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Landesmeisterschaften im jagdlichen Trap Schießen

Bekanntlich müssen die Tontaubenschützen mangels eines wettkampftauglichen Schiessstandes immer in die Nachbarländer ausweichen. Im Jagdparcours Schießen ist dies immer der einzigartige Parcours in Dornsberg und im Trap-Bewerb die Schießanlage in Arzl/Innsbruck, der bekannte Tiroler Landesjagdschießstand.

Unsere Tiroler Jagd- und Schießfreunde heißen uns immer wieder herzlich willkommen – auch an einem Sonntag. Die Tontaubenanlage bietet alles was ein Tontaubenherz begehrt. Die elektronische Anlage ermöglicht es auch den Zusehern und anderen Beteiligten am Wettkampfgeschehen „hautnah“ dabei zu sein, weil die Ergebnisse auf einer großen Anzahl von Bildschirmen laufend aufgezeigt werden.

Bei eher kühlem Nieselwetter trafen sich 14 Wettkampfschützen in Innsbruck ein, eine ganz erfreuliche Anzahl von Jägerinnen und Jägern. Ein Rekordergebnis das zuversichtlich stimmt. Dies zeigt das zunehmende Interesse am Flintenschießen und bestätigt den Trend an steigenden Teilnehmerzahlen auch bei den Vorarlberger Flintenbewerben in Lustenau und Au.

Als Verantwortlicher für das Flintenschießen möchte ich nochmals auch an weniger geübte Jägerinnen und Jäger appellieren, diese Veranstaltung als Trainingsmöglichkeit zu sehen und den gesellschaftlichen Aspekt ebenso hoch zu gewichten. Es ist selbstverständlich jedem Schützen überlassen, ob er nun im jagdlichen Anschlag oder aber – mangels Erfahrung – im sog. sportlichen Anschlag (Voranschlag) schießt. Wichtig ist dabei zu sein und das Gefühl zu bekommen für den Schuss mit der Flinte auf bewegliche Ziele.

Einige „neue Gesichter“ haben den Weg nach Innsbruck auf sich genommen. Erfreulich ist, dass sich unser BJM Sepp Bayer ebenso dem Wettkampf gestellt hat und ein sehr ansprechendes Resultat erzielt hat. Offensichtlich war, dass sich die relativ hohe Anzahl an Tauben – es wurde ein 100 Tauben-Match absolviert – gegen Ende des Schießens bei einigen Teilnehmern konditionell bemerkbar gemacht hat.

v.l. Heinz Hagen, Wilfried Beer, Samuel Beer

Es wurden durchwegs sehr gute Ergebnisse erzielt. Mit einem absoluten Spitzenergebnis von 93 Tauben (von 100 möglichen!) siegte der „alte Hase“ Wilfried Beer ganz knapp vor Heinz Hagen mit 92 Tauben. Die Bronzemedaille ging an Samuel Beer mit 81 Tauben. Die weiteren Ergebnisse sind aus der untenstehenden Rangliste ersichtlich.

Gleichzeitig hat dieser Wettkampf für die alljährliche Kombinationswertung im Jagdlichen Schießen gezählt. Alternierend erfolgt die Kombinationswertung entweder mit Jagdparcours oder mit Jagdlich Trap.

Als Sieger ging ganz knapp Heinz Hagen (381 Ringe) vor Wilfried Beer (379 Ringe) und Erich Hollenstein (347 Ringe) hervor. Die weitere Wertung ist aus der untenstehenden Rangliste zu entnehmen.

Allen Siegern und Teilnehmern eine herzliche Gratulation und ein kräftiges Weidmannsheil!

Ergebnisliste Jagdl. Trap

Ergebnisliste Jagdl. Kombination

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