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Video: Rehbock

Ausgewachsene Rehe messen von Kopf bis Rumpf 100 bis 140 cm und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 60 und 90 cm. Ausgewachsene Rehböcke haben ein Durchschnittsgewicht von 15 bis 30 kg, weibliche wiegen 10 bis 15 % weniger. In Gebieten mit besonders guten Äsungsverhältnissen und geringer Beunruhigung werden auch höhere Gewichte erreicht.

Männliche Tiere tragen ein Geweih (in der Jägersprache „Gehörn“ genannt), das jährlich in der Zeit von Oktober bis November abfällt, aber unter einer schützenden und nährenden Basthaut sofort neu zu wachsen beginnt. Die Basthaut stirbt nach Abschluss der Geweihbildung ab und wird dann vom Bock durch Reiben („Fegen“) an Büschen und jungen Bäumen von der verbleibenden Knochenmasse entfernt. Das Geweih besteht aus zwei Stangen, die jede für sich aus der Schädeldecke wachsen. Vor allem beim einjährigen Bock sind diese Stangen als einfacher, unverzweigter Spieß ausgebildet. Seltener kommen die für zwei- und mehrjährige Böcke typischen Stangen mit jeweils zwei, maximal drei Sprossen vor. Das Fell ist im Sommer kräftig rotbraun, im Winter graubraun oder dunkelbraun.

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