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Rotwildmonitoring 2014

10.02.2015

Autor: Landesveterinär Dr. Norbert Greber

Aufgrund der Erkenntnisse des Rotwildmonitorings in den Jahren 2009 bis 2013 wurde Anfang des Jahres 2014 der Beschluss gefasst, in den am stärksten von der Tuberkulose (Tbc) betroffenen Hegegemeinschaften Silbertal/Bartholomäberg (HG 2.1) und Klostertal (HG 2.2) eine Bekämpfungsphase einzuleiten. Eine eigens gegründete Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz der zuständigen Bezirkshauptmannschaft Bludenz mit Einbeziehung von Jägerschaft, Landwirtschaft und Amtstierärzten sowie des Landeswildbiologen erarbeitete die Vorgaben. Durch eine Erhöhung der Abschusszahlen, eine Aufhebung der Schonzeiten sowie flankierenden Maßnahmen wie Wegegeboten bzw. Betretungsverboten, Schalldämpfereinsatz sowie Maßnahmen von Seiten der Wildfütterung soll es zu einem Rückgang der Neuinfektionen kommen. Ziel ist es insbesondere, die Übertragung des Krankheitserregers auf den Viehbestand zu verhindern. Zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit sollten die erlegten Stücke möglichst lückenlos untersucht werden. Parallel dazu sollte in den restlichen Gebieten des Landes das Rotwildmonitoring fortgesetzt werden, um dort möglichst frühzeitig einen Eintrag von Tbc zu erkennen.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung März-April 2015)

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