eine moderne mehrsprachige Informationsdrehscheibe für interessierte Menschen in und ausserhalb der Alpen. Alle drei Wochen transportiert die CIPRA mit ihrem alpMedia-Newsletter Nachrichten aus allen Alpenländern in alle Alpenländer. Auch veröffentlicht die CIPRA vertiefte Informationen in ihren Alpenreporten, in den zwei- bis dreimal jährlich erscheinenden SzeneAlpen und anderen Publikationen. Die meisten Publikationen sind viersprachig: Deutsch, Italienisch, Französisch und Slowenisch. Zum Teil sind sie auch in Englisch.

Die CIPRA verbindet die Praxis mit der Forschung: Wissen verbreiten – Menschen vernetzen, dieses Prinzip unterliegt allen Projekten der CIPRA. In diesem Sinne legt die CIPRA derzeit den Schwerpunkt auf das Thema Klimawandel. Mit ihrem Projekt „cc.alps“ will die CIPRA dazu beitragen, dass die zahlreichen Massnahmen zur Verminderung von oder zur Anpassung an den Klimawandel möglichst mit dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung im Einklang stehen

Quelle: CIPRA

IUCN

International Union for Conservation of Nature and Natural Resources – IUCN

Die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (“Internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen“) oder kurz IUCN ist eine Internationale Nichtregierungsorganisation.

Die IUCN hat es sich zur Aufgabe gemacht, die menschlichen Gesellschaften für den Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren und so zu beeinflussen, dass eine nachhaltige und schonende Nutzung der Ressourcen sichergestellt ist. Sie erstellt unter anderem die Rote Liste gefährdeter Arten und kategorisiert Schutzgebiete mittels der World Commission on Protected Areas (“Weltkommission für geschützte Gebiete“).

Der Hauptsitz der IUCN befindet sich heute in Gland in der Schweiz. Daneben unterhält sie Niederlassungen in 62 Ländern. (Quelle: Wikipedia)

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WWF - World Wide Fund For Nature

WWF Österreich
Ottakringer Straße 114 – 116
A-1160 Wien
Tel: +43 1 488 17 – 0
Fax: +43 1 488 17 – 44
Email wwf@wwf.at

World Wide Fund For Nature – WWF

Der Verein World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten Naturschutzorganisationen der Welt und in rund 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn 5,3 Millionen Förderer.

Im globalen Netzwerk des WWF arbeiten 59 nationale Sektionen, Programmbüros und Partnerorganisationen zusammen. Rund um den Globus führen etwa 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 2.000 Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt durch.

Europaschutzgebiet - Natura 2000

Europaschutzgebiet – Natura 2000

Als Europaschutzgebiete oder Natura 2000 Gebiete werden Naturschutzgebiete bezeichnet, die nach der Vogelrichtlinie oder der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU ausgewiesen wurden. In diesen Richtlinien sind Vogelarten, Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume aufgezählt, für deren Schutz und Erhalt sich die Mitgliedsstaaten der EU verpflichtet haben, Schutzgebiete auszuweisen. Ziel ist es, ein europaweites Netzwerk herzustellen, das den Erhalt der Artenvielfalt sichern soll.

Europaschutzgebiet – Natura 2000

Europaschutzgebiet – Natura 2000

Als Europaschutzgebiete oder Natura 2000 Gebiete werden Naturschutzgebiete bezeichnet, die nach der Vogelrichtlinie oder der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU ausgewiesen wurden. In diesen Richtlinien sind Vogelarten, Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume aufgezählt, für deren Schutz und Erhalt sich die Mitgliedsstaaten der EU verpflichtet haben, Schutzgebiete auszuweisen. Ziel ist es, ein europaweites Netzwerk herzustellen, das den Erhalt der Artenvielfalt sichern soll.