•  
  •  

Präsentation der Recherchearbeiten

14.03.2017

Praesentation Recherechearbeit 2017

Im Rahmen des Lehrherrenabends, welcher am 13. März im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum für Vorarlberg in Hohenems stattfand, präsentierten eine Ausbildungsjägerin und 14 Ausbildungsjäger des 2. Ausbildungsjahres ihre Recherchearbeiten.

Der Schulleiter Mag. Jörg Gerstendörfer begrüßte die anwesenden Ausbildungsjäger beider Lehrjahre mit ihren Lehrherren und Jagdpächtern sowie die Prüfungskommission DI Hubert Schatz, Mag. Dr. Tobias Gisinger, KR RJ Manfred Vonbank und DI Thomas Ölz.

Folgende Themen wurden von den Ausbildungsjägern in der zweijährigen Ausbildungszeit in ihren Ausbildungsrevieren erarbeitet:

Recherchearbeit 2017

Markus Märk: Beschreiben Sie den Lebensraum Harzawald nach forstlichen und wildökologischen Gesichtspunkten. Schildern und beurteilen Sie die dort gängigen Bejagungsstrategien in Bezug auf das Rotwild.

Bernd Geiger: Ihr Ausbildungsrevier liegt in der „Rotwildhochburg“ Schönebachtal. Beschreiben Sie die jagdbetrieblichen Maßnahmen zur Rotwildbewirtschaftung in Ihrem Ausbildungsrevier unter besonderer Berücksichtigung der Rotwildbestandesregulierung. Beurteilen Sie die Wechselwirkungen von Jagd- und Alpwirtschaft in der EJ Ifer.

Martin Schneider: Beziehen Sie sich in Ihrer Recherchearbeit auf das Thema Ihres Ausbildners: Wildökologische Betrachtung des Lehrreviers – beurteilen Sie Ihr Lehrrevier nach wildökologischen Standpunkten – inwieweit sind seither wildökologisch und jagdwirtschaftlich relevante Veränderungen im Revier eingetreten? Welche biotopfördernde Maßnahmen sind ergriffen worden?

Christopher Dich: Beschreiben Sie die Vorhaben und Auswirkungen des Großprojekts „Obervermunt II“ in Ihrem Ausbildungsrevier. Welche wildökologischen und jagdwirtschaftlichen Auswirkungen sind zu erwarten. Welche Maßnahmen werden ergriffen, damit das Projektvorhaben wildtier- und jagdverträglich umgesetzt werden kann.

Joachim Madlener: Beschreiben Sie die Steinwildentwicklung und Steinwildbewirtschaftung in der Kolonie Kanisfluh – Hoher Freschen. Schildern und beurteilen Sie die Bejagungsstrategien und Bejagungsmethoden bezüglich Stein- und Gamswild in Ihrem Ausbildungsrevier.

Michael Schuler: Bei Ihren Ausbildungsrevieren handelt es sich um dicht bewaldete Wirtschaftswälder und somit um potentiell wildschadensanfällige Gebiete. Führen Sie eine Biotopbeurteilung durch und schildern Sie die (fachübergreifenden) Maßnahmen, die zur Vermeidung von Wildschäden ergriffen werden.

Hans-Karl Berchtold: Schildern Sie die Situation des Gamswildes in Ihrem Lehrrevier. Sprechen Sie über Sommereinstand, Wintereinstand, Altersaufbau, Bejagungsstrategien, Beunruhigungen, ….

Simon Summer: Stellen Sie die Abschussstruktur von Rot-, Reh- und Gamswild aus den vergangenen zwölf Jahren in Ihrem Ausbildungsrevier dar – können daraus Rückschlüsse auf die Bestandesentwicklung gezogen werden? Schildern Sie die bevorzugten Bejagungsstrategien in Ihrem Jagdrevier.

Donald Gebhardt: Welche Bejagungskonzepte werden im Lehrrevier durchgeführt und welche Jagdeinrichtungen sind dafür vorhanden bzw. wären dafür notwendig? Sind die bestehenden Konzepte ausreichend bzw. zielführend, um die Erfordernisse der Freihaltung zu erfüllen?

Andreas Müller: Das Silbertal ist von der Tuberkulose betroffen. Welche jagdlichen Maßnahmen wurden und werden in Ihrem Ausbildungsrevier zur Bekämpfung der Tuberkulose getroffen. Stellen Sie die Entwicklung der Abschussstruktur dar. Welche Rückschlüsse ziehen Sie daraus auf die Bestandesentwicklung?

Michael Baratto: Schildern Sie in Ihrer Recherchearbeit die Situation des Auerwildes (Biotop, Vorkommen, …) in Ihrem Ausbildungsrevier und die Situation des Birkwildes im Silbertal. Welche Maßnahmen werden zur Erhaltung bzw. Förderung dieser Wildarten getroffen?

Anja Schober: Beschreiben und beurteilen Sie die Fütterungspraxis in Ihrem Ausbildungsrevier. Welche Folgen würde eine allfällige Auflassung der Rotwildfütterung Tanafreida mit sich bringen? Wo liegen die Vor- und Nachteile der Rotwildfütterung in Ihrem Ausbildungsrevier?

Martin Willi: Ihr Ausbildungsrevier liegt im Natura-2000 Gebiet Verwall. Beschreiben Sie die damit zusammenhängenden Vorgaben und Maßnahmen im Jagdbetrieb und schildern Sie die Zusammenarbeit mit den Gebietsverantwortlichen.

David Burtscher: Erläutern Sie die gebietsweise unterschiedliche jagdliche Handhabung des Gamswildes in Ihrem Ausbildungsrevier. Stellen Sie die Abschussstruktur des Gamswildes im Klostertal dar. Diskutieren Sie allfällige Verbesserungsvorschläge in der reviereigenen Gamsbewirtschaftung.

Gerd Deschler: Der Jäger ist im Ausbildungsrevier GJ St. Gerold ein wichtiger Partner für den Förster sowie die Wildbach- und Lawinenverbauer. Erläutern Sie die Maßnahmen zur schutzwaldkonformen Jagdausübung im Ausbildungsrevier und schildern Sie die Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern Forst – Grundeigentum – WLV und Jagd. Sind in der Zusammenarbeit Schwachstellen gegeben, wenn ja, welche Verbesserungsmaßnahmen schlagen sie vor?

Herzliche Gratulation der Ausbildungsjägerin und den Ausbildungsjägern zu ihren Recherchearbeiten und Präsentationen.

 

Schreibe einen Kommentar