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Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe Feldkirch

Am 11. April fand im Vinomnasaal in Rankweil die Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe Feldkirch statt. Feierlich eröffneten die Jagdhornbläser des Bezirkes, unter der Leitung des Hornmeisters Reinold Nachbaur, die Sitzung, die wie im vergangenen Jahr am selben Tag mit der Hegeschau stattfand.

Begrüßung

Bezirksjägermeister Reinhard Metzler konnte zahlreiche JägerInnen und Ehrengäste u.a. Landtagabgeordnete Christoph Metzler und Daniel Allgäuer, den Bezirkshauptmann Mag. Herbert Burtscher, Dipl. Ing. Wilfried Küng, Jagdsachbearbeiter Florian Klien, Dipl. Ing. Peter Feuersinger und Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger begrüßen. Besonders freue er sich über den Besuch der Alt BJM Sigi Winsauer, Alt BJM Elmar Müller, Alt BJM Lothar Tomaselli, BJM Manfred Vonbank, BJM Sepp Bayer sowie LJM Ernst Albrich.

Tätigkeitsbericht

In einem umfassenden Tätigkeitsbericht informierte Reinhard Metzler über die einzelnen Veranstaltungen des vergangenen Jagdjahres. Der Mitgliederstand im Bezirk Feldkirch betrage aktuell 472 Mitglieder. Der Bezirksausschuss wurde durch Herr Marcel Nicht, dem Obmann des österr. Falknerbundes –Landesgruppe Vorarlberg und Tirol, und Herr Wolfgang Bickel erweitert.

Bei den Tuberkulose (Tbc-) Proben wurden 26 Stück Rotwild, 9.426 Rinder und 90 Ziegen untersucht. Die Rotwildproben entsprechen der für den Bezirk Feldkirch errechneten Stichprobe. Die geforderte Anzahl wurde sogar leicht übertroffen und die Qualität der Proben war in allen Fällen sehr gut. Die Alters- und Geschlechterverteilung wurde gut erfüllt und die Bereitstellung der Proben klappte bestens. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden. Im Bezirk Feldkirch hatten alle untersuchten Rotwildproben und alle untersuchten Rinder und Ziegen ein negatives Ergebnis. Sorgen bereiten dem Bezirksjägermeister jedoch die Wintergatter. Deshalb fällt auch die Beurteilung der Rotwildgatter im Bezirk Feldkirch aus veterinärmedizinischer Sicht sehr negativ aus. Neben den beschriebenen gesundheitlichen Risiken sehe er dort auch Tierschutzprobleme. „Noch sind wir von Tuberkulose verschont und hätten Zeit die Dinge zu ändern.“

Der Bezirksjägermeister bedankte sich bei allen Jagdschutzorganen und Jagdnutzungsberechtigten für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er informierte weiters über die getätigten Abschüsse des vergangenen Jagdjahres. Um auch in Zukunft alte Hirsche ernten zu können, müsse der Eingriff der Mittelklasse, vor allem der gut veranlagten IIa Hirsche, verringert werden. Für die IIa Hirsche gebe es in diesem Jahr keine Sonderregelung mehr.

Der Dialog zwischen Forst, Jagdverfügungsberechtigten und Jägern habe sich deutlich verbessert.

Kassier Ing. Gottfried Koch präsentierte den Bericht der Vereinskasse und den Voranschlag für das Vereinsjahr 2015/16. Die Rechnungsprüfer bestätigten eine vorbildliche Führung der Kasse und beantragten die Entlastung des Kassiers sowie des gesamten Bezirksausschusses. Über die vorgeschlagenen Delegierten für die Generalversammlung, wurde ebenfalls einstimmig abgestimmt.

Grußworte

Landeswildökologe DI Hubert Schatz überbrachte die Grußworte der Landesregierung. Hubert Schatz gratulierte zur gelungen Veranstaltung Kulturgut Jagd mit der Möglichkeit, eine breite Palette des Lebensraumes zu bewundern. Bei den getätigten Abschüssen betonte er die Problematik der hoch geforderten Gamsabschüssen. „Wir stehen noch im Privileg Gämse bejagen zu dürfen.“

Landesjägermeister Ernst Albrich bedankte sich ebenfalls bei der ganzen Mannschaft für die geleisteten Arbeiten und die gute umfangreiche und informative Veranstaltung.

Der Bezirksjägermeister Reinhard Metzler bedankte sich bei allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit sowie beim ersten Vorarlberger Jägerchor unter der Leitung von Frau Else Plankensteiner und bei der Jagdhornbläsergruppe Feldkirch für die musikalische Umrahmung und schloss die Bezirksversammlung.

Den Beitrag über die Hegeschau 2015 der Bezirksgruppe Feldkirch finden Sie HIER

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