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JA zum Schalldämpfer bei der Jagdausübung

07.07.2016

Schalldaempfer_Hubert Schatz

Vor drei Jahren wurde den Jagdschutzorganen im Tbc-Bekämpfungsgebiet des Rotwildraumes 2 (Silbertal, Klostertal, Lech) die behördliche Genehmigung zur Verwendung von Schalldämpfern bei der Bejagung des Rotwildes erteilt. Auf Grund der allgemein angestrebten Reduktion der Rotwildbestände im Bezirk Bludenz und der überaus positiven Erfahrungen mit schallgedämpften Jagdgewehren im Rotwildraum 2 (siehe Vorarlberger Jagd, Ausgabe Juli/August 2014) wurde mittlerweile auch den Jagdschutzorganen aus anderen Wildregionen des Bezirkes, welche eine hohe Anzahl von Rotwildabschüssen in ihren Revieren zu tätigen haben, der Einsatz von Schalldämpfern ermöglicht. Fünfundachtzig Personen haben in den vergangenen Jahren davon Gebrauch gemacht und damit mehr als 3000 Stück Schalenwild erlegt.

Befragung von Berufsjägern

Die vorliegende Zusammenfassung über die Erfahrungen von Schalldämpfern bei der Jagd erfolgt nicht auf Basis einer wissenschaftlichen Begleituntersuchung, sondern auf einer standardisierten Befragung von schalldämpfererprobten Berufsjägern. Die Fragen richteten sich primär nach der Handhabung bzw. jagdlichen Tauglichkeit von mit Schalldämpfer bestückten Jagdwaffen, sowie nach der persönlichen Wahrnehmung und Empfindung des knallgedämpften Schusses (Gehörschutz). Insbesondere interessierte jedoch die Auswirkung von schallgedämpften Schüssen auf das Verhalten des Wildes und ob der Schalldämpfer für eine Erleichterung bei der Abschussdurchführung beitragen kann.

Die Antworten bzw. Aussagen der meist unabhängig voneinander befragten Personen zeigten eine verblüffende Übereinstimmung bezüglich Wirkung und Nutzen von Schalldämpfern, sodass daraus durchaus allgemein gültige bzw. fachlich fundierte Schlüsse für die Jagdpraxis gezogen werden können.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung Juli-August 2016)

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