•  
  •  

Steinwildprojekt

Wanderungen von Steinböcken im Lechquellengebiet“

Dr. Fredy Frey-Roos, IWJ, Universität für Bodenkultur Wien

Jeder Jäger / jede Jägerin hat sich gewiss schon mal gefragt, wie das Steinwild in hohen Lagen ohne menschliches Dazutun den Winter überdauern kann:

  • Wo halten sich diese Tiere während der Wintermonate überhaupt auf?
  • Gibt es vielleicht Wintereinstände, die bisher unbekannt sind? Von woher stammen die Tiere in den bekannten Überwinterungsorten?

Diese und die Frage, wie die verschiedenen Gruppen zusammenhängen, werden im Projekt „Wanderungen von Steinböcken im Lechquellgebiet“ untersucht.

Hierfür wurden im Jahre 2007 acht Böcke mit GPS-Halsbandsendern versehen: jeweils zwei um die Göppinger Hütte, um die Rote Wand sowie am Gehren Grat; dazu kam je ein Bock an der Fensterle Wand und am Platnitzer Joch.

Das Projekt wird in zwölf Revieren in den Wildregionen Großes Walsertal, Klostertal und Lech durchgeführt.

Die Finanzierung erfolgt auf privater Basis und wird durch Leistungen von Berufsjägern der beteiligten Reviere unterstützt. Die Forschungsarbeiten werden vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft, Universität für Bodenkultur Wien, abgewickelt.

Erste Ergebnisse des Steinwildprojektes: siehe Jagdzeitung Ausgabe Jänner-Februar 2009, Seite 14-15

Schreibe einen Kommentar