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Lehrherrenabend

16.04.2015

Die Ausbildungsjäger des 2. Ausbildungsjahres präsentierten ihre Recherchearbeiten

Im Rahmen des Lehrherrenabends, welcher am 23. März im Bäuerlichen Schul-und Bildungszentrum für Vorarlberg in Hohenems stattfand, präsentierten sieben Ausbildungsjäger des 2. Ausbildungsjahres ihre Recherche.

Der Schulleiter Mag. Jörg Gerstendörfer begrüßte die anwesenden Ausbildungsjäger beider Lehrjahre mit ihren Lehrherren und Jagdpächtern, die Prüfungskommission DI Hubert Schatz, Mag. Dr. Tobias Gisinger, KR RJ Manfred Vonbank, DI Thomas Ölz sowie Landesjägermeister Dr. Ernst Albrich.

Folgende Themen wurden von den Ausbildungsjägern in ihrer 2-jährigen Ausbildungszeit in ihren Ausbildungsrevieren erarbeitet:

  1. Michael Moosbrugger: Beschreiben Sie das Fütterungsmanagement von Rot- und Rehwild in Ihrem Ausbildungsrevier. Beurteilen Sie die Futtermittel nach ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten. Stellen Sie einen Bezug zwischen Fütterungspraxis und den jagdgesetzlichen Vorgaben bezüglich Fütterung her.
  2. Helmut Rigo: Stellen Sie die Entwicklung der Rotwildsituation in den Auwäldern des Walgaus, insbesondere im Hinblick auf Entwicklung von Wildbestand, Wildabschuss, Lebensraumqualität, Zielvorgaben, etc. dar. Unter welchen jagdgesetzlichen und forstwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgt die Rotwildbewirtschaftung in diesen Gebieten. Nehmen Sie bei Ihrer Arbeit Bezug auf die Recherchearbeit von Gerhard Gmeiner.
  3. Bernhard Nenning: Nehmen Sie Bezug auf die Recherchearbeit von Franz Ratz mit dem Titel  „Langfristige Betrachtung der Abschusspläne des Lehrreviers – Sind daraus Gesetzmäßigkeiten oder andere Rückschlüsse zu ersehen“ und erklären Sie, was sich geändert hat. Machen Sie auch eine wildbiologische Betrachtung in Bezug auf Rotwild.
  4. Dominic Zeller: In Ihrem Ausbildungsrevier wurde der Rotwildabschuss im vergangenen Jagdjahr markant erhöht, was die Gefahr von Jagddruck in sich birgt. Welche          Überlegungen gibt es in Ihrem Ausbildungsrevier, den Jagddruck trotz bestmöglicher Abschussplanerfüllung gering zu halten. Zeigen Sie Vor- und Nachteile der überlegten Bejagungsstrategien bzw. Bejagungsmethoden auf. Beachten Sie auch die rechtlichen Aspekte.
  5. Wernfried Amann: Beschreiben Sie die Rotwildbestandes- und abschussentwicklung in Ihrem Ausbildungsrevier seit Errichtung der Rotwildfütterung „Fugen“. Schildern Sie die Bejagungsstrategien und Bejagungsmethoden in Ihrem Ausbildungsrevier unter Berücksichtigung des Einflusses von Freizeit- und Erholungssuchenden. Welche rechtlichen Maßnahmen können zur Vermeidung von Störungen, welche durch a) Pilze Sucher, b) Wanderer und Skitourengeher, c) Jäger verursacht werden, angewendet werden.
  6. Johannes Summer: Ihr Lehrrevier ist Teil des „Rotwildbesenderungs- und Rotwildmarkierungsprojektes Rätikon.“ Inwieweit war bzw. ist Ihr Revier im Projekt eingebunden, welche Maßnahmen waren bisher diesbezüglich notwendig. Sind derzeit bereits Rückschlüsse auf die Rotwildverteilung im Jahreslauf in Ihrem Revier möglich? Führen sie eine Biotopbeurteilung in ihrem Lehrrevier durch. Wie ist die Wildschadensanfälligkeit bezüglich Verbiss, Schlag und Schäle einzustufen. Welche forstlichen und jagdlichen Maßnahmen werden gesetzt, um Wildschäden zu minimieren?
  7. Michael Schmid: Stellen Sie kurz Ihr Lehrrevier anhand der wichtigsten Daten, Fakten und Merkmale vor. Erheben Sie die forst-und jagdwirtschaftlichen Maßnahmen zur optimalen Naturverjüngung in Ihrem Lehrrevier, das zugleich als Naherholungsgebiet gilt. Welche rechtlichen Grundsätze sind bei der Erstellung einer Fütterung und einer Vergleichsfläche zu berücksichtigen?

Herzliche Gratulation den Ausbildungsjägern zu ihren Recherchearbeiten!

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