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Untersuchung auf Fuchsbandwurm im Rahmen der Artenreich

In den westlichen Bundesländern ist in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme der Erkrankung an Fuchsbandwurm zu sehen. So kam es in Vorarlberg seit dem Jahr 2011 schon zu genau so viel Erkrankungsfällen wie in den zehn Jahren davor.

Diese statistische Auffälligkeit und der Umstand, dass der Befall mit dem Fuchsbandwurm für den Menschen tödlich sein kann, hatte die Vorarlberger Jägerschaft dazu bewogen, im Rahmen eines Projektes die aktuelle Durchseuchung des Fuchsbandwurmes bei exponierten  Personen (Jäger, Forstarbeiter etc.) zu erheben.

Im Rahmen der ARTENREICH – Messe für Jagd, Forst und Fischerei wurde beim Stand der Vorarlberger Jägerschaft Personen, welche beruflich bezüglich Fuchsbandwurmbefall exponiert sind, aber auch andere interessierte Personen zu einem Selbstbehalt von 30 Euro eine Serologische Untersuchung auf Befall mit Fuchsbandwurm angeboten. Hierzu musste von der jeweiligen Person ein Fragebogen zur statistischen Erfassung ausgefüllt werden, ebenso wurde Blut abgenommen.

Landesjägermeister Dr. Ernst Albrich bei der Blutabnahme für die Fuchsbandwurmuntersuchung

Dass der Fuchsbandwurm und dessen vermehrter Befall in den letzten Jahren den Besuchern ein wichtiges Anliegen ist, zeigte die Zahl jener Personen, die sich beim Stand der Vorarlberger Jägerschaft testen ließen. Gesamt 260 Personen ließen sich vor Ort beim Stand der Vorarlberger Jägerschaft das Blut für die Untersuchung abnehmen – 205 Männer und 55 Frauen. Die jüngste Testperson war Jahrgang 1994, die ältesten Testpersonen Jahrgang 1936.

In den nächsten Tagen werden die Befunde an die Probanden ausgeschickt. Drei Personen zeigten beim Elisa-Test (Bluttest) eine schwach positive Ausprägung – diese drei Personen wurden bereits kontaktiert und zu einer weiteren Blutabnahme eingeladen, damit eine weitere Untersuchung durchgeführt werden kann.

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