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Präsentation der Recherchearbeiten

Im Rahmen des Lehrherrenabends, welcher am 25. März im Bäuerlichen Schul-und Bildungszentrum für Vorarlberg in Hohenems stattfand, präsentierten 13 Ausbildungsjäger des 2. Ausbildungsjahres ihre Recherche.

Der Schulleiter Mag. Jörg Gerstendörfer begrüßte die anwesenden Ausbildungsjäger beider Lehrjahre mit ihren Lehrherren und Jagdpächtern, die Prüfungskommission DI Hubert Schatz, Mag. Dr. Tobias Gisinger, KR RJ Manfred Vonbank, DI Thomas Ölz sowie Landesjägermeister Dr. Ernst Albrich.

Folgende Themen wurden von den Ausbildungsjägern in ihrer 2-jährigen Ausbildungszeit in ihren Ausbildungsrevieren erarbeitet:

  • Dünser Markus: Beschreiben Sie Fütterungsart und Fütterungstechnik ihrer Rotwildfütterung. Nennen Sie die verwendeten Futtermittel(anteile) und beurteilen Sie diese in Bezug auf die Tauglichkeit als Nahrungsmittel für Schalenwildwiederkäuer.
  • Alexander Wilhelm: Welche touristischen bzw. andere Nutzungen beeinträchtigen die Jagdbewirtschaftung Ihres Ausbildungsrevieres? Führen Sie den Sommertourismus und das Schneckenloch an.
  • Werner Nekola: Sprechen Sie über die nachhaltige Steinwildbewirtschaftung in Ihrem Lehrrevier. Zeigen Sie auch den Jahresablauf und Bejagungsstrategien auf. Gibt es auch touristische Einflüsse auf die oben erwähnten Punkte?
  • Patricia Kaufmann: Schildern Sie die Zusammenarbeit zwischen Ihrem Lehrrevier, d.h. mit Ihrem Ausbildner und dem zuständigen Forstschutzorgan in Ihrer zweijährigen Ausbildungszeit.
  • Erich Knappitsch: Beleuchten Sie die Bejagung, Bejagungsstrategien und Biotop einer Freihaltung am Beispiel Ihres Ausbildungsrevieres, der GJ Ebnit.
  • Dr. Christof Germann: Zeigen Sie an Hand Ihrer Ausbildungsjahre die nachhaltige Jagdpolitik des Grundbesitzers auf.
  • Kornelia Schneffknecht: Beschreiben Sie die primär vorkommenden Waldtypen, Waldbestände in ihrem Revier und beurteilen Sie die Wildschadensanfälligkeit dieser Wälder bezüglich Verbiss- und Schälschäden.
  • Rene Wetzlinger: Schildern Sie die Situation des Gamswildes in Ihrem Lehrrevier, in dem es ja eine intakte Gamswildpopulation gibt. Sprechen Sie über Sommereinstand, Altersaufbau, Bejagungsstrategien….
  • Bernhard Hager: Dokumentieren Sie die letzten beiden  Jahre in ihrem Lehrrevier –was gab es für Maßnahmen zur Biotopverbesserung, jägerische Einrichtungen, Futterstellen, etc
  • Denis Rupp: Führen Sie eine Habitatbeurteilung ihres Lehrrevieres getrennt nach den vorkommenden Schalenwildtierarten durch.
  • Patrick Düngler: Schildern Sie die Rotwildbewirtschaftung und die Fütterungssituation in Ihrem Ausbildungsrevier. Inwieweit gibt es touristische Einflüsse?
  • Markus Schedler: Schildern Sie die bevorzugten Bejagungsstrategien in Ihrem Jagdrevier. Gibt es touristische Einflüsse auf diese Strategien?
  • Tobias Scheidbach: Ihr Ausbildungsrevier wird weder verpachtet noch wird der Abschuss verkauft. Ergeben sich aus dieser Maßnahme Einflüsse auf Bejagungsstrategien, Biotopverbesserung und Fütterungssituation? Erklären Sie auch die Gründe.
  • Michael Hämmerle: Es gab im Rellstal 2001 ein „Rotwildbewirtschaftungskonzept“ mit dem Titel „Jagdliches Raumplanungskonzept für das Rellstal unter besonderer Berücksichtigung einer ökologisch günstigen Rotwildverteilung.“ Meine Rechercheaufgabe bezieht sich auf die Folgen und Auswirkungen dieses Konzeptes nach 10-11 Jahren.

Herzliche Gratulation den Ausbildungsjägern zu ihren sehr guten Recherchearbeiten und Präsentationen.

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