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Klubwettbewerb 2011: Viel Ernst und etwas Spaß

Autor: Edgar Entlicher 

Bei unterschiedlichem Wetter (bei der Begrüßung goss es in Strömen) trafen sich 25 Mitglieder zum nun schon traditionellen Klubwettbewerb des Vorstehhundeklubs. Nun schon zum 2. Male durften wir das Jagdhaus unseres Ehrenpräsidenten Herwig Wohlgenannt in Meiningen für diesen Zweck benützen. Vielen Dank dafür. Nach der Einteilung in drei Gruppen ging es zum Ernst des Tages. 

Erste Station: „Wasserarbeit“
Jeder Hund musste über einen Bach schwimmen und die auf der anderen Seite ausgelegte Ente suchen und seinem Führer bringen und korrekt abgeben. Fast alle Hunde schafften dies im vorgesehenen Limit von fünf Minuten. Gebracht haben die Ente aber schlussendlich, wenn auch mit Strafpunkten versehen, alle Hunde. 

Foto: Wolfgang Kersting
Zweite Station: „frei verloren Suchen“
Auch hier wurde den Hunden alles abverlangt. Im etwas über 1 m hohen, nassen „Elefantengras“ mussten die Hunde einen toten Fasan suchen, bringen und korrekt abgeben. Das hohe nasse Gras stellte eine besondere Erschwernis bei dieser Übung dar. Alle Hunde schafften dies in der vorgeschriebenen Zeit von fünf Minuten und bewiesen damit, dass sie für den jagdlichen Einsatz bestens geeignet sind.

 

Dritte Station: „Hindernisparcour“
Bei diesem Prüfungsfach (dem umfangreichsten an diesem Tage), bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kam, waren beide „Herr und Hund“ gefordert. Zuerst überwand der Führer gemeinsam mit seinem Hund einige Hürden, anschließend musste der Hund über ein Hindernis springen, wo er einen Hasen aufzunehmen hatte und ihn über das Hindernis seinem Führer bringen musste. Sodann durfte der Führer seine Schusssicherheit beweisen, indem er mit einem KK Gewehr auf eine Wildscheibe schoss. Diese war so präpariert, dass bei einem korrekten Treffer ein Dummy herunterfiel, welches der Hund zu apportieren hatte. Bei einem Fehlschuss hatten Führer und Hund gemeinsam eins Strafrunde zu drehen. Zwei Schuss waren insgesamt erlaubt. Die Zielsicherheit war ganz gut, wobei doch einige Strafrunden zu absolvieren waren. Um das Ganze aufzulockern, hatte zuletzt der Führer mit dem angeleinten Hund einen eng gesteckten Slalom „durch zu wedeln“, wobei als Erschwernis der Jäger ein Tablett mit mehreren Gläschen Wasser darauf zu balancieren hatte (beim Verschütten gab es Strafpunkte). Gewertet wurde die gesamte dafür gebrauchte Zeit (wobei die Strafpunkte einen Zeitzuschlag erbrachten). 

Foto: Wolfgang Kersting

Aus dieser insgesamt anspruchsvollen Wertung ging heuer (bereits zum 2. Male) Kurt Kremmel mit seinem Kleinem Münsterländer als Sieger und damit als Klubmeister und Gewinner des Wanderpreises (ein von Wolfgang Kersting geschnitzter und gespendeter Steinbock) hervor. Bei einem nochmaligen Sieg durch Kurt Kremmel würde der Wanderpokal in sein Eigentum übergehen. Die anderen Teilnehmer schworen aber, dass dies nicht so bald geschehen würde. Damit ist der Erfolg dieser Veranstaltung für das nächste Jahr bereits gesichert. 

Trotz des wechselhaften Wetters war dieser 4. Klubwettbewerb wieder ein voller Erfolg. Voll Stolz möchte ich daher allen Teilnehmern, Helfern und Richtern, besonders Wolfgang Kersting für die Vorbereitung und seinen Einsatz, sowie Herwig Wohlgenannt, für die Möglichkeit diese Veranstaltung bei seinem Jagdhaus durchzuführen, recht herzlich danken. Diese gute Veranstaltung ist für den gesamten Vorstand ein Anreiz für weitere Aktivitäten. 

Der Klubwettbewerb fand nach der Siegerehrung im Jagdhaus bei Speis und Trank einen langen und gemütlichen Ausklang. 

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