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Heimatwild Alpengams nachhaltig erhalten

Gamswildsymposium Kufstein 2016_Eroeffnung

Von 27. bis 28. Oktober widmete sich das Symposium „Heimatwild Alpengams nachhaltig erhalten“ des Bayerischen Jagdverbandes e.V., des Südtiroler Jagdverbandes und des Tiroler Jägerverbandes, unter der Schirmherrschaft der FACE, der Zukunft der Alpengams. Im Zentrum standen das länderübergreifende Management der Wildart sowie die Bewahrung des Lebensraumes. Ziel des Symposiums war die Erstellung eines Strategieplans zum Management der Alpengams. Der Verband Vorarlberger Jagdschutzorgane hat hierzu eine Fortbildungsfahrt nach Kufstein organisiert (Jagdschutzorgane und Ausbildungsjäger), die Vorarlberger Jägerschaft hat die Tagungsbeiträge für die Vorarlberger Teilnehmer übernommen.

Gamswildsymposium Kufstein 2016_Vorarlberger Teilnehmer

Fachvorträge

Am ersten Tag wurden Fachvorträge über die Gams und Einflussfaktoren auf diese Wildart abgehalten. Vom Einfluss der Alters- und Sozialstruktur bis hin zu aktuellen Herausforderungen durch die Klimaänderung wurden Zusammenhänge, welche für die Bejagung der Wildart relevant sind, erörtert. Ein Überblick über die abgehaltenen Vorträge sowie die jeweilige Zusammenfassung sind im Tagungsheft zu finden.

TAGUNGSHEFT

Workshops und Strategiepapier

Während am ersten Tag das Wort maßgeblich den Fachreferenten gehörte, erarbeiteten die Teilnehmer am zweiten Tag in interaktiven Workshops zu unterschiedlichen Themenbereichen wie „Jagdliche Richtlinien“, „Lebensraum und Interessensgruppen“ sowie „Forschung“ unter der Leitung kompetenter Moderatoren gezielte Forderungen.

Gamswildsymposium Kufstein 2016_Workshop

Die Ergebnisse der Workshops mündeten direkt in das gemeinsame Strategiepapier zum Management der Alpengams. Darin fordern die Verbände unter anderen überarbeiteten Bejagungsrichtlinien, wie die Basierung der jagdlichen Planung auf gesicherten Bestandsdaten, Streckenanalysen sowie wildbiologischen Grundlagen. Aber auch die Bereitstellung von Sommer- und vor allem von geeigneten Winterlebensräumen ist ein zentraler Punkt der Forderungen. Zudem sollen wissenschaftliche Erkenntnisse sowohl in Entscheidungsprozesse der Politik als auch in der Jagdpraxis stärker und rascher eingebunden werden. Das Strategiepapier samt Workshopergebnisse finden Sie ebenfalls auf www.vjagd.at (Suchbegriff: Gamswildsymposium).

WORKSHOPERGEBNISSE

STRATEGIEPAPIER

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