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Statistik Austria: Zahl der Abschüsse im Jagdjahr 2009/2010 lag deutlich unter der Millionengrenze

Im Jagdjahr 2009/10 wurden laut Statistik Austria insgesamt 805.000 Abschüsse getätigt, um 16,7% weniger als noch in der letzten Saison. Bei Haarwild gab die Zahl der Abschüsse um 14,4% auf 597.000 Stück nach, bei Federwild um 22,8% auf 208.000 Stück.

Haarwildabschuss: weniger Niederwild, leichtes Plus bei Schalenwild
Vom Schalenwild wurden unter anderem 254.000 Stück Rehwild (-1,1%), 50.700 Stück Rotwild (+3,7%), 30.200 Stück Schwarzwild (-3,5%) und 20.500 Stück Gamswild (-1,8%) geschossen. An Niederwild wurden unter anderem 121.000 Hasen (-41,0%), 56.000 Füchse (-7,3%), 22.600 Marder (-9,7%) und 14.600 Wiesel (-29,7%) erlegt.

Abschüsse von Federwild stark rückläufig
Bei der zahlenmäßig bedeutendsten Gruppe des Federwilds, den Fasanen, sank die Zahl der Abschüsse um 35,9% auf 103.000 Stück. Es folgten Wildenten mit 68.200 Stück (-1,3%) und Wildtauben mit 18.600 Stück (-8,4%). Zunahmen zeigten sich hingegen nur bei weniger bedeutenden Gruppen, wie beispielsweise Wildgänsen (2.200 Stück; +8,9%), Schnepfen (3.600 Stück; +6,4%) oder Blässhühnern (1.400 Stück; +11,7%).

Weniger Fallwild durch Straßenverkehr
Neben den Wildabschüssen kommt es auch stets zu Wild-Verlusten durch Straßenverkehr, ungünstige Witterungsverhältnisse oder Krankheit. Für das Jagdjahr 2009/2010 wurden diesbezüglich insgesamt 146.000 Verluste gemeldet, um 4,8% weniger als zuletzt. Allein dem Straßenverkehr fielen unter anderem 37.100 Stück Rehwild (+0,3%), 27.400 Hasen (-28,0%) und 9.600 Fasane (-23,5%) zum Opfer.

Jagdschutzorgane, Jagdkarten
Bundesweit übten 20.000 Jagdschutzorgane, davon 774 Berufsjägerinnen und Berufsjäger (-4,3%) sowie 19.200 sonstige Jagdschutzorgane (+3,2%) ihren Dienst in den Revieren aus. Die Anzahl der insgesamt gültigen Jahresjagdkarten blieb mit 119.000 Stück (+0,7%) nahezu gleich. Darüber hinaus wurden 10.700 Jagdgastkarten (-2,6%) ausgegeben.

Quelle: Statistik Austria

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