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Schalldämpfereinsatz bei der Jagdausübung

Nach dem österreichischen Waffengesetz sind der Kauf und der Besitz von Schalldämpfern verboten. Zusätzlich untersagen auch die Landesjagdgesetze, wie z.B. im § 20 der Vorarlberger Jagdverordnung geregelt, die Verwendung von Waffen mit Schalldämpfern bei der Ausübung der Jagd. Der Einsatz von Jagdgewehren mit Schalldämpfern benötigt daher sowohl eine jagdrechtliche als auch waffenrechtliche Ausnahmebewilligung, wofür jedoch der Besitz eines gültigen Waffenpasses die grundsätzliche Voraussetzung darstellt.

Mit dem Auftreten der Tuberkulose (Tbc) und daraus geforderten hohen Präventionsabschüssen beim Rotwild hat man in Vorarlberg nicht zuletzt auch auf Grund der positiven Erfahrungen bei der Reduktion des Rotwildes in der Tbc-Bekämpfungszone in Steeg/Tirol den heimischen Berufsjägern und Jagdschutzorganen die Möglichkeit einer befristeten Schalldämpferverwendung bei der Bejagung des Rotwildes eingeräumt.

Lesen Sie HIER (Vorarlberger Jagdzeitung Juli-August 2014) mehr über die zusammenfassende Darstellung der Erfahrungsberichte der Vorarlberger Jagdschutzorgane aus dem Jagdjahr 2013/14.

Ein Kommentar zu “Schalldämpfereinsatz bei der Jagdausübung

  1. Das auch einmal zu testen ist sicher interessant für den Jäger. Wird vielleicht früher oder später auch Standard werden bei JägerInnen. In einigen anderen Ländern ist das ja bereits so.
    Eine sinnvolle Sache – vor allem für die Ohren. Der Überschallknall bleibt trotzdem laut und hörbar, der Mündungsknall wird im Nahbereicht aber deutlich reduziert – ein Segen für die Ohren.


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