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Klub Vorstehhunde: Herbstübung

Monsterprogramm bei Herbstübung 2011 am Galinasee

Autor: Edgar Entlicher, Fotos von Wolfgang Kersting

Was für den Rotwildjäger die Hirschbrunft ist, sind für den Vorstehhund im Herbst die Treibjagden auf das Niederwild. Hier muss er sein Können beweisen. Um dies zu fördern, führten wir unseren Herbstübungstag am Galinasee in Frastanz-Nenzing durch.

Foto: Wolfgang Kersting
Eine nette Überraschung bereitete uns unser Klubmitglied Max Dick, der uns zu Beginn mit frischen Frühstücksbrötchen verwöhnte.

Vierzehn Hunde mit ihren Führern und Begleitern erschienen an diesem Sonntag, um das Erlernte zu vertiefen. Für heuer standen alle wichtigen Fächer, nämlich Vorstehen, Wasserarbeit, Ausarbeiten von Hasenschleppen und Bringen eines Fuchses über ein Hindernis, auf dem Programm. Damit dieses (für einen Tag) „Monsterprogramm“ auch abgewickelt werden konnte, bildeten wir drei Gruppen, die auch sofort in Aktion traten. Während die erste Gruppe mit dem Vorstehen begann, fing die zweite Gruppe mit der Wasserarbeit und die dritte Gruppe mit der Hasenschleppe an. Nach erfolgreicher Übung wurde dann jeweils der Ort gewechselt. Um eine Kontinuität der Arbeit zu gewährleisten, waren bei den einzelnen Fächern jeweils die gleichen Übungsleiter eingeteilt. So waren für das Vorstehen Barbara Primisser und Edgar Entlicher, für die Wasserarbeit Wolfgang Kersting und Christian Pfeifer und für die Hasenschleppe Harry Gantner eingeteilt.

Foto: Wolfgang Kersting

Geübt wurde mit jedem Hund bis er die geforderte Übung mit Erfolg absolvierte. So wurde das Vorstehen je nach Bedarf sowohl mit der langen Leine, als auch ohne Leine geübt. Alle Hunde auch die Junghunde kamen so zum richtigen Vorstehen auf die ausgesetzten Wachteln.
Beim Wasser übten wir „Bringen einer Ente aus dem tiefen Wasser“ und „Stöbern im Schilf mit bringen der gefundenen Ente“. Beide Übungen wurden von unseren Hunden mit Bravour erledigt.
Bei der Hasenschleppe wurde vor allem auf korrekte Ausarbeitung der Schleppspur geachtet. Auch hier stellten unsere Hunde erfolgreich ihren „Mann“. Und um keine Leerläufe zu haben, mussten dazwischen alle Hunde einen Fuchs über ein Hindernis bringen.

Dank der jährlichen Subvention der Vorarlberger Jägerschaft – Landesjagdhundereferat konnten wir auch heuer wieder genügend Enten, Fasanen und Hasen anschaffen und auch an diesem Tag erfolgreich einsetzen. Diese Mittel werden somit in unserem Klub sinnvoll eingesetzt.

Voller Stolz können wir feststellen: dieser Übungstag war wieder ein voller Erfolg. Ausklingen ließen wir diesen Tag bei einem kleinen Essen im „Galinastüble“, wo wir vorzüglich bedient wurden.
Abschließend möchte ich dem gesamten Vorstand und den Helfern danken für die tolle Mitarbeit, aber vor allem auch den Revierinhabern Gebhard und Josef Geiger aus Gurtis, dass wir in ihrem Revier sein durften und dem Obmann des Fischereivereines Arnold Wilfing aus Nenzing, der für unser Anliegen ein offenes Ohr hatte.

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