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Rotwildbesenderung und -markierung im Dreiländereck

Am 10. August erfolgte in Landquart (Graubünden/CH) die Präsentation des 3. Zwischenberichtes des Rotwildbesenderung- und –markierungsprojektes Rätikon durch DI Andreas Duscher vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie Wien

Dr. Jürg Brosi, Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, begrüßte die Anwesenden, im Besonderen LR Ing Erich Schwärzler, LJM Dr. Ernst Albrich, LJM-Stv. Alexander Ritsch, BJM Lothar Tomaselli, BJM Reinhard Metzler, BJM Hans Metzler, Alt-BJ Elmar Müller, LR Ing. Erich Schwärzler, DI Hubert Schatz, DI Karl Studer, Dr. Felix Näscher, Dr. Peter Meile, seinen Kollegen Wildbiologe Dr. Hannes Jenny sowie Wildhut, Jagdaufseher und Hegeobmänner. „Ein großer Vorteil dieses Projektes ist es, dass wir Kollegen aus den benachbarten Ländern uns dadurch regelmäßig treffen und auch Erfahrungsaustausch betreiben. Ich möchte auch alle aufrufen, dass nicht nur die besenderten Tiere beobachtet werden, sondern vor allem auch die markierten, damit wir einen guten Überblick über die Situation erhalten“, so Dr. Jürg Brosi.

Bei der Vorstellung des Zwischenberichtes berichtete DI Andreas Duscher, dass der Schwerpunkt in diesem Jahr die Auswertung der Schlucksender war. „Es können jetzt die ersten Herzfrequenzdaten präsentiert werden und wir können bereits einen ersten Hinweis geben, in welche Richtung weiter gearbeitet wird.“ Seit Projektbeginn wurden 58 Individuen mit Halsbändern versehen – aktuell sind im Rätikon 33 Tiere mit Halsbändern unterwegs.

Ausblick

Im Winter 2012 werden die restlichen Halsbänder abgenommen. Gleichzeitg werden neue Tiere markiert und besendert. Im Winter 2013 werden alle Halsbänder abgenommen und anschließend die Daten ausgewertet. Der Endbericht wird im Sommer 2014 präsentiert werden.

Diskussion

Im Anschluss des Berichtes erfolgte eine rege Diskussion in Bezug auf Repräsentativität der Daten sowie die Interpretation derselbigen. Aus dieser Diskussion erfolgt erneut der Aufruf, dass nicht nur die besenderten und markierten Tiere beobachtet werden sollen, sondern dass auch jene Tiere (Anzahl) gemeldet werden sollen, welche sich mit den markierten und besenderten Tieren bewegen. Dadurch kann von einem einzelnen Tier auf eine größere Gruppe geschlossen werden.

Rotwildbesenderung und -markierung im Dreiländereck – 3. Zwischenbericht

Weitere Informationen zum Rotwildprojekt finden Sie HIER

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