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Kurse der Jägerschule zum Jungjäger oder zum Ausbildungsjäger

Jungjäger

Wer sich grundsätzlich für die Jagd und deren Tragweite interessiert, hat die Möglichkeit, sich bei der Vorarlberger Jägerschule zum Vorbereitungslehrgang anzumelden. Der Kurs wird jährlich angeboten und dauert von November bis Mai. Jedes dritte Jahr findet zudem ein Intensiv-Blockkurs im Frühling statt.

Exkursion Ausbildungsjäger

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Foto: German Schneider

Jäger wird derjenige, der sich neben der Wildbiologie, dem Naturschutz, dem Forstwesen, dem Jagdhundewesen u.a. auch für die Nachhaltigkeit der Jagd einsetzt. Auch gesetzliche Betimmungen in Jagd-, Waffen-, Naturschutz- und Forstgesetz müssen dem Jäger geläufig sein, damit er weiß, was er wann und wie erlegen kann. Nach dem Schuss tritt die Wildbrethygieneverordnung in Kraft, die besagt, wie er das erlegte Wild behandeln muss, um es hygienisch einwandfrei in die Küche des Feinschmeckers zu bringen.

Der zukünftige Jäger braucht die richtige, nachhaltige Einstellung für Wild, Wald und Natur. Darum gibt es an manchen Wochenenden zusätzlich praxisorientierte Veranstaltungen mit dem Ziel, das erlernte Wissen in der Praxis zu vertiefen.

Erst eine erfolgreich abgelegte Schießprüfung (Büchsen- und Flintenschießen) und eine positive mündliche Prüfung berechtigen den Jungjäger zum Lösen seiner ersten Jagdkarte.

Als frisch geprüfter Jungjäger kann er nun mit einem Jagderlaubnisschein auf die Jagd gehen oder ein eigenes Jagdrevier pachten. Damit erhält er aber nicht nur das Recht zum Erlegen von Wild, sondern gleichzeitig befindet er sich in der Pflicht der gesetzlichen Bestimmungen. Der Jäger muss den Abschussplan erfüllen, er hat dafür Sorge zu tragen, dass keine Wildart überhand nimmt und damit anderen Arten und/oder dem Wald schadet.

Als geprüfter Jäger gehört er nun zu der Bevölkerungsschicht, die das Vertrauen hat, mit dem fachlichen Wissen, dem praktischen Können, dem Wissen um die Nachhaltigkeit und der inneren Einstellung zur Natur die Jagd fachgerecht, weidgerecht und verantwortungsvoll auszuüben.

Ausbildungsjäger

Wer sich für den Beruf des Jagdaufsehers entschließt, muss sich in Vorarlberg einer gründlichen und zeitintensiven Ausbildung unterziehen. Nach abgelegter Jungjägerausbildung, hat der interessierte Ausbildungsjäger, um sich die entsprechende Praxis anzueignen, in einem geeigneten Lehrrevier unter Führung und Anleitung des dort beschäftigten Jagdschutzorganes zwei Praxisjahre, die so genannten Probejahre, abzuleisten. Während dieser Zeit erfolgt auch die theoretische Ausbildung.

Das Wissen erlernt der Aspirant im Rahmen der Jägerschule im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems. Der Unterricht in allen jagdlichen, forst- und naturschutzrechtlichen Fachbereichen sowie der Wildtierökologie erfolgt größtenteils durch Jagdschutzorgane, die hinsichtlich ihres Fachwissens und ihrer pädagogischen Fähigkeiten dazu besonders prädestiniert sind.

Verband Vorarlberger Jagdschutzorgane