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Vermeidung von Jagdfehlern – Tagsichtbares Jagdwild

23.03.2017

Rehbock_Pfefferle

Im Rahmen der Hegeschau Bezirk Bregenz im Kennelbacher Schindler Saal, fand am 19. März ein Vortrag von Revierjagdmeister Akad. Jagdwirt Stefan Pfefferle zum Thema “Vermeidung von Jagdfehlern – Tagsichtbares Jagdwild” statt. Zirka 90 Personen folgten der Einladung und folgten gespannt den Ausführungen des Referenten.

Stefan Pfefferle hat im Rahmen seiner Abschlussarbeit zum Akademischen Jagdwirt am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien über „Sichtbare Schalenwildbestände“ seine jagdlichen Erfahrungen zu Papier gebracht. Sein Wissen setzt er in seinem Bergrevier im Allgäu um und freut sich dort über tagsichtbares Wild.

Erfahrene Jägerinnen und Jäger wissen: Die Jagd von Rotwild zählt zu den größten Herausforderungen im Waldrevier und erfordert Fachwissen und Erfahrung. Vielfach wird das Wild scheu und zieht sich in Regionen zurück, wo der Jäger kaum mehr Chancen hat: dort, wo es steil wird oder der Wald viel Deckung gibt. Mit ein paar bewährten jagdlichen Spielregeln und Praxis-Tipps verbessern sich die Chancen auf Sichtbarkeit und erfolgreiche Jagdstrecke erheblich!

Vortrag Pfefferle 2017_Bregenz

Der Vortrag war hervorragend und hat zu einem generellen Um- und Überdenken der Jagdstrategien bei den Zuhörern angeregt. Im Anschluss an den Vortrag gab es noch eine rege Diskussion zur Implementierung von Maßnahmen wie Wildruheräume, Morgen-Jagd, Intervallbejagung u.v.m. in den heimischen Jagdgebieten.

Weidmansdank an Hubert Sinnstein und Simon Köb für die Organisation des Vortrages. Für alle die nun mehr wissen wollen, gibt es auf youtube einen Film dazu. Das Kamerateam rund um Dokumentarfilmer Manfred Christ hat Stefan Pfefferle durch sein Bergrevier im Allgäu begleitet und seine weidmännischen Einblicke für eine erfolgreiche Schalenwildjagd kurzweilig dokumentiert.

Was uns sichtbare Schalenwildbestände bringen – Artikel von Stefan Pfefferle in der Vorarlberger Jagdzeitung (Ausgabe März-April 2013)

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