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Steinwildjagd in Vorarlberg

25.08.2015

Steinbock_Hubert Schatz

Im Jahre 2008 haben wir das Fest „50 Jahre Steinwild“ in Vorarlberg gefeiert. Mittlerweile können wir bereits auf eine 25-jährige Steinwildbejagung zurückblicken. Sowohl die Entwicklung und der Zustand der Steinwildpopulationen als auch die langjährigen Abschussstrukturen bestätigen uns eine sorgsame Bewirtschaftung dieser edlen Gebirgswildart.

Gelungene Wiedereinbürgerung

Im Jahre 1958 erfolgte nach Jahrhunderter langer Abstinenz des Steinwildes in Vorarlberg die erste Wiedereinbürgerungsaktion von Wildfängen aus der Schweiz im Montafon. In den folgenden zwei Jahrzehnten wurden in mehreren steinwildtauglichen Regionen des Landes, unter anderem auch im Kleinwalsertal, weitere erfolgreiche Wiedereinbürgerungsversuche unternommen. Nach mehr als 50 Jahren leben heute während der Sommermonate, z.T. in enger Wechselbeziehung mit den Nachbarländern Graubünden, Tirol und dem Allgäum wieder über 1.500 Stück Steinwild in unserem Land. Den Initiatoren und Vätern dieser herausragenden, nahezu historischen Tat sei an dieser Stelle abermals größter Dank ausgesprochen.

Auf Grund der positiven Bestandesentwicklungen ist in den meisten Kolonien des Landes seit vielen Jahren wieder eine behördlich überwachte Bejagung des Steinwildes möglich. Seit Bejagungsbeginn wurden im Land 1.677 Stück erlegt, 291 Stücke wurden im selben Zeitraum als Fallwild gemeldet.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung September-Oktober 2015)

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