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Hubertusfeier Bad Rothenbrunnen

Foto: Martin Holzer

Text und Fotos: Martin Holzer, Redaktionsteam Bezirksgruppe Bludenz

Am 22. Oktober fand in Bad Rothenbrunnen die alljährliche Hubertusfeier des Jägerstammtisches Großwalsertal statt. Trotz der schon etwas frischen Temperaturen konnte schon vor Beginn der Veranstaltung die feierliche Stimmung und die Bedeutung für die Jägerschaft erahnt werden. Vor der Kirche in Rothenbrunnen war alles ansprechend und feierlich gerichtet, einige Feuerstellen sorgten für herbstliche und wärmende Atmosphäre.

Das Gelingen der Veranstaltung lag unter der Verantwortung von Dietmar Domig, Obmann vom Jägerstammtisch Großwalsertal, wofür ihm auch in jeder Hinsicht zu danken ist.

Zur diesjährigen Feier haben sich zirka 120 Personen eingefunden, jeder, vom Waldbesitzer bis zum interessierten Bürger, ist eingeladen, hauptsächlich war die Jägerschaft vertreten. Anwesend waren neben dem Bezirksjägermeister Lothar Tomaselli und dem Veranstaltungsleiter Dietmar Domig auch HO Edwin Kaufmann, der Bürgermeister von Sonntag Franz Ferdinand Türtscher, LAbg. Rudi Jussel, HM Gilbert Meyer und viele andere mehr. Der älteste Teilnehmer war Alois Meyer (82) aus Brand, welcher noch immer als aktiver Jäger tätig ist.

Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer hielt Pfarrer Schrafstetter eine stimmungsvolle Messfeier ab, mit welcher der Dank der Jägerschaft für das vergangene Jahr ausgedrückt wurde. Umrahmt wurde die Hubertusmesse von der Bläsergruppe aus Bad Wurzach in Deutschland, unter der Leitung von Wolfgang Schmid. Die Gruppe ist in diesem Jahr schon zum fünften Mal mit der musikalischen Untermalung beauftragt und trug zur feierlichen Stimmung bei.

In ihren Ansprachen legten BJM Ing. Lothar Tomaselli sowie Hegeobmann Edwin Kaufmann auf folgende zentrale Punkte wert: Alte Kulturschätze sollten zukünftig erhalten bleiben sowie sollte weiterhin ein ökologisches und naturverträgliches Verhalten im Biosphärenpark gewährleistet sein. Weiters sollten neue Jagdstrategien, die Naturschutz und Jagd im Einklang sehen und die Nachhaltigkeit der Jagd für kommende Generationen sichern, an Bedeutung gewinnen. Man stehe zur Weidgerechtigkeit, jedoch nicht in jenem Sinne, dass die Jagd, einer „Schädlingsbekämpfung“ gleich, betrieben werden muss.

Nach der schönen und ansprechenden Feierlichkeit traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein in der Wirtsstube des Gasthauses „Bad Rothenbrunnen“. Hier wurden  Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht, die musikalische Untermalung wurde von den „Alpenrammlern“ Friedl, Rainer und Werner übernommen.

Die Hubertusfeier war eine sehr gelungene Veranstaltung und sicherlich für jeden Teilnehmer ein ansprechendes Erlebnis. Dem Veranstaltungsleiter, allen Helferinnen und Helfern sowie dem Team von Bad Rothenbrunnen ein herzliches Weidmannsdank!

Foto: Martin Holzer

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand der stilvoll präsentierte Hubertushirsch, welcher in diesem Jahr von Roland Konzett unter Begleitung von Jagdschutzorgan Roland Müller auf der Türtschalpe erlegt wurde.

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