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Jaegerbreifverleihung Bregenz 2018

Jägerbriefverleihung der Bezirksgruppe Bregenz

11. Dezember 2018 in Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

Jaegerbreifverleihung Bregenz 2018

Stimmungsvolle Jägerbriefverleihung in Schwarzenberg

Nach einer intensiven Ausbildungszeit an der Vorarlberger Jägerschule in Hohenems konnten kürzlich 20 JungjägerInnen aus dem Bezirk Bregenz ihre Dekrete in Form des traditionellen Jägerbriefes entgegen nehmen. Drei Jagdschutzorgane wurde nach einer anspruchsvollen und umfassenden zweijährigen Berufsausbildung das Zertifikat als Jagdschutzbrief feierlich überreicht.

Begrüßung und Weidmannsheil der Anwesenden durch Gernot Heigl MSc, dem Geschäftsführer der Vorarlberger Jägerschaft, der seine Glückwünsche an die Jungjäger/ innen und die neuen Jagdschutzorgane richtete.  So berichtete er auch über die Struktur des Vereins mit derzeit 2400 Mitgliedern, er hob unter anderem die steigende Tendenz der weiblichen Mitglieder von aktuell ca. 10% hervor. Gernot Heigl, hat die Tätigkeit der Jägerschaft des Bezirkes Bregenz mit all dessen Veranstaltungen vorgestellt, und betonte die Wichtigkeit der Mitgliedschaft für alle jene die gemeinsam für die Jagd und das Wild etwas erwirken wollen.

Schon traditionell, für diese feierliche Veranstaltung ist der Austragungsort, das Kunsthotel „Hirschen“ in Schwarzenberg. Bei einem festlichen Menü wurden gemeinsam durch BJM HM Hans Metzler und Jagdschulleiter Mag. Jörg Gerstendörfer die Jägerbriefe verliehen.

BJM HM Hans Metzler betonte die Wichtigkeit des Auftreten des Einzelnen Jägers in der Gesellschaft, allem voran steht die Weidgerechtigkeit und damit verbunden eine hohe Jagdethik zu pflegen. Bei einem geselligen Ausklang  wurden die erfolgreichen Jungjäger/ innen und Jagdschutzorgane mit „Weidmannsdank und Weidmannsheil“  in ihre jagdliche Zukunft entlassen.

Jägerbriefe erhielten:

Stöckler Mechthild, Au
Hermann Julia, Bregenz
Ing. German-Frener Barbara, Bregenz
Mag. Schraffl Simon, Bregenz
Dr. Schneider Jürgen, Höchst
Mag. Rüscher Thomas, Andelsbuch
Natter Hugo, Egg
Natter Elias, Egg
DI Linhart Markus, Bregenz
Kicker Bernhard, Hard
Karaviotis Georg, Kennelbach
Hilbe Christian, Lauterach
Gort Gernot, Gaißau
Ing. Frühstück Hermann, Wolfurt
Fetz Alexander, Egg
Ellensohn Paul, Hard
Braun Jörg, Egg
Boch Klaus, Möggers
Blum Andreas, Kennelbach
Aberer Jonas, Bizau

Jagdschutzbrief

Geiger Bernd, Schoppernau
Hohn Stefan, Schwarzach
Waldner Theodul, Egg

JHB Kleinwalsertal, Hubertusfier Bregenz 2018

Hubertusfeier der Bezirksgruppe Bregenz

9. November 2018 in Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

JHB Kleinwalsertal, Hubertusfier Bregenz 2018

Weidmannsdank in Langen bei Bregenz

„Walter, Güntler, Ferde, Gruber;“ so sind die Namen welche die kapitalen Hirsche trugen, und so im Hirschbüchle standen, bevor die Jäger sie in ihrem Stolzen Alter erlegen durften. Ein kräftiges Weidmannsheil den Erlegern und seinen Begleitern!

Bei Glühwein und Punsch waren die kapitalen Trophäen ausgestellt, vor dem Langener Treffpunkt, in geselliger Runde von Jägersleut, Familienmitgliedern und Interessierten umrandet. Traditionell Präsentiert wurden sie von Roland Moos, Alt,- Bezirksjägermeister Stellvertreter und OSR in Ruhe. Genau Erklärt wurden Alter, (Kopf), Enden Freudigkeit, Revierstandort, und bevorzugte Standorte zur Fütterung, zeitlebens. Dazu das traditionelle „ Hirsch tot“ intoniert von der Jagdhornbläsergruppe Kleinwalsertal, gab der Situation den respektvollen Rahmen und machte den Abend sehr festlich.

Vor dem Festakt im Gemeindesaal traf sich die Jägerschaft mit den Gästen zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche, zum Hl. Sebastian.

Den feierlichen Hubertusgottesdienst gestaltete  HW. Vikar Kaplan Mag. Otto Krepper, und ging dabei auf die Geschichte des heiligen Hubertus ein. Während der Messe gaben die Obergrechta Senna – ihr bestes als Jodelgruppe aus dem Großwalsertal. Sowie die Jagdhornbläsergruppe aus dem Kleinwalsertal, unter der Ltg. Von Flori Ritsch, und dem Flügelhornduo Walter Bär und Klaus Berchthold.

v.l.n.r.: BGM Josef Kirchmann, Alt Landesrat Erich Schwärzler, BJM HM Hans Metzler, Landesrat Christian Gantner, und LWK Präs. Josef Moosbrugger;

v.l.n.r.: BGM Josef Kirchmann, Alt Landesrat Erich Schwärzler, BJM HM Hans Metzler, Landesrat Christian Gantner, und LWK Präs. Josef Moosbrugger;

 

Auf dem Dorfplatz spielte der Musikverein Langen allen ein Ständchen und es folgte die Begrüßung in der Langener Dorfzentrum „ Treffpunkt“ durch Roland Moos Alt,- BJM Stellvertreter, welcher durchs Programm führte. Er übergab das Mikro dem Hausherrn BGM Josef Kirchmann welcher heuer die Ehre hatte die Weidmänner und Weidfrauen begrüßen zu dürfen. Landesrat Christian Gantner –  dem Anlass entsprechend in Tracht gekleidet –  betonte in seiner Eröffnungsrede die Werterhaltung der Jagd zum Wildtier und somit zur gesamten Schöpfung: „Wir sind alle aufgefordert, unser Handeln und Tun in der Natur auch unsere täglichen Anforderungen  an die Natur und deren Geschöpfe sorgfältig und durchaus selbstkritisch zu beurteilen.“ Die Jägerschaft so Gantner, spiele bei der Hege und Pflege des Kultur- und Naturraums eine tragenden Rolle – was nicht einfach sei, sind die Nutzungsinteressen bei Wald und Wiese doch höchst heterogen und nicht immer frei von Konflikten. Bezirksjägermeister HM Hans Metzler  durfte im bis auf die letzten Plätze gefüllten Langener Dorfsaal unter anderem Alt-Landesrat Erich Schwärzler, Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger, und Nationalrat Norbert Sieber, u.v.m. begrüßen.

Die musikalische Begleitung fand durch die Org. „ Eckbonk Musig“ aus Schoppernau statt,- welche sich mit der Jagdhornbläsergruppe aus dem Kleinwalsertal, unter der Ltg. Von Flori Ritsch abwechselten und somit ein buntes Unterhaltungsprogramm präsentierten.

Die Hubertusansprache hielt dieses Jahr Alt-LJM Stv. Univ. Doz. Dr. Christoph Breier, auch er ruft wie sein Vorredner Christian Gantner, auf einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen, Respekt vor der Schöpfung und Natur sind die Voraussetzungen für eine gedeihliches Miteinander, und spricht somit auf die „Wald –Wild –Diskussion“ an, welche seit Jahrzehnten zu Konflikten führt. Er ist zutiefst überzeugt das nur der Respekt vor Menschen, Tieren und Pflanzen uns jene Grenzen erkennen lässt, die eine Ehrliche Diskussion über Wald und Wild auf Augenhöhe zulassen.

„ Respektiere deine Grenzen“ ein Spruch,- den Wildbiologe Hubert Schatz prägte, nach wie vor aktuell und für alle geltend, wo Menschen, Tiere und Pflanzen denselben Lebensraum beziehen.

JO Gerhard Gmeiner übernahm die Schluss,- und Dankesworte an alle jenen die verantwortlich für das Gelingen der Hubertusfeier waren, Allen Voran Roland Moos und Hubert Sinnstein, den Langener Jägern mit deren Familien und vielen Helfern.  Weidmannsdank!

 

 

 

 

 

Die drei Stärksten Abwurfstangen 2018 , Präsentiert von links nach rechts: Graf Josef mit den Abwurfstangen von Hirsch „ Nuller“ zweiter Platz, dann Markus Egender mit dem Ersten Platz, die Abwurfstangen von „Fritz“, und dritter Platz machten die Stangen von „ Perler“ präsentiert von Sandro Dünser.

23. Abwurfstangenschau in Schönenbach

15. Mai 2018 in Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz, Bezirksgruppen, Jagdportal

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Wie jeden Frühling lud abermals der Veranstalter HM HO Bartle Muxel, zur Abwurfstangenschau nach Bezau in Schönebach. Gemeinsam mit seinem Organisationsteam RJ und Gastronom Hubert Egender,sowie JO und Rotwildbeauftragter Mario Sohler.
Die Einladung erging an alle Hegegemeinschaften der Wildregionen 1.6, 1.5a, a.5b, 1.4, 1.3b, Jagdnutzungsberichtigten und Jagschutzorgane (mit Rotwildfütterungen).

Eintrag ins Hirschbüchle

Die Abwurfstangenschau der vergangenen Jahre war immer mit großem Erfolg gekrönt,- nicht zuletzt weil sich die betroffenen Rotwildreviere fast ausnahmslos daran beteiligen und ihre gefundenen Abwurfstangen vorlegen. 22 Reviere haben 465 frische Stangen von 301 Hirschen, in 18 Serien vorgelegt, das sind zusammen sagenhafte 700 Stangen !
Das größte Geweihgewicht von  6,60 kg hatte der Hirsch Nr. 535 Hütter von der EJ. Halden  im 7. Kopf, welcher es auf 200,20 Punkte brachte.
Die besten 10 Hirsche haben einen Schnitt von 200,00 Punkte und die 20 besten einen Schnitt von 196,15 Punkten.
Dieses Jahr erreichen im Bezirk Bregenz 50 Hirsche lt. Büchle das Erntealter vom mindestens 10. Kopf und sind daher Klasse I.
Bewertet zur Prämierung werden Auslage, Stangenlänge, und Gewicht ; Dokumentiert und Fotografiert werden sie fürs „Hirschbüchle“,Bei diesem Vorgang geht es um die Erfassung, Dokumentation, und Identifikation, auch vermittelt dieser Vorgang die Entwicklung der Altersstruktur des männlichen Rotwilds im gesamten Bezirk. Das im Hirschbüchle angegebene Alter bezieht sich auf die Abwürfe, d.h. ein z.B. mit 6. Kopf angeschriebener Hirsch ist heuer vom 7. Kopf.

Weidmannsdank

Großen Weidmannsdank auch an die zahlreichen Helfer, vom Prämierungsteam, übers Gastro-team von Hubert Egender, welches die Gästeschar wieder bestens bewirtete, bis hin zu den Helfern die jede der Beeindruckenden Stangen fotografieren, und dokumentieren, bis hin zur Erstellung des „ Hirschbüchles“ selbst.

Für die Musikalische Unterhaltung sorgte das bestgelaunte Jagdaufseher Trio.

Alle Finder wurden bei der Preisverteilung mit schönen und wertvollen Preisen belohnt. Herzlichen  Dank an alle Sponsoren, welche mit Geld und Sachspenden zu dieser Veranstaltung beitragen.

Die drei Besten

Die drei Stärksten Abwurfstangen 2018 , Präsentiert von links nach rechts: Graf Josef mit den Abwurfstangen von Hirsch „ Nuller“ zweiter Platz, dann Markus Egender mit dem Ersten Platz, die Abwurfstangen von „Fritz“, und dritter Platz machten die Stangen von „ Perler“ präsentiert von Sandro Dünser.

Die drei Stärksten Abwurfstangen 2018 , Präsentiert von links nach rechts: Graf Josef mit den Abwurfstangen von Hirsch „ Nuller“ zweiter Platz, dann Markus Egender mit dem Ersten Platz, die Abwurfstangen von „Fritz“, und dritter Platz machten die Stangen von „ Perler“ präsentiert von Sandro Dünser.

Rang Revier Finder Hirschname Alter Punkte
1 EJ Schönenbach H.Egender Fritz 10. Kopf 204.04
2 EJ Halden T. Dünser Nuller 7. Kopf 201,93
3 EJ Schönenbach H. Egender Perler 9. Kopf 201,45

 

Bezirksversammlung Bregenz 2018

Bezirksversammlung und Hegeschau Bregenz

23. März 2018 in Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

Kinderführung Hegeschau

„Die Hegeschau 2018 erwies sich wieder als Publikumsmagnet!“

Alljährlich präsentiert sich die Hegeschau der Bezirksgruppe Bregenz in Kennelbach nicht nur als Pflichttermin für Jäger, sondern erwies sich auch heuer wieder als Publikumsmagnet für Nichtjäger und die interessierte Bevölkerung. Mehrere Hundert interessierte Besucher fanden sich im Kennelbacher Schindlersaal ein, um die naturnahe Sonderschau zu bestaunen.

Auch das Schülerprojekt, welches Simon Köb organisiert hatte, wurde von 13 Schulklassen, mit insgesamt 230 Schülern, der Alterszielgruppe 7-12 jährige, sowie mit etwa 50 Lehrern, Begleitpersonen und Eltern mit großer Begeisterung regelrecht gestürmt. Regelmäßig kommen die Jägerschüler aus der Jagdschule Vorarlberg, und der Jagdschule Langenargen, um ihr Wissen zum Thema Jagd durch die fachkundigen Führungskräfte zu erweitern. 12 Jagdaufseher, bzw. Jägerinnen und Jäger führten die Schüler fachkundig und erlebnishaft durch die Hegeschau. Diese Führungen dienen einer wichtigen Sensibilisierung unserer Kinder zum Thema heimische Wildtiere und deren Lebensräume.

Attraktionen Schule & Jagd

„ Manni“, so heißt der lebende Uhu von HM Dieter Schneider, der die Kinder zum Staunen brachte – sowie Tierpräparator Hubert Ratz aus Bezau und der Tierstimmenimitator Johann Rüf, welche die Schüler wieder restlos begeisterten, aber auch alle anderen Stationsführer, die die Kinder erlebnishaft und spannungsgeladen von Station zu Station begleiteten.

Eine abschließende gute Jause mit Limo und Brötchen, sowie die Übergabe eines Medien – und Infopaketes mit Quizfragebögen zur Nachbereitung im Unterricht für alle Klassen, rundete das Erlebnis „Hegeschau“ ab. Die spontanen Reaktionen der begleitenden Lehrer und das FEEDBACK der Schulleitungen waren mehr als positiv, ganz zu schweigen von der Begeisterung der wissbegierigen Kinder.

Der verantwortliche Organisator Hubert Sinnstein und sein Arbeitsteam, die bereits seit 15 Jahren den kompletten Auf- und Abbau bewerkstelligen, wurden dieses Jahr hierfür geehrt. Sie haben wiederum in bewährter Manier die Schalenwildtrophäen aus allen Talschaften des Bezirkes Bregenz in einer sauberen und übersichtlichen, nach Altersklassen differenzierten Trophäenpräsentation, – der Jägerschaft, den Schulen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Donnerstag war der behördlichen Pflichttrophäen – Vorlage, der Trophäenauswertung, sowie dem Aufbau eines Dioramas im Erdgeschoss vorbehalten. Die künstlerische Gestaltung und der fachmännische Aufbau der Sonderausstellung „Lebensraum Raubwild und Greifvögel“, wurde von Hubert Sinnstein, Martin Wohlgenannt und David King bewerkstelligt.

Am Freitagnachmittag sorgten die „Original Bergziegen“ aus dem Bregenzerwald beim traditionellen Jägerhock wieder mit Witz und musikalischem Charme für beste Unterhaltung. Aber auch die hervorragende gastronomische Saalbewirtung, lockte wieder zahlreiche Gäste in den gemütlichen Schindlersaal nach Kennelbach.

Ein herzlicher Weidmannsdank ergeht an Hubert Sinnstein für die Toporganisation der Hegeschau und für sein riesiges Engagement für diese Veranstaltung, nicht weniger Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfer!

Bezirksversammlung Bregenz 2018

Bezirksversammlung

Am 10.03.2018 wurde die Bezirksversammlung von der Jagdhornbläsergruppe Kleinwalsertal unter Hornmeister Flori Ritsch eröffnet. Danach konnte  Bezirksjägermeister HM Hans Metzler vor einem vollbesetzten Saal den Hausherrn Bürgermeister Hans Bertsch, LR Ing. Erich Schwärzler, LWK – Präsident Josef Moosbrugger, NR Norbert Sieber, Landesjägermeister Dr. Christof Germann, LJM Stv. Sepp Bayer, BJM von Feldkirch Dr. Wolfgang Hoffmann, BJM von Dornbirn Martin Rhomberg, Roland Erne von der Forstabteilung mit Gattin, den Obmann der Vlbg. Jagdschutzorgane BJM KR Manfred Vonbank, Gernot Heigl, Geschäftsführer der Vlbg. Jägerschaft, und Michael Metzler BH Bregenz, begrüßen. Weiters wurden alle Jägerinnen und Jäger, die Ehrenmitglieder; sowie viele weitere Ehrengäste herzlich mit einem kräftigen Weidmannsheil begrüßt.

Anschließend wurde der Verstorbenen Vereinsmitglieder des vergangenen Jahres gedacht und die JHBG Kleinwalsertal intonierte dazu das Stück: „Das letzte Hallali !“ Es folgten alle weiteren Punkte der Tagesordnung für die Bezirksversammlung.

Im Anschluss folgte die Rede des BJM HM Hans Metzler, er griff die Themen der mehr als  dramatisch turbulenten vergangenen Monate auf, – von geforderten Abschusszahlen, – von Teilergebnissen TBC, – von Jägern in Schwarz,  – von verhungerten Hirschen, von fehlenden Wildlebensräumen, – und fehlendem Tierschutz. Gefordert ist ein Schulterschluss unter den Verantwortlichen, gemeinsam an Lösungen für Wildlebensräume für unser Wild zu arbeiten. „ Ich hoffe wir erfahren eine Verbesserung durch die neue Regierungsverordnung, mit der Verpflichtung Fütterungsauflassungen sensibel und nur noch mit fachlichen begleitenden Gutachten zuzulassen.“ Damit spricht er LR Erich Schwärzler an, bei dem er sich mit einem herzlichen Weidmannsdank für die schnelle Reaktion auf die zu Tage getretenen Missstände der letzten Wochen bedankt.

In den Reden von LR Ing. Erich Schwärzler und dem LWK – Präsident Josef Moosbrugger, wurden ähnliche aktuelle Themen aufgenommen und hier ebenfalls der Fokus auf ganz klare und saubere Lösungen gesetzt.

Es folgte die Verleihung der Treueabzeichen für die langjährige Mitgliedschaft in der Vlbg. Jägerschaft, für 20, 30 und sagenhafte 40 Jahre. Als besonderen Anlass konnte BJM Hans Metzler weiters die Ehrung des Hegeschau – Teams für 15 Jahre treue Verdienste vornehmen. Die sechs ehrenamtlichen Helfer wurden mit dem Vereinsabzeichen in Silber ausgezeichnet. Herzliche Gratulation und Weidmannsheil !

Die Prämierungen der kapitalsten Trophäen, sowie den Fachkommentar zu den einzelnen Altersklassenabschüssen nahm HM Hans Metzler vor.

Zum feierlichen Abschluss des Festabends musizierte eine Abordnung des Musikvereins Kennelbach und rundete so die gelungene Veranstaltung harmonisch ab.

 

Jägerbriefverleihung Bregenz 2017

Jägerbriefverleihung im Bezirk Bregenz

14. Dezember 2017 in Aktuelles, Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz, Testkat, Vorarlberger Jägerschaft

Jägerbriefverleihung Bregenz 2017

Feierliche Übergabe der Jäger- und Jagdschutzbriefe 2017 in Schwarzenberg

Nach einer intensiven Ausbildungszeit an der Vorarlberger Jägerschule in Hohenems konnten kürzlich 24 JungjägerInnen aus dem Bezirk Bregenz ihre Dekrete in Form des traditionellen Jägerbriefs entgegen nehmen. Ebenso wurden zwei Jagdschutzorganen nach einer zweijährigen anspruchsvollen und umfassenden Berufsausbildung die Zertifikate als Jagdschutzbrief feierlich überreicht.

Begrüßung und Weidmannsheil der Anwesenden durch Gernot Heigl MSc, dem Geschäftsführer der Vorarlberger Jägerschaft, der seine Glückwünsche an die Jungjäger und die beiden neuen Jagdschutzorgane richtete. So berichtete er auch über die Struktur des Vereins mit derzeit 2400 Mitgliedern und hebt unter anderem die steigende Tendenz der weiblichen Mitglieder, von ca. 10% hervor.

Schon Traditionell, für diese Feierliche Veranstaltung ist der Austragungsort, das Romantikhotel „Hirschen“ in Schwarzenberg. Bei einem festlichen Menü wurde gemeinsam durch BJM HM Hans Metzler und Alt-BJM Stv. Roland Moos sowie Jagdschulleiter Mag. Jörg Gerstendörfer die Jägerbriefe verliehen.

Roland Moos stellt die Tätigkeit der Jägerschaft des Bezirkes Bregenz mit all dessen Veranstaltungen vor, und hebt die Kameradschaft, die Geselligkeit sowie den Austausch untereinander als wichtiger Bestandteil des „Jägerseins“ hervor. Allem voran steht die Weidgerechtigkeit betont Moos. Die Jäger sollten stolz sein, trotz des wenigen Zuspruchs in der Öffentlichkeit und eine hohe jagdliche Ethik pflegen. Bei einem Geselligen Ausklang wurden die erfolgreichen Jungjäger und Jagdschutzorgane mit „Weidmannsdank und Weidmannsheil“ in ihre Jagdliche Zukunft entlassen.

Jägerbriefe erhielten:

Nußbaumer Nico, Langen bei Bregenz
DI Drees Oliver, Lauterach
Kohler Mathias, Hittisau
Kleber Christine, Schwarzebenberg
Dr. Stadler Christoph, Lochau
Klocker Daniel, Hard
Vögel Christian, Hittisau
Greber Bernhard, Schwarzach
Vogel Sybille, Gaißau
Trippolt Julius, Bregenz
Elmenreich Wolfgang, Au
Fetz Bernhard, Reuthe bei Bezau
Dr. Kuntzer Petra, Schwieberdingen
Neubacher Karl Heinz, Lauterach
Bilgeri Mario, Hittisau
Steurer Georg, Schwarzenberg
Ing. MAS Gmeiner Walter, Mellau
Haag Maximillian, Schwarzenberg
Hosp Martin, Schwarzach
Pühringer Bernd, Andelsbuch
Fink Clemens, Riezlern
Schmid Anton, Schwarzenberg
Bischof Othmar, Damüls
Peintner-Goll Barbara, Wolfurt

Jagdschutzbrief:

Moosbrugger Michael, Bizau
Madlener Joachim, Au

Jungjägerstammtisch Dieter Baurenhas

Jungjägerstammtisch – Bezirk Dornbirn

13. November 2017 in Aktuelles, Berichte von Jungjägerinnen und Jungjägern, Testkat, Veranstaltungen und Exkursionen

Jungjägerstammtisch Dieter Baurenhas

Stammtisch beim “Möcklebur”

Inmitten des Reviers Dornbirn Nord luden die Jungjäger des Ausbildungsjahrganges 2015/16 zum Jungerjägerstammtisch im Bezirk Dornbirn. Trotz des zeitgleichen Dornbirner Martinimarktes und des regnerischen Wetters folgten etwa zwanzig Personen der Einladung und fanden sich um 19:00 Uhr beim Möcklebur ein.

Als Referent stellte sich Dieter Baurenhas zur Verfügung. Er, als Jagdschutzorgan und Jäger in den Revieren Dornbirn Nord und Lustenau tätig, stellte den Anwesenden in fachlicher, spannender und unterhaltsamer Weise die Besonderheiten und Herausforderungen dieser Reviere vor. Dazu zählen neben den landschaftlichen Gegebenheiten des Riedes auch der hohe Anteil an urbaner Siedlungsfläche. Mit anschaulichen Geschichten und Fotos führte er durch das Jagdjahr und stellte sich zum Schluss gerne den Fragen der Gäste.

Im Anschluss an den Vortrag gab es beim Möcklebur herzhafte kalte Platten, welche freundlicherweise von Hildegard Schwendinger spendiert wurden. In gemütlicher Runde wurde gespeist, über den Vortrag diskutiert und sich über jagdliche Erlebnisse ausgetauscht. Es erschienen auch einige Jungjäger aus dem Jahrgang 2016/17 und auch ein paar erfahrene Jäger und Jägerinnen gesellten sich dazu. Auch Bezirksjägermeister Martin Rhomberg fand sich kurz nach dem Vortrag ein.

60er Hans Metzler

60. Geburtstag von BJM HM Hans Metzler

24. August 2017 in Bezirksgruppe Bregenz

60er Hans Metzler

Am 17. Juli feierte Bezirksjägermeister HM Hans Metzler im Kreise seiner Familie und seiner Mitarbeiter seinen 60. Geburtstag.

Zu diesem besonderen Anlass ließen es sich einige Mitglieder des Bezirksausschusses nicht nehmen, ebenfalls die besten Glückwünsche zum Ehrentage zu übermitteln. Es sollte ein Überraschungsbesuch in der Firma des Jubilars werden. Mit einem Jagdhornbläser-Ständchen wurde er von seinem Schreibtisch gelockt. OSR Roland Moos hat in seiner bekannten Manier ein bezeichnendes Gedicht über Hans Metzler geschrieben, welches das ganze Engagement und Herzblut dieses vielschichtig interessierten Mannes wiederspiegelte.

Lieber Hans, wir wünschen dir auf diesem Wege nochmals alles Gute, Glück und Gesundheit zum 60. Geburtstag!

Claudia Hassler, im Namen der Bezirksgruppe Bregenz

Abwurfstangenschau Schoenenbach 2017

22. Abwurfstangenschau in Schönenbach

9. Mai 2017 in Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz, Bezirksgruppen, Jagdportal

Abwurfstangenschau Schoenenbach 2017

Am 6. Mai luden abermals die Organisatoren Alt-LJM-Stv. HM HO Bartle Muxel, JO und Obmann des FA für Rotwild Mario Sohler sowie RJ und Gastronom Hubert Egender zur Abwurfstangenschau des Bezirk Bregenz nach Schönenbach. Die Einladung erging an alle Hegegemeinschaften der Wildregionen 1.6, 1.5a, a.5b, 1.4, 1.3b, Jagdnutzungsberichtigten und Jagschutzorgane (mit Rotwildfütterungen).

Begrüßung

Bei seiner Ansprache durfte Bartle Muxel (welcher – nebenbei erwähnt – seit 1988 seinen Dienst als Hegeobmann mit Freude verrichtet) Landesjägermeister Sepp Bayer, Landeswildbiologe DI Hubert Schatz, BJM-Stv. Wolfgang Meusburger, Bezirksjägermeister von Bludenz RJ Manfred Vonbank sowie den Altbürgermeister von Schönenbach Gottfried Greber begrüßen. Bezirksjägermeister HM Hans Metzler ließ sich wegen einer Knie OP entschuldigen. Herzlich willkommen geheißen wurden auch die Jagdpächter, die verantwortlichen Jagdschutzorgane, sowie viele interessierte Jägerinnen und Jäger.

Hirschbüchle

Die Abwurfstangenschau der vergangenen Jahre war immer mit großem Erfolg gekrönt, nicht zuletzt weil sich die betroffenen Rotwildreviere fast ausnahmslos daran beteiligen und ihre gefundenen Abwurfstangen vorlegen. Aus jenen 26 Revieren, welche Stangen vorgelegt haben, sind von 268 Hirschen 436 Stück neue Stangen gefunden und vorgelegt worden. Die zehn besten Hirsche haben einen Punkte-Schnitt von 209,95 Punkten. Bewertet zur Prämierung wurden Auslage, Stangenlänge, und Gewicht. Dokumentiert und fotografiert werden sie fürs „Hirschbüchle“. Bei diesem Vorgang geht es um die Erfassung, Dokumentation und Identifikation der einzelnen Hirsche, auch vermittelt dieser Vorgang die Entwicklung der Altersstruktur des männlichen Rotwilds im gesamten Bezirk. Das im Hirschbüchle angegebene Alter bezieht sich auf die Abwürfe, d.h. ein z.B. mit 6. Kopf angeschriebener Hirsch ist heuer vom 7. Kopf.

Weidmannsdank

Ein herzlicher Weidmannsdank ergeht an die zahlreichen Helfer – vom Prämierungsteam, übers Gastroteam von Hubert Egender, welches die Gästeschar wieder bestens bewirtete, bis hin zu den Helfern die jede der beeindruckenden Stangen fotografierten und dokumentierten bis hin zur Erstellung des „ Hirschbüchles“.
Für die Musikalische Unterhaltung sorgte das bestgelaunte Jagdaufseher Trio.
Alle Finder wurden bei der Preisverteilung mit schönen und wertvollen Preisen belohnt. Herzlichen Dank an alle Sponsoren, welche mit Geld und Sachspenden zu dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Die fünf Besten

Die Besten – v.l. Finder Erwin Winsauer, mit „Baron“ (212,89 Punkte), Finder Erwin Kolb mit „Döke“ (210,35 Punkte), Markus Egender mit „Perler“ (206,60 Punkte) und Thomas Dünser mit „ Alf“ (206,60 Punkte)

Die Besten – v.l. Finder Erwin Winsauer, mit „Baron“ (212,89 Punkte), Finder Erwin Kolb mit „Döke“ (210,35 Punkte), Markus Egender mit „Perler“ (206,60 Punkte) und Thomas Dünser mit „ Alf“ (206,60 Punkte)

Rang Revier Finder Hirschname Alter Punkte
1 Auen Ifen E. Winsauer Baron 8. Kopf 212,89
2 EJ Rubach K. Kolb Döke 13. Kopf 210,35
3 Schönenbach H. Egender Perler 8. Kopf 206,60
3 Halden T. Dünser Alf 8. Kopf 206,60
4 Häfen-Pise-Heimberg H. Feurstein Helmut 10. Kopf 206,43

 

Karlheinz Würder erklärt verschiedene Waldformen

Vorbereitung ist alles!

2. Mai 2017 in Aktuelles, Berichte von Jungjägerinnen und Jungjägern

02.05.2017

Karlheinz Würder erklärt verschiedene Waldformen

Karlheinz Würder erklärt verschiedene Waldformen

Autoren: Claudia Hassler und Simon Köb

Die JungjägerInnen des Jahrgangs 2016/2017 nähern sich mit raschen Schritten dem großen Finale – der grünen Matura. Wie wir wissen, spielt sich jedoch die Jagd nicht am Schreibtisch, im Hörsaal oder hinter dicken Büchern ab, sondern in unserer Natur. Und so gibt es kein besseres Lernen, als direkt am Objekt.

In diesem Sinne veranstaltete die Bezirksgruppe Bregenz einen Wiederholungsnachmittag zur Vorbereitung auf die anstehende Prüfung. Am 30. April trafen sich zwölf Jägerschüler mit Jagdschutzorgan Karlheinz im Jagdgebiet Langen 2 (850 ha) zur Prüfungsvorbereitung und zur Wiederholung des Lernstoffes.

Schwerpunkt der Veranstaltung war der Lebensraum Wald sowie die Wechselwirkung zwischen Wild und Wald. Neben den verschiedensten Baumarten wie Erle, Ahorn, Tanne, Fichte und Buche und deren Vorlieben wie Lichteinfall, Feuchtigkeit und Nährstoffangebot wurden auch Zeigerpflanzen für saure und fette Böden sowie diverse Straucharten durchgenommen und bestimmt. Besonderes Augenmerk wurde auf leicht verwechselbare Arten sowie deren Unterscheidungsmerkmale gelegt.
Karlheinz Würder erläuterte auch die unterschiedlichen Bewirtschaftungsarten des Waldes und deren Auswirkungen auf Wild und Jagd. Er erklärte ausführlich die Möglichkeiten der Lebensraumverbesserung, welche der Jäger vornehmen kann, wie Trimmung von Prossgehölzen, Anbringung vor Verbissschutz wo es eine Notwendigkeit zur Verjüngung des Waldes gibt, sowie die Möglichkeit der Lenkung von Wild durch Salzlecken und dezentrale Fütterungen.
Verschiedenste Pirschzeichen wie Losung, Lagerstellen, Fegestellen und Wildwechsel wurden ebenfalls interessiert von den Teilnehmern begutachtet.

Als weiterer wichtiger Punkt wurden die Gründe für Wildschäden erörtert. Hierbei ist auf ein dem Lebensraum angepasster Wildstand zu achten. Es ist jedenfalls zu beachten, dass ein niedriger Wildstand nicht die Lösung für die Vermeidung von Wildschäden ist. Eine angebrachte Bejagungsstrategie mit Schwerpunktbejagung wo notwendig und Rückzugsgebiet für unser Wild wo möglich ermöglichen eine ideale Bewirtschaftung von Wald und Wild. Neben besserem Anblick verspricht diese Strategie auch, dass vertrauteres Wild eher in den saftigen Wiesen äst als klammheimlich im Vorholz wo eine Verjüngung erwünscht ist.
Hierbei hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, einen Wildschadenskontrollzaun genau zu begutachten, sowie detaillierte Fragen zu diesem Thema zu stellen

Abschließend wurde die Arbeit mit Jagdhunden sowie die Fähigkeiten und Vorlieben diverser Rassen bei Karlheinz’s Jagdhütte und einem kühlen Abschlussbier diskutiert.
Ein herzlicher Weidmanns Dank gilt Karlheinz Würder für die ansprechende und äußerst informative Tour!

Vortrag Pfefferle 2017_Bregenz

Vermeidung von Jagdfehlern – Tagsichtbares Jagdwild

23. März 2017 in Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

23.03.2017

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Im Rahmen der Hegeschau Bezirk Bregenz im Kennelbacher Schindler Saal, fand am 19. März ein Vortrag von Revierjagdmeister Akad. Jagdwirt Stefan Pfefferle zum Thema “Vermeidung von Jagdfehlern – Tagsichtbares Jagdwild” statt. Zirka 90 Personen folgten der Einladung und folgten gespannt den Ausführungen des Referenten.

Stefan Pfefferle hat im Rahmen seiner Abschlussarbeit zum Akademischen Jagdwirt am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien über „Sichtbare Schalenwildbestände“ seine jagdlichen Erfahrungen zu Papier gebracht. Sein Wissen setzt er in seinem Bergrevier im Allgäu um und freut sich dort über tagsichtbares Wild.

Erfahrene Jägerinnen und Jäger wissen: Die Jagd von Rotwild zählt zu den größten Herausforderungen im Waldrevier und erfordert Fachwissen und Erfahrung. Vielfach wird das Wild scheu und zieht sich in Regionen zurück, wo der Jäger kaum mehr Chancen hat: dort, wo es steil wird oder der Wald viel Deckung gibt. Mit ein paar bewährten jagdlichen Spielregeln und Praxis-Tipps verbessern sich die Chancen auf Sichtbarkeit und erfolgreiche Jagdstrecke erheblich!

Vortrag Pfefferle 2017_Bregenz

Der Vortrag war hervorragend und hat zu einem generellen Um- und Überdenken der Jagdstrategien bei den Zuhörern angeregt. Im Anschluss an den Vortrag gab es noch eine rege Diskussion zur Implementierung von Maßnahmen wie Wildruheräume, Morgen-Jagd, Intervallbejagung u.v.m. in den heimischen Jagdgebieten.

Weidmansdank an Hubert Sinnstein und Simon Köb für die Organisation des Vortrages. Für alle die nun mehr wissen wollen, gibt es auf youtube einen Film dazu. Das Kamerateam rund um Dokumentarfilmer Manfred Christ hat Stefan Pfefferle durch sein Bergrevier im Allgäu begleitet und seine weidmännischen Einblicke für eine erfolgreiche Schalenwildjagd kurzweilig dokumentiert.

Was uns sichtbare Schalenwildbestände bringen – Artikel von Stefan Pfefferle in der Vorarlberger Jagdzeitung (Ausgabe März-April 2013)

Bezirksversammlung Bregenz 2017_Saal

Bezirksversammlung Bregenz

22. März 2017 in Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

22.03.2017

Bezirksversammlung Bregenz 2017_Jagdhornblaeser

Im Rahmen der Hegeschau der Bezirksgruppe Bregenz fand am 18. März 2017 im Schindlersaal in Kennelbach die Jahreshauptversammlung der Bezirksgruppe Bregenz statt.

Eröffnet wurde die Bezirksversammlung von der Jagdhornbläsergruppe Kleinwalsertal unter der musikalischen Leitung von HM Flori Ritsch.

Bezirksjägermeisters HM Hans Metzler konnte vor einem vollbesetzten Saal den Hausherrn eine Vielzahl an Ehrengästen, u.a. Bürgermeister Hans Bertsch, LR Ing. Erich Schwärzler, Landwirtschafskammerpräsident Josef Moosbrugger, Landesjägermeister Sepp Bayer, den Obmann des Verband Vorarlberger Jagdschutzorgane BJM KR Manfred Vonbank, Wildbiologe DI Hubert Schatz sowie NR Norbert Sieber, DI Andreas Amann und Fischereipräsident Peter Mayrhofer begrüßen. Weiters begrüßte er die Ehrenmitglieder der Vorarlberger Jägerschaft sowie alle anwesenden Jägerinnen und Jäger und Interessierten mit einem herzlichen Weidmannsheil.

Im Anschluss an die Begrüßung wurde der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht und die Jagdhornbläsergruppe Kleinwalsertal intonierte dazu das Stück: „Das letzte Halali“.

In seiner Ansprache verdeutlicht Bezirksjägermeister HM Hans Metzler die Grundlagen des Vorarlberger Jagdgesetzes und zeigt Veränderungen auf:
„Innerhalb des vergangen Jahrzehntes ging die Akzeptanz gegenüber den Wildtieren auch von Seiten der Forstverwaltung merklich zurück. Möglicherweise hängt dies auch damit zusammen, dass mit dem zeitlichen Abstand zu den Anfängen des Jagdgesetzes auch die neue Generation der Forstaufsichtsorgane nicht mehr von jenem Respekt gegenüber dem Leben der Kreatur geprägt ist, wie es jene waren, die noch das hohe Ethos der Gründerväter genossen haben.“
„Wir als Jägerschaft erklären hier und heute, dass wir bereit sind unsere konstruktive Arbeit als Tierschützer, als Natur und Kultur Arbeiter im Dienste der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, wenn uns seitens der Behörden die moralische und rechtliche Kompetenz zuerkannt wird, auf Augenhöhe mit Repräsentanten des Forstes zu verhandeln und unsere Aufgaben wahrzunehmen. Sollte diese Bereitschaft ignoriert werden, so wissen auch wir- unserer Verantwortung gehorchend unsere Wehrkräfte zu mobilisieren und möglichem Unrecht entgegen zu treten. Wir suchen den Krieg nicht – werden uns aber auch der erforderlichen Verteidigung nicht entziehen.“

Neuwahlen

Bezirksversammlung Bregenz 2017_Saal

Nach Einhaltung aller Statuten und des Protokolls wurden die Neu- und Wiederwahlen des Vereines von Dr. Christoph Breier geleitet. Hm Hans Metzler wurde in seinem Amt bestätigt und für die neue Periode als Bezirksjägermeister wiedergewählt. BJM-Stv. OSR Roland Moos hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt, bleibt aber als Beirat der Bezirksgruppe Bregenz erhalten. Als neuer Kandidat für den Stellvertreter stellte sich Wolfgang Meusburger der Wald und wurde einstimmig zum Bezirksjägermeister-Stellvertreter gewählt.

Auch die Wahl des Kassiers (mag. Christian Stadelmann) und Schriftführers (Hermann Metzler) sowie der Beiräte erfolgte einstimmig. Als Beirat in den Landesvorstand legte HO Mag. Gerhard Lotteraner seine Stimme zurück, hiezu wurde Betr. Oec. Siegfried Kohler gewählt.

Der Bezirksausschuss Bregenz setzt sich wie folgt zusammen:

Bezirksjägermeister: HM Hans Metzler
Bezirksjägermeister-Stellvertreter: Wolfgang Meusburger
Kassier: Mag. Christian Stadelmann
Schriftführer: Hermann Metzler
Hegeobmann 1.3b: Mag. Gerhard Lotteraner
Hegeobmann 1.4: Helmut Beer
Hegeobmann 1.5a: August Willi
Hegeobmann 1.5b: Alt-LJM-Stv. Bartle Muxel
Hegeobmann 1.6: Friedrich Kessler
Beirat Betr.oec. Siegfried Kohler (Beirat im Landesvorstand)
Beirat Alt-LJM-Stv. HM Alexander Ritsch
Beirat Alt-BJM-Stv. OSR Roland Moos
Beirat Hubert Sinnstein
Beirätin Claudia Hassler (Bezirksredakteurin)
Beirätin Margot Boss-Deuring (Schießreferentin)
Beirätin Michele Kinz
Beirat Dr. Michael Hartenstein
Beirat Mario Sohler (Obmann FA für Rotwild)
Beirat Dr. Georg Rüscher
Beirat David King
Beirat Simon Köb
Beirat HM RJ Hubert Egender
Beirat Hermann Rüf (Steinwildsprecher)
Beirat Karlheinz Würder
Beirat Hubert Ratz
Beirat Akad. Jagdwirt Jürgen Hagspiel
Beirat Roman Jochum

 

Es folgten alle weiteren Punkte der Tagesordnung für die Bezirksversammlung.

Abschließend erklärte der Bezirksjägermeister noch, was es mit der Trauerkleidung der anwesenden Jagdfunktionäre und Jäger auf sich habe. „Wir sind in Trauer und großer Sorge um den lebensbedrohlichen Druck auf unsere Wildtiere, die immer mehr zum Opfer verschiedenster Interessen werden,“ begründete Hans Metzler seine Kleiderwahl für den Tag der Bezirksversammlung. „Aus Solidarität für und mit den leidenden Wildtieren, wollen wir die breite Öffentlichkeit einladen, gemeinsam für den Erhalt der Wildtiere und den Schutz der Lebensräume einzustehen.“

Ehrung für langjährige Treue

Im Rahmen der Bezirksversammlung erfolgte die Verleihung der Treueabzeichen für die langjährige Mitgliedschaft im Verein. Herzliche Gratulation und Weidmannsheil!

Treueabzeichen in Bronze (20 Jahre)

  • Ing. Herbert Prinz, Wolfurt
  • Nikolaus Beer, Bizau
  • Otti Stefflitsch, Riezlern
  • Reinhard Muhrer, Fußach
  • Markus Broger, Mittelberg
  • Hermann Albrecht, Au
  • Norbert Sieber, Bregenz
  • Peter Greber, Bildstein
  • Werner Netzer, Höchst
  • Mathias Feurstein, Bizau
  • Heinz Bernhard, Wolfurt
  • Hubert Ratz, Bezau
  • Hubert Schedler, Bregenz
Treueabzeichen in Bronze

Treueabzeichen in Bronze

Treueabzeichen in Silber (30 Jahre)

  • Peter Saltuari, Hittisau
  • Peter King, Hard
  • Lothar Schneider, Bregenz
  • Remo Plankel, Au
  • Bernhard Strolz, Riezlern
  • Norbert Buhmann, Bregenz
  • Oswin Winder, Alberschwende
  • DI Reto Jürg Moggi, Teufen – CH
  • Ing. Kurt Mäser, Bregenz
Treueabzeichen in Silber

Treueabzeichen in Silber

 Treueabzeichen in Gold (40 Jahre)

  • Dietmar Hofer, Riezlern
  • BJM-Stv. OSR Roland Moos, Au
  • Manfred Metzler, Riefensberg
  • Anton Dietrich, Mellau
  • Ing. Franz Moosbrugger, Bezau
  • Fritz Haltmeier, Hörbranz
  • Anselm Beiser, Rankweil
  • Josef Bischof, Riezlern
  • Alt-LJM-Stv. HM Alexander Ritsch, Riezlern
Treueabzeichen in Gold

Treueabzeichen in Gold

Grußworte

Landesrat Ing. Erich Schwärzler eröffnete den Reigen der Gastreden und lobte die Leistungen der Jägerschaft. Die Hegeschau zeige die Arbeit der Hege und Pflege und im ganzen Land zeige sich eine ausgezeichnete Abschusserfüllung. Er distanzierte sich klar von Waldvereins-Veranstaltungen wie in Andelsbuch, weil solche Aussagen nicht gehen würden und zurückzuweisen seien. Im Landhaus sei geplant, die Forstwirtschaft in den vier Bezirken auf eine Landesebene zusammenzufassen.

Landwirtschaftskammerpräsident StR Josef Moosbrugger kritisiert ebenfalls die Veranstaltung vom Waldverein wie sie sich in Andelsbuch darstellte unter der Moderation von Thomas Ölz. „Das kann so nicht gehen und ist fehl am Platz“. Als Reaktion werde Thomas Ölz aus dem Vorstand des Waldvereins herausgenommen werden. Der Lebensraum für das Wild hat habe sich geändert und daher müssen die Vertreter der Jagd mit den Grundeigentümern und Waldbesitzern zusammensitzen und Lösungen finden.

Landesjägermeister Sepp Bayer: Der Landesjägermeister wünschte Hans mit seinem Team Erfolg bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben und gratulierte ihm zu dieser gelungenen Veranstaltung. Er wünschte Allen auch schöne Anblicke und Erfolg bei der Erfüllung der Abschussvorgaben.

Peter Mayrhofer als Präsidenten des Fischereiverbandes bedankte sich für die Einladung zur Hegeschau und stellte gerne fest, dass Jagd und Fischerei nicht nur in der Zeitung Geschwister seien, sondern auch in der Hege und Pflege unserer Fauna. Jagd und Fischerei seien beide auch Nutzer in der Natur und tragen eine sehr große Verantwortung für die Kreatur.

Bürgermeister Hans Bertsch begrüßte alle Anwesenden als Gastgeber und freute sich sehr, dass alljährlich die Hegeschau in Kennelbach abgehalten werde. In seiner Rede lobte er die Leistung der Jägerschaft und mahnte zu sorgsamem Umgang mit der Natur und den Wildtieren. Im Einzelnen sagte er:

„Auf der einen Seite wird publiziert, ich zitiere den Vorarlberger Waldverein: wir sind Freunde des Waldes, Forstleute, Waldbesitzer, Jäger und in der Forst- und Holzwirtschaft tätige Personen. Auf der anderen Seite ist er angesichts des hohen Wildverbisses in Sorge und befürchtet, dass Holz als Energieträger gar nicht mehr nachhaltig benutzt werden kann. Freunde – auf jeden Fall nach meinem Dafürhalten – gehen anders miteinander um.“

„Seit der Gründungsversammlung der Vorarlberger Jägerschaft im Jahre 1919 welche als Verein gegründet worden ist, sei festgelegt, dass Jagd folgendes ist: Freude, Verantwortung, gesetzlicher Leistungsauftrag, Erhaltung der wildlebenden Tierwelt, Verständnis wecken, nachhaltige Nutzung, Kultur und Tradition, Aus- und Weiterbildung sowie köstliches und gesundes Wildbret.

Ich bitte Sie alle geschätzte Jägerinnen und Jäger, halten Sie an den Grundsätzen aus dem Jahre 1919 fest, lassen Sie sich nicht entmutigen, Sie leisten im Sinne der Erhaltung unserer Lebensräume einen wichtigen Beitrag, dass – wie es schon Bezirksjägermeister Hans Metzler definiert hat – auch unsere Enkel eine intakte Natur vorfinden.“

 

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Jagdtagebuch von Wilhelm Graf

2. März 2017 in Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

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Wilhelm Graf wurde am 12. Juli 1913 in Schoppernau geboren und ist 2014 im 101. Lebensjahr im Kreise seiner Familie verstorben. In seinem Jagdtagebuch berichtet er von seinen Jagderlebnissen in den Jahren 1956 bis 1970 im Gebiet Heimberg, Althornbach, Pisi und Üntschen Schattseite.

Als Jagdaufseher übernahm er im Herbst 1952 das Gemeindegebiet Schoppernau, mit wildreichen Revieren und prominenten Jagdherren, u.a. Seine Durchlaucht Prinz von Preußen, Friedrich Prinz von Fürstenberg, Graf und Gräfin Schafgotsch.

Geschichten über abenteuerliche, wunderliche, traurige und enttäuschende Jagderlebnisse. Mit vielen Bildern verdeutlicht und mit unverfälschtem Original-Text.

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Das Jagdtagebuch kann per Email an clahas71@gmail.com käuflich erworben werden.
Preis: EUR 25,00 zuzügl. Versandkosten.
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Dritter Jungjaegerstammtisch Feb2017

Dritter Jungjägerstammtisch des Jahrgangs 2015-2016

20. Februar 2017 in Aktuelles, Berichte von Jungjägerinnen und Jungjägern, Jägerinnen und Jäger

Dritter Jungjaegerstammtisch Feb2017

Am 11. Februar fanden sich trotz Faschingstreiben motivierte Jungjägerinnen und Jungjäger aus allen Regionen für einen gemeinsamen Hock und Austausch im Goldenen Hirschen in Bregenz ein. Mit dabei waren auch zwei angehende Jungjäger aus dem aktuellen Kurs der Vorarlberger Jägerschule (2016-2017), worüber wir uns sehr freuten. Bei einem feinen Abendessen wurde angeregt über das bisher erlebte und noch geplante geplaudert.

Ein Weidmannsdank ergeht an Robin Fessler für die Organisation des Jungjägerstammtisches. Das nächste Treffen wird von Alice Leiler organisiert und im Oberland stattfinden. Termin und Örtlichkeit werden baldmöglichst bekannt gegeben.

Weidmannsheil und guten Anblick!

Claudia Hassler

Schiesstraining Blaser Isny 2016

Schießtraining im Blaser Schießkino Isny

5. Januar 2017 in Jägerinnen und Jäger

Schiesstraining Blaser Isny 2016

Am 15. Dezember fuhren 13 Jäger zum Schießtraining ins Blaser Schießkino in Isny im Allgäu. Im ganzen Land finden zur Zeit gehäuft Drückjagden statt. Um dabei auch einen weidgerechten Schuss – tierschutzgerecht und wildbretschonend – platzieren zu können, wird diese Situation auf der Leinwand geübt. Auch dabei gelten die Regeln „Jung vor alt, klein vor groß“ oder „Wenn kein guter Schuss absehbar ist, ist dieser zu unterlassen“!

Der Schießleiter des Hauses erklärte den Umgang der Waffen die gestellt wurden, allesamt Kaliber 308. Safety first! Das heißt: Munition erst am Standplatz einsetzen, mit der Waffe nur mit offenem Verschluss zurückkehren, etc. Alles Übungen, die für den sicheren Ablauf am Übungsplatz, sowie dann bei einer Drückjagd unerlässlich sind.

Die Filme für die Schießübungen zeigen realistische Wildszenen unter jagdnahen Bedingungen. Es werden verschiedene Landschaften wie Sommer, Winter, dichter Wald mit verschiedenem Wild (Rehwild, Rotwild, Schwarzwild Rotten) von langsam ziehend bis hoch flüchtig dargestellt.

Interessant ist das Schießtraining durchaus für alle Jäger, nicht nur für Jungjäger. In Deutschland ist z.B. ein Trainingsnachweis vorzuweisen, wenn man an einer Drückjagd teilnehmen möchte!

Es ist sehr empfehlenswert an solchen Trainings regelmäßig teilzunehmen. Einfach weil es Spaß macht, aber vor allem für unsere Sicherheit sowie – am wichtigsten – des Wildes wegen!

Kontakt zur Reservierung der Halle:
Blaser Jagdwaffen GmbH
Ziegelstadel 1, 88316 Isny, Deutschland
Tel.: +49-7562-702-0
info@blaser.de

Trophaeenbehandlung_in_der_Praxis

Die Trophäenbehandlung in der Praxis

5. Januar 2017 in Jägerinnen und Jäger

Trophaeenbehandlung_in_der_Praxis

Die Trophäenbehandlung ist Teil des Weidwerks und gilt als Wertschätzung gegenüber dem erlegten Stück. Außerdem sind alle Trophäenträger, außer Kitz, bei der Hegeschau auszustellen.

In Langen bei Bregenz, in der Wildkammer von Jagdschutzorgan Gerhard Gmeiner, wurden dazu folgende Behandlungsschritte ausgeführt:

  1. In einem großem Kochtopf zirka 15 Liter Wasser aufkochen. Dem Wasser einen Becher Salz und einen Becher Waschmittel hinzufügen.
  2. Das abgekappte Haupt wird von Decke und Muskelfleisch befreit, mit einem Draht wird das Unterkiefer am Haupt befestigt, damit dieses ab jetzt nicht verwechselt werden kann. Anschließend wird das Haupt bis zu den Rosenstöcken ins Wasser eingelegt. Je nach Verunreinigung wird das Haupt zwischen einer halben Stunde bis zu einer ¾ Stunde gekocht.
  3. Anschließend wird mit einem Schraubenzieher der Gehörkanal ausgebrochen. Danach werden mit dem Hochdruckreiniger vorsichtig das Hirn und die restlichen Gewebeteile abgestrahlt. Vorsicht beim Windfang!
  4. Das Haupt trocknen lassen.
  5. Um die Trophäe von den restlichen Gewebeteilen gänzlich zu befreien und um sie zu bleichen, wird sie mit Wasserstoffperoxid ca. 30% ein bis zweimal eingepinselt. Trocknen lassen, fertig!

Auf den Bildern zu sehen: Georg Spettel, Gerhard Gmeiner, Karlheinz Würder, Johannes Reiner, und Claudia Hassler.

Jaegerweihnacht 2016

Besinnliche Jägerweihnacht

12. Dezember 2016 in Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

11.12.2016

Jaegerweihnacht 2016

Die Bezirksgruppe Bregenz der Vorarlberger Jägerschaft lud wie jedes Jahr zur besinnlichen Jägerweihnacht in die Pfarrkirche Sulzberg /Thal. Unter der Gesamtorganisation von Hubert Sinnstein und Helmut Geist als musikalischer Leiter, waren alle Jägerinnen und Jäger sowie alle Interessierte herzlich dazu eingeladen.

Bis auf die letzten Plätze besetzt war die schöne Pfarrkirche zum Hl. Franz Xaver in Sulzberg /Thal. Beeindruckend und Stimmig war nicht nur das ausgewählte musikalische Programm, sondern auch das adventliche Ambiente des Kirchenraums.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Mag. Peter Loretz und Bezirksjägermeister HM Hans Metzler, eröffneten die Jagdhornbläsergruppe Feldkirch unter der Leitung von Hornmeister Reinhold Nachbaur den Abend. Weitere Mitwirkende waren der Thaler Kirchenchor unter der Leitung von Engelbert Martin, das Flügelhornduo Hubert & Joachim, Die „Wälder Saitenfeger“ Stubenmusik unter der Leitung von Luzia Richter & Helmut Geist, Simon auf der Steirischen Harmonika sowie Mundartautorin Birgit Rietzler & Walser Sprecher (in memoriam HM RJ Diethelm Broger). BJM HM Hans Metzler wurde vertreten durch BJM-Stv. OSR Roland Moos, welcher sich bei allen Akteuren und Helfern für ihr Mitwirken bedankte, insbesondere aber bei der musikalischen Leitung Helmut Geist sowie dem Gesamtorganisator Hubert Sinnstein.

Ein Ständchen auf dem Kirchplatz bei Glühmost und Punsch, sowie ein gemütlicher Ausklang im Thalsaal des Gasthaus Krone mit allen Mitwirkenden beendete die diesjährige stimmungsvolle Jägerweihnacht.

Jaegerbriefe Bregenz 2016

Jägerbriefverleihung im Bezirk Bregenz

5. Dezember 2016 in Aktuelles, Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz

Jaegerbriefe Bregenz 2016

Im stilvollen Ambiente des Romantik-Hotel Hirschen in Schwarzenberg wurden am 29. November an 18 Absolventen der Vorarlberger Jägerschule die Jägerbriefe überreicht.
Nach einem feinen dreigängigen Fest-Menü folgten die einleitenden Worte vom Geschäftsstellenleiter der Vorarlberger Jägerschaft Gernot Heigl MSc. Er hieß die frischgebackenen Jäger nochmals herzlich willkommen und stattete sie mit den besten Wünschen aus, mahnte sich aber auch, den Weg als Jäger bewusst und weidgerecht zu beschreiten. Auch wies er auf die Wichtigkeit und die Vorteile der Mitgliedschaft in der Vorarlberger Jägerschaft hin – unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Im Anschluss wurden die Dekrete vom Leiter der Vorarlberger Jägerschule Mag. Jörg Gerstendörfer sowie Bezirksjägermeister HM Hans Metzler überreicht. Letzterer freute sich darüber, wieder engagierte und motivierte Jungjäger in seinem Bezirk begrüßen zu dürfen. Auch ihm war es ein Anliegen, den Jungjägern mitzugeben, dass sie in ihrem Auftrag als Jäger einer weidgerechten Jagd und einer verantwortungsvollen Tätigkeit der Jagdausübung und der Wildhege in der Natur gewissenhaft nachgehen. So wurden die erfolgreichen Jungjäger mit „Weidmannsdank und Weidmannsheil“ in ihre Jagdliche Zukunft entlassen.

Jägerbriefe

  • Christoph Berbig, Au
  • Stefan Blum, Höchst
  • Sandro Dünser, Bezau
  • Robin Fessler, Hard
  • Alfons Greber, Schwarzenberg
  • Ignaz Greber, Schwarzenberg
  • Claudia Hassler, Lochau
  • Bianca Hübler, Egg
  • Nicole Jenny, Lauterach
  • Simon Köb, Wolfurt
  • Elisabeth Lakowitsch-Rusch, Höchst
  • Hermann Metzler, Au
  • Melanie Moosbrugger, Schnepfau
  • Alexander Reich, Wolfurt
  • DI (FH) Alfred Schoch, Hard
  • Günther Täferle, Hard

Hubertusfeier Bregenz 2016_3

Grünröcke des Bezirks Bregenz feierten Erntedank

7. November 2016 in Bezirksgruppe Bregenz, Jagdportal

07.11.2016

Hubertusfeier Bregenz 2016_1

„Jäger Erntedank“, Pflege des jagdlichen Brauchtums und Geselligkeit sind wichtige Höhepunkte im Ablauf eines Jagdjahres, deshalb versammelte sich die Jägerschaft des Bezirk Bregenz am 29. Oktober in Egg-Großdorf zu einer würdevollen, schönen Hubertusfeier im Kreise gleichgesinnter Jagdfreunde und zahlreicher Gäste.

Bestens von Jagdschutzorgan Mario Sohler und seinem Helferteam organisiert, konnten sich Jägerinnen und Jäger sowie Freunde und Gäste der Bezirksgruppe Bregenz bei Glühwein und Punsch auf dem Schulplatz auf eine würdevolle Hubertusfeier einstimmen. Fünf kapitale Hirschtrophäen aus allen Hegegemeinschaften des Bezirk Bregenz, darunter auch ein Hirsch vom 17. Kopf, wurden von BJM-Stv. OSR Roland Moos präsentiert. Nach altem jagdlichen Brauchtum wurden die Hubertushirsche von der Jagdhornbläsergruppe mit dem Signal „Hirsch tot“ verblasen.

Hubertusmesse

Hubertusfeier Bregenz 2016_3

Es folgte ein würdiger, feierlicher Hubertusgottesdienst mit Pfarrer Mag. Friedl Kaufmann in der Pfarrkirche St. Josef in Großdorf, welcher vom Frauenchörle „Con Trios“ und der Jagdhornbläsergruppe vom Kreisjagdverband Lindau sowie der Großdorfer Firtagmusig stimmungsvoll und feierlich umrahmt wurde.

Hubertusfeier

Im Schein von Fackellicht spazierten die Gäste anschließend zur offiziellen Hubertusfeier in den Landammann-Saal. Begrüßt durch Bezirksjägermeister HM Hans Metzler, ließ es sich Hausherr und Bürgermeister Dr. Paul Sutterlüty nicht nehmen, Grußworte an die Gäste zu richten. Weiters begrüßte auch Landesrat Ing. Erich Schwärzler namens der Vorarlberger Landesregierung die Gästeschar.

Die musikalische Umrahmung der Hubertusfeier erfolgte durch die Jagdhornbläser Lindau sowie die „Großdorfer Firtagmusig“.

Hubertusansprache

In seiner Hubertusansprache erinnerte DI Hubert Schatz, Wildökologe und Jäger, in seinem Referat „Kein Platz für Wild und weidgerechte Jagd?“, dass wiederkehrend in vergangenen Zeiten, von der Antike bis heute, dem Wild mit einer moralischen, respektvollen Einstellung begegnet wurde. Jagd als kulturelles Tun müsse vom Jäger reflektiert werden, der Jäger solle sich nicht durch vorgegebene Abschussaufträge und fremdbestimmtes Handeln leiten lassen, und dadurch empfindungslos werden. Weidgerechte Jagd, so wie es auch im § 27 im Vorarlberger Jagdgesetz vorgegeben ist, solle im Einklang mit den Anforderungen des Schutzwaldes durchzuführen sein.

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Ehrungen

Im Rahmen der Hubertusfeier wurde zwei verdienten Mitgliedern eine hohe Ehre zuteil: feierlich überreichten Bezirksjägermeister HM Hans Metzler sowie Landesrat Erich Schwärzler an Alt-Hegeobmann Jakob Zauser sowie an LJM-Stv. Hegemeister Univ.-Doz. Dr. Christoph Breier den „Silbernen Bruch“.

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v.l. Landesrat Ing. Erich Schwärzler, Alt-Hegeobmann Jakob Zauser, LJM-Stv. Dr. Christoph Breier, BJM HM Hans Metzler

In seiner Dankesrede ging Christoph Breier auf die Änderungen von Brauch und Sitte ein.  Ausgehend vom Zitat des antiken Dichters Ovid „tempora mutantur, nosque mutamus in illis“ (die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen), sieht Christoph Breier diesen Wandel von ethischen Grundsätzen in der heutigen Zeit recht kritisch. Er wies darauf hin, dass vor wenigen Wochen in Frankreich ein Bundesgesetz beschlossen wurde, das es Großmärkten verbietet, Lebensmittel zu verwerfen und im Müll zu entsorgen. Dieses Gesetz wurde europaweit begrüßt und positiv aufgenommen. Im Gegensatz dazu seien im Land Vorarlberg im Zuge der überhitzten TBC-Diskussion von Vorarlberger Bauern 500.000 Liter genusstaugliche Milch (die in der gesamten EU und auch in der Schweiz in den Verkehr gebracht hätte werden können) nach Pasteurisierung in Kläranlagen entsorgt worden und es seien tonnenweise hochwertiges Kalb- und Rindfleisch, das ebenfalls in der gesamten EU genusstauglich gewesen wäre, in der Kadaververwertung verbrannt worden. Die Pikanterie am Rande war zusätzlich die Subvention des Landes Vorarlberg mit öffentlichen Geldern für den Abschluss einer Milchschadensversicherung, wobei hier von der Versicherung also eine Schadensabgeltung ausbezahlt wurde, obwohl objektiv gar kein Schaden entstanden war.
Diesen verwerflichen Umgang mit hochwertigen Lebensmitteln kritisierte Christoph Breier umso mehr, als Monat für Monat hunderttausende Kinder und Erwachsene weltweit verhungern. Es müssten andere Wege gefunden werden, Lebensmittel, die aus Widerwillen oder einfach purem Überfluss in Vorarlberg nicht verwertbar sind, armen Menschen zukommen zu lassen. Er appelliert an alle in der heurigen TBC-Saison, die mit hoher Wahrscheinlichkeit knapp vor der Tür steht, andere Möglichkeiten zu suchen und zu finden, genusstaugliche Lebensmittel einer vernünftigen Verwertung zuzuführen. Nur durch den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln würden wir der Schöpfung den entsprechenden Wert zukommen lassen, wie er bei der heutigen Hubertusfeier mehrfach zur Sprache kam. „Sorgen wir dafür, dass wir unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt erhalten und Respekt vor Schöpfer und Geschöpf auch zukünftig wesentlicher Bestandteil unserer Wertvorstellungen bleiben möge“.

Eine Bildergalerie finden Sie HIER (Fotos: hubce)

 

 

 

Zweiter Jungjaegerstammtisch 2015-2016

Zweiter Jungjägerstammtisch des Jahrgangs 2015 -2016

2. November 2016 in Berichte von Jungjägerinnen und Jungjägern, Jagdportal

Zweiter Jungjaegerstammtisch 2015-2016

Bestens bewirtet bei einer Schlachtpartie trafen sich die Abgänger der Jägerschule 2015-2016 beim Möcklebur in Dornbirn ein. Hildegard kochte auf und gemeinsam mit Johannes waren sie die herzlichen Gastgeber des Abends.

Zur Freude aller kamen wirklich viele aus allen Bezirken und haben sich der teilweise langen Wege nicht gescheut – toll!

Beim lebhaften Austausch der ersten Jagderlebnisse hatten alle einen unterhaltsamen Abend. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren Ernst und Bernhard für Feldkirch, Hildegard und Johannes für Dornbirn, Alice für Bludenz und Robin für Bregenz – haben sie sich doch bereit erklärt, jedes Quartal in einem anderen Bezirk einen Stammtisch zu organisieren.

Das nächste Treffen wird im Bezirk Bregenz stattfinden, genaue Infos kommen per Email.

Hinweis: Da ab 4. November wieder begeisterte Jägerschüler in Hohenems den gleichen Weg beschreiten werden, den wir eben noch gegangen sind, werden wir auch die Jägerschüler zu unserem nächsten Stammtisch einladen.

Roland Moos mit Schwester

70. Geburtstag von Roland Moos

27. September 2016 in Aktuelles, Bezirksgruppe Bregenz

27.09.2016

Roland Moos mit Schwester

Am 24. September feierte BJM-Stv. OSR Roland Moos im wunderschön renovierten Löwen, Bergbrennerei und Gasthaus in Au Rehmen bei Sonnenschein und bester Laune seinen 70. Geburtstag.

Eine Vielzahl an Gästen aus mehreren Talschaften, Familie und Freunde kamen, um mit Roland zu feiern. Standesgemäß und eindrucksvoll wurde der leidenschaftliche Jäger von der Jagdhornbläsergruppe Lindau Willkommen geheißen.

Bezirksjägermeister Hans Metzler sprach Roland Moos seinen Dank für die vielen Jahre Engagement aus, welche ihn unentbehrlich für die Vorarlberger Jägerschaft machten. Roland galt – und gilt weiterhin – nicht nur als Bezirksjägermeisterstellvertreter sondern vor allem auch als Bezirksredakteur als eine der wichtigste Säulen und Seelen der Bregenzer Jägerschaft.

Musikalisch begleitet von der „Fiertag Musik“, wurde der Apero im Stadel und zugleich der Brennerei genossen. Nach einem feinen Festmahl und edlen Bränden aus der Bergbrennerei spielte bis Mitternacht „Johnny´s Musig“ mit schwungvollen Klassikern auf, welche die Gäste zum Tanzen brachten. Lieber Roland, wir gratulieren dir nochmals recht herzlich zu deinem 70. Geburtstag und wünschen dir alles Gute und Gesundheit und allzeit guten Anblick! Deine Jägerkollegen.

 

Pirschgang Wöster_OK Jungjägerfest 2015_2016

Der Weg ist das Ziel…

4. September 2016 in Aktuelles, Berichte von Jungjägerinnen und Jungjägern

Pirschgang Wöster_OK Jungjägerfest 2015_2016

Nach alter Tradition ergeht der Reinerlös der Tombola von den Jungjäger-Feiern zur Unterstützung an den Verband der Vorarlberger Jagdschutzorgane, und diese wiederum bedanken sich mit einem Pirschgang. Am 30. Juli wurden die Organisationskomitees der jeweiligen Jungjäger-Feiern der Jahrgänge 2014-2015 und 2015-2016 von Akad. Jagdwirt Karlheinz Jehle zum Pirschgang eingeladen. Organisiert wurde das ganze durch den Leiter der Jägerschule, Mag. Jörg Gerstendörfer.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung September-Oktober 2016)