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Präsentation der Recherchearbeiten

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Im Rahmen des Lehrherrenabends, welcher am 25. März im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum für Vorarlberg in Hohenems stattfand, präsentierten eine Ausbildungsjägerinnen und 14 Ausbildungsjäger des 2. Ausbildungsjahres ihre Recherchearbeiten.

Der Schulleiter Mag. Jörg Gerstendörfer begrüßte die anwesenden Ausbildungsjäger beider Lehrjahre mit ihren Lehrherren und Jagdpächtern sowie die Prüfungskommission DI Hubert Schatz, Mag. Dr. Tobias Gisinger, KR RJ Manfred Vonbank und DI Thomas Ölz.

Folgende Themen wurden von den Ausbildungsjägern in der zweijährigen Ausbildungszeit in ihren Ausbildungsrevieren erarbeitet:

Peter Ladstätter: Ihre Ausbildungsreviere befinden sich im Tbc-Bekämpfungsgebiet des Landes Vorarlberg. Erläutern Sie die Tbc. Stellen Sie die unterschiedlichen jagdlichen Maßnahmen in den beiden Revieren zur Tbc-Bekämpfung dar.

Peter King: Stellen Sie die Biotopstruktur sowie den Jagdbetrieb in Ihrem Ausbildungsrevier dar. Diskutieren Sie anhand der Abschussentwicklung und Abschussstruktur sowie Wald- bzw. Biotopsituation die wildbiologische/wildökologische Situation des Rehwildes in Ihrem Revier.

Martin Zwerger: Beurteilen Sie Ihr Ausbildungsrevier bezüglich Birk- und Schneehuhn. Welche Bedeutung wird der Bejagung von Birkhahn und Schneehühnern in der EJ Bärgunt sowie in der Wildregion 1.6-Kleinwalsertal beigemessen?

Johannes Pascottini: Stellen Sie die Biotopsituation in Ihren Ausbildungsrevieren dar. Wie beurteilen Sie die potentielle Tauglichkeit dieser Gebiete für die Überwinterung von Rot- und Rehwild. Diskutieren Sie dabei die gegenwärtige Abgrenzung der Wildbehandlungszonen (Kern- Randgebiet).

Walter Isele: Diskutieren Sie anhand Ihres Ausbildungsrevieres bzw. der Wildregion 1.5a den Beutegreifer Luchs. Welche langfristigen Auswirkungen (jagdlich/forstlich/landwirtschaftlich/wildbiologisch) wären bei der Etablierung des Luchses in diesem Gebiet zu erwarten?

Franko Butzerin: Stellen Sie die anhand Ihres Ausbildungsrevieres die Rotwildbestandessituation (Entwicklung) sowie die rotwildökologischen Wechselbeziehungen zur Wildregion 3.2 und Graubünden dar. Erläutern Sie bezüglich Rotwild die Bejagungsstrategien und Bejagungsmethoden in diesem Hochlagenrevier.

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Angelika Wiesenegger: Beschreiben Sie die Rotwildfütterungspraxis in Ihrem Ausbildungsrevier. Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile der Winterfütterung des Rotwildes im Ladritschtal. Wenn überhaupt, unter welchen Voraussetzungen könnte man auf die Rotwildfütterung in diesem Tal verzichten?

Wolfram Wachter: Führen Sie eine Biotopbeurteilung in Ihrem Ausbildungsreviers bezüglich Gamswild durch. Nach welchen Kriterien/Vorgaben wird das Gamswild in diesem Revier bejagt? Stellen Sie die Abschussstruktur des Gamswildes in den vergangenen 5 Jahren dar.

Christoph Rudigier: Ihre Ausbildungsreviere befinden Sich im Tbc-Bekämpfungsgebiet des Landes Vorarlberg. Stellen Sie die rechtlichen und praktischen Vorgaben/Anordnungen zur Tbc-Bekämfung bzw. Tbc-Vermeidung dar. Inwieweit kann die Jagd zur Problemlösung beitragen?

Guntram Schaiden: Herausforderung Schalenwildbewirtschaftung im Schutzwald in Ihrem Lehrrevier. 

Markus Hosp: Skizzieren Sie die wesentlichen jagdlichen/wildökologischen Eckpunkte Ihres Ausbildungsrevieres. Welche Auswirkungen waren/sind durch die Auflassung der Rehwildfütterung vor einigen Jahren bezüglich Wild, Wald und Jagd festzustellen.

Josef Pfingstl: Beschreiben Sie die Biotopstruktur ihn Ihrem Ausbildungsrevier. Welche Zusammenhänge sind zwischen der gegebenen Waldstruktur/Habitatqualität und Wildschadensanfälligkeit bzw. Wildschadenssituation festzustellen.

Marc Burtscher: Beschreiben Sie die wildökologische und jagdbetriebliche Situation in Ihrem Ausbildungsrevier. Erläutern Sie in groben Zügen das Wildschadenskontrollsystem und diskutieren Sie anhand von Vergleichsflächenpaaren die Wildschadenssituation in Ihrem Lehrrevier.

Sandro Dünser: Sie führen Ihre Ausbildungsjahre in einem klassischen Rotwildrevier durch.  Stellen Sie die Bejagungsstrategien und Bejagungsmethodenbezüglich des Rot- und Rehwildes unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zu den Nachbarrevieren dar. Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile der gewählten Bejagungspraxis anhand des Abschussverlaufes (Abschussverteilung) während der Schusszeiten.  Welche Optimierungsvorschläge zur Regulierung des Rotwildbestandes können Sie allenfalls empfehlen?

Marcellin Tschugmell: In Ihrem Ausbildungsrevier, der GJ Schruns, ist ein Flyliner geplant. Die Streckenführung verläuft mitten durch das Habitat von Auerwild, Birkwild und Haselwild. Welche Auswirkungen ergeben sich für diese Raufußhühner? Ein weiteres Projekt in Ihrem Ausbildungsrevier wäre eine „Mountainbike Downhillstrecke“, deren Auswirkungen auf Wild und Jagd Sie in Ihrer Recherche auch betrachten können. Gibt es neben diesen beiden Projekten noch andere touristische Einflüsse auf die GJ Schruns?

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