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Risikobär M13 erlegt

“Der Bär M13 war im Juni 2012 mit einem Sender versehen worden und in den letzten Monaten regelmässig im Kanton Graubünden unterwegs gewesen. Im Puschlav suchte er seine Nahrung immer häufiger in Siedlungen und zeigte auch nach dem Winterschlaf überhaupt keine Scheu mehr. Wiederholte Vergrämungsaktionen zeigten keine Wirkung. Der Bär liess sich nicht von seinem Verhalten abbringen. Nachdem er anfangs Oktober 2012 vermehrt in geschlossene Wohngebiete eindrang, haben  die Verantwortlichen von Bund und Kanton Graubünden beschlossen, ihn als Problembär einzustufen und damit dem Sicherheitsrisiko besonders Rechnung zu tragen. Dank dem Senderhalsband konnte M13 eng beobachtet werden. Nachdem er  im November 2012 in ein Haus eindrang um  Essvorräte zu fressen, und er nun nach dem Winterschlaf erneut in die Nähe von Menschen gekommen ist und keine Scheu zeigte, wurde er zum Sicherheitsrisiko für Menschen erklärt. Der Abschuss wurde entsprechend dem Konzept Bär Schweiz unausweichlich. Der Bär wurde am Morgen des 19. Februar 2013 im Puschlav erlegt.

Behördenvertreter des Kantons Graubünden und des Bundesamts für Umwelt BAFU informieren über den Abschuss des Bären heute Nachmittag anlässlich einer Medienkonferenz in Chur.”

Medienmitteilung Bundesamt für Umwelt & Kanton Graubünden, 20.02.13

Quelle: KORA

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