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Video: Rehkitz

Das weibliche Reh bringt ein, meistens zwei, selten drei Kitze zur Welt, die durch Längsreihen weißer Flecken gekennzeichnet sind. Diese Zeichnung verliert sich im Laufe der Zeit. Unmittelbar nach der Geburt werden die Kitze vom Muttertier durch Lecken gesäubert und so weit wie möglich geruchsfrei gemacht. Bereits 20 Minuten nach der Geburt beginnen Rehkitze mit den ersten Gehversuchen.

Etwa eine Woche bleibt das Rehkitz im hohen Gras zurück, während das Muttertier äst und zur Fütterung zurückkehrt. Menschen, die Kitze in dieser Lage antreffen, halten sie häufig für vom Muttertier aufgegeben. In dieser Zeit sind sie besonders durch Fressfeinde gefährdet. Auch die Felder und Wiesen mähenden Landwirte treffen in dieser Zeit öfter auf ein Kitz, welches trotz des Lärms nicht flieht. Deshalb sind beim Mähen vorbeugende Maßnahmen zur Wildrettung unbedingt erforderlich, um tödliche Verletzungen von Rehkitzen zu vermeiden. Zwei Tage nach der Geburt kann ein Rehkitz laufen, nach drei Wochen ist es in der Lage zu rennen und zu springen.

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