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Österreichisches Jägerschaftsschießen

v.l. Wilfried Beer, Samuel Beer, Martin Rhomberg, Stefan Rhomberg, Heinz Hagen, Erich Hollenstein

Das Burgenland war turnusmäßig der Veranstalter und Gastgeber im wahrsten Sinne des Wortes des diesjährigen Jägerschaftsschießens.

Die Art und Weise wie diese Veranstaltung ablief verdient es erwähnt und positiv hervorgehoben zu werden. Mit großer Liebe und riesigem Aufwand wurde eine möglichst jagdnahe Szenerie in den Schrotbewerben zusammengestellt. So wurden die Rollhasen in Weingärten beschossen, die herannahenden Tauben bzw. „Gänse“ aus Strohdeckungen „gejagt“ und die aufsteigenden „Enten“ von einer so genannten Zille aus geschossen.

Die Abendeinladung fand auf Schloss Halbturn statt, einem sehr stilvollen und würdigen Rahmen. Die Veranstaltung war einfach rundum ein Erlebnis und ein Erfolg trotz brütender Hitze.

Das Schießprogramm wiederum war eine äußerst große Herausforderung und an Schwierigkeitsgraden wohl kaum zu überbieten.

Neben den anspruchsvollen Tauben wurde in der Kugel auf 200m stehend angestrichen (Rehbock), auf 100m auf den Fuchs liegend frei, auf den Keiler stehend am freien Bergstock sowie noch zusätzlich fünf Schuss auf den laufenden Keiler geschossen. Vor allem der extrem schnelle Keiler (vier Meter pro Sekunde bei einer Schussschneise von zehn Metern!) machte uns sehr zu schaffen.

Jeder der Vorarlberger Jäger hatte in einer der Disziplinen seine Schwächephasen, was zu einer unterdurchschnittlichen Leistung praktisch aller unserer Teilnehmer führte, insgesamt aber eine homogene Gesamtleistung darstellte. Keiner unserer Schützen konnte eine Spitzenposition erzielen. Hervorgehoben werden muss jedoch die unter diesen Umständen erbrachte Leistung unseres Juniors, Stefan Rhomberg, der erstmals dabei war und eine erfreuliche Verjüngung unserer Mannschaft bedeutet.

Es blieben für uns folgende Mannschafts-Ränge:

Kugel: 6. Rang
Wurfscheiben: 8. Rang
Kombination 8. Rang

Im kommenden Jahr findet das Jägerschaftsschießen in Kärnten statt. Für die Veranstalter liegt die Latte nach diesem erfolgreichen und schönen Anlass allerdings sehr hoch.

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