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Mariazeller Erklärung: Forst & Jagd Dialog

27.06.2016

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Autor: DI Dr. Peter Kar

Die Wald-Wild-Frage wird überwiegend auf der Basis von Daten diskutiert, die sich auf den Wald und den Wildbestand beziehen. Die wichtigsten diesbezüglichen Datenquellen sind die Waldinventur, das Wildeinflussmonitoring, der Waldschadensbericht des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und die Jagdstatistik (Statistik Austria). Im Wildschadensbericht 2014 wird angeführt, dass die Wildschäden in Österreichs Wäldern nach wie vor besorgniserregend hoch sind. Die Jagdstatistik zeigt, dass sich in Österreich der Abschuss von Reh-, Rot- und Gamswild in den letzten 50 Jahren um rund 86% erhöht hat. Ein dementsprechend hoher Anstieg der Schalenwildbestände ist naheliegend und eine wesentliche Ursache für die Wildschadenssituation.

Mit vorliegender, im Auftrag des BMLFUW erstellten Untersuchung, wird die Wald-Wild-Frage aus Sicht von Waldeigentümerinnen und -eigentümern behandelt. Zu diesem Zweck wurden 100 Betriebe ausgewählt, die vom BMLFUW in der Zeit von 1994 bis 2014 mit dem Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft ausgezeichnet wurden. Für diese Betriebe liegen umfangreiche Unterlagen vor. Weiters wurden alle diese Betriebe vom Verfasser dieser Untersuchung persönlich besucht. Im Rahmen von ausführlichen Gesprächen und umfassenden Waldbegehungen konnte ein genaues Bild über die jeweilige Situation gewonnen werden.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung Juli-August 2016)

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