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Vergiftungsfall bei Greifvögeln

Anfang März des Jahres fand der Jagdpächter der Gemeindejagd Bregenz, Bernhard Knauder, bei einem Pirschgang im Raum Gebhardsberg einen sehr gut erhaltenen, frisch-toten Wanderfalken. Nur etwa 20 m entfernt vom Falken entdeckte er noch einen Habicht. Dieser hatte einen schlechten Erhaltungszustand und wurde daher im Wald zurückgelassen. Den Falken nahm er mit nach Hause und gab ihn in die Tiefkühltruhe. Nach Abklärung mit der Jagdabteilung wollte er den Falken präparieren lassen.

Da es ihm seltsam vorkam, gleich zwei Greifvögel so nahe bei einander gefunden zu haben, nahm er Kontakt mit einem ihm bekannten Falkner in Bregenz auf. Dieser teilte ihm mit, dass nun schon mehrere Falkenpaare in der Umgebung verschwunden seien und dass vor ein paar Wochen schon ein Wanderfalke von Kletterern neben einer toten Taube gefunden worden war. Jener Falke hatte noch gelebt und hatte Krampfanfälle. Er nahm ihn mit zu sich, päppelte ihn wieder auf und ließ ihn frei, allerdings konnte er ihn später nicht mehr bestätigen bzw. wurde eine Woche danach ein toter Wanderfalke gefunden, wobei es sich wahrscheinlich um dieses Exemplar gehandelt hat.

Nach einigen Überlegungen und Recherchen kamen die beiden zum Schluss, dass es sich möglicherweise um einen Vergiftungsfall handeln könnte und informierten den Amtstierarzt.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vbg. Jagdzeitung Juli-August 2012, Seiten 18-19)

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