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Herbstübungstag 2010

Vor der Hauptarbeitszeit für unsere Hunde, nämlich die Jagd auf Niederwild, hielten wir unsere Herbstübung ab. Der Tag war voller Überraschungen…

Zwanzig Hunde mit ihren Führern und Begleitung erschienen an diesem wunderschönen Sonntag, um das Können und Erlernte zu vertiefen. Geplant war eine tote Ente mittels eines ferngesteuerten Modelbootes über einen Teil des Galinasees zu ziehen. Unsere Hunde sollten jeweils die Schwimmspur ausarbeiten und dann die gefundene Ente dem Führer bringen. Der hohe Wasserstand des Sees machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung, da wir nicht auf die andere Seite des Sees gelangen konnten, um die Enten vom Boot abzunehmen.

Kurz entschlossen änderten wir unser Programm und übten „Bringen einer Ente aus dem tiefen Wasser“ und „Stöbern im Schilf mit Bringen der gefundenen Ente“. Beide Übungen wurden von unseren Hunden mit Bravour erledigt.

Der 2. Teil unserer Übung, nämlich das Vorstehen im Feld verlief auch etwas unerwartet. Wir hatten vor dem Übungsbeginn im hohen Gras Zehn Wachteln ausgesetzt, die unsere Hunde finden und Vorstehen sollten. Als der erste Hund die Wiese absuchte, verscheuchte er dabei einen Fuchs, der sich bereits an unseren Wachteln gütlich getan hatte. Nachdem alle Hunde gefunden hatten und vorgestanden waren, konnten wir die vom Fuchs übrig gelassenen sieben Wachteln wieder gesund nach Hause bringen.

Foto: Edgar Entlicher

Voll Stolz können wir feststellen: dieser Übungstag war wieder ein voller Erfolg. Ausklingen ließen wir diesen Tag bei einem kleinen Essen im „Galinastüble“, wo wir vorzüglich bedient wurden.

Abschließend möchte ich dem gesamten Vorstand und den Helfern für die tolle Mitarbeit danken, aber vor allem auch den Revierinhabern Gebhard und Josef Geiger aus Gurtis, dass wir in ihrem Revier sein durften und dem Obmann des Fischereivereines Arnold Wilfing aus Nenzing, der für unser Anliegen ein offenes Ohr hatte.

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