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Jagdliche Brauchbarkeit

Seit jeher ist es ein Maßstab für Waidgerechtigkei, die Jagd nur mit entsprechenden und brauchbaren Hunden auszuüben.

Jagdlich geeignete Hunde besitzen folgende Eigenschaften:

  • Gesundheit, Kondition  und Wiederstandsfähigkeit gegenüber jeglichen Witterungseinflüssen
  • Gute bis sehr gute Nase
  • Starkes Wesen (keine Schussscheue), Wildschärfe und Raubwildschärfe
  • Spurlaut, Wasser-u. Bringfreude (nur einzelne Rassen)
  • ausgeprägter Jagdverstand und Finderwillen
  • ausdauernd auf der Schweißfährte
  • Furchtlos in Dunkelheit und engen Röhren (Erd- und Bauhunde)

FCI-Gruppen Jagdhunde (Rassen)

  • Stöberhunde
  • Vorstehhunde
  • Apportierhunde
  • Schweißhunde
  • Bau(Erd-)hunde
  • Brackierhunde

Wildschärfe

Diese bedeutet, dass der ausgbildete Jagdhund in der Lage ist, krankes und angeschweißtes Wild zu halten, damit ein ordendlicher Fangschuss angebracht werden kann, oder das Wild kompromisslos abwürgt.

Die Gene werden durch gezielte Zucht weitergegeben und vererbt. Wildschärfe ist  für einen Jagdgebrauchshund unerlässlich, um ein schnelles “tierschutzgerechtes” zustandekommen des Wildes durch den Jäger zu erreichen. Ängstliche und feige Hunde sind für die Jagd unbrauchbar.

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