Raufußhühner
Fachausschuss für Raufußhühner
Obmann Akad. Jagdwirt Karlheinz Jehle: „Nach der Neuorganisation des Fachausschusses für die „Raufußhühner“ im Jahre 1999 wurde sehr viel auf den Weg gebracht. Ich möchte nur auf das Monitoring des Birkwildes oder die Studie über das Schneehuhnvorkommen (Zohmann, Nopp-Mayr) im Hochmontafon hinweisen. Die jährliche Bestandserhebung des Birkwildes ist Grundlage einer entsprechenden Bewirtschaftung und ermöglicht uns eine vorsichtige Frühjahrsbejagung. Das Birkwild ist, wie das Auer- und das Haselwild, in Vorarlberg ganzjährig geschont. Birkhahnen dürfen aber in einem sehr geringen Ausmaß nach Artikel 9 der Vogelrichtlinie – Ausnahmeregelung – am Ende der Frühjahrsbalz (11.5. bis 31.5.) erlegt werden. Die Schneehuhnbejagung ist von 1.10. bis 31.12. bei uns in Vorarlberg möglich. Wir beheimaten auf unseren Gebirgszügen sehr gute Schneehuhnbestände, leider wird die sehr reizvolle Jagd auf unsere kleinste Raufußhühnerart nur noch von ein paar Spezialisten ausgeübt.
Für die Zukunft aller bei uns vorkommenden Raufußhühnerarten wird es von großer Bedeutung sein, dass ihr Lebensraum erhalten bleibt und dieser auch nicht zu sehr durch Tourismus- und Freizeitwirtschaft gefährdet wird. Durch eine intensive Bejagung der Beutegreifer kann der Jäger für eine gute Entwicklung seinen Beitrag leisten.“
Teamarbeiter des Fachausschusses für Raufußhühner:
| Obmann Karlheinz Jehle Obm-Stv. Mag. Monika Dönz-Breuß Bernhard Bickel Thomas Müller Günter Graf |
Hubert Ratz Tobias Wohlgenannt Hubert Loretter Mario Sohler DI Hubert Schatz (kooptiert) |
Grundsatzpositionen des Raufußhühnerausschusses:
- Ziel ist die Erhaltung und Bewirtschaftung sämtlicher in Vorarlberg heimischen Raufußhuhnarten.
- Der Raufußhühnerausschuss der Vorarlberger Jägerschaft berät als Fachgremium den Vorstand der Vorarlberger Jägerschaft in allen Fragen um die Raufußhühner
- Der Raufußhühnerausschuss bereitet vor und betreut die systematisch durchgeführten Birkwild-Balzplatzzählungen
- Der Raufußhühnerausschuss setzt sich für einen gesunden, den Lebensräumen und den übrigen vorkommenden Wildarten angepassten Schalenwildbestand in Vorarlberg ein.
- Der Raufußhühnerausschuss setzt sich für die Erhaltung und Gestaltung der Lebensräume der Raufußhühner ein und kommuniziert dies auch nach außen.
- Der Raufußhühnerausschuss handelt im Dialog mit den Grundbesitzern, Bewirtschaftern (Alppersonal) und den Jagdpächtern, dabei befolgt der Ausschuss die artspezifischen Anforderungen der Raufußhühner im hier genannten Sinn.
- Der Raufußhühnerausschuss bedient sich externen Fachwissens, wenn er es für erforderlich hält.
- Der Raufußhühnerausschuss fördert die Zusammenarbeit mit Wildbiologen und anderen Wissenschaftlern, um das Wissen über die Raufußhühner in Vorarlberg auf einem höchstmöglichen Stand zu halten
- Informationen an die Mitglieder der Vorarlberger Jägerschaft – alle Jäger können einen Beitrag für die Erhaltung der Raufußhühner tragen, indem sie bei der Beutegreiferbejagung mitwirken
- Informationen an die Mitglieder als auch an Tourismus / Forstwirtschaft über die Auswirkungen von Kabel, Seilbahnen etc.
- Kommunikation nach außen an alle Mitglieder über die Jagdzeitung.
Vollbrachte Leistungen des Raufußhühnerausschusses sowie Zukunftsarbeit der nächsten Jahre können Sie hier nachlesen:
Aufruf zur Birkwildzählung 2013
Zähltermin: 4. Mai 2013, Ausweichtermin 5. Mai 2013
Formulare als downloads
Nicht vergessen: landesweite Birkwildzählung
Samstag, 28. April 2012
Birkwild: Berichtspflicht der Jagdnutzungsberechtigten
Formular Birkwildbericht als word bzw. pdf zum download
Ergebnisse der Birkwildzählung 2011
Insgesamt wurden in Vorarlberg im Jahr 2011 1563 Hahnen, 473 Schneider und 672 Hennen an den Balzplätzen gezählt.



