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Hegeobmann Wolfgang Fäßler – HG 1.3a

 

 Wolfgang Fäßler, Hegeobmann der HG 1.3a, im Interview:

Wie sind Sie zur Jagd gekommen?
Mit acht Jahren bei einem Alphirten lernte ich die Liebe zum Wild und zur Jagd.

Warum haben Sie sich entschieden, sich der Wahl zu stellen und das Amt anzunehmen?
In unserem Bereich gibt es einige Sachen zu regeln und zu lenken. Wenn man mit den derzeitigen Umständen nicht zufrieden ist, hat man ja mehrere Möglichkeiten, dies zu Verändern. Mit dem Amt als Hegeobmann denke ich einige Veränderungen zu erreichen und umzusetzen.

Was nehmen Sie sich vor bzw. was wollen Sie erreichen – wie sehen Sie die jagdliche Entwicklung (Rotwild) in Ihrer Hegegemeinschaft?
Einer der wichtigsten Punkte ist es sicher die Jägerschaft in 1.3a zu stärken und die bereits guten Beziehungen auszubauen und zu vertiefen, sowie gegenseitigen Respekt und Vertrauen aufzubauen. Durch die miese Stimmungsmache des Forstes ist es sehr schwierig in unserem Gebiet eine anständige Rotwildpopulation aufkommen zu lassen – zirka 4500 ha und zirka 50 Stück Rotwild. Das Ebnitertal hat mindestens dieselben Biotope wie z.B. das Mellental. Und dennoch will der Forst keine angemessene Rotwildanzahl zulassen. Durch verstärken Einsatz im „Problembereich“ und Unterstützung des Forstes bei der Aufbringung der Jungpflanzen sollte sich die Antiwildeinstellung der Forstbeamten legen und der Wildraum wird seine Fähigkeiten zur Geltung bringen können. Wenn uns das gelingt, hat Dornbirn einen wertvollen Naturbereich gesichert und unsere Nachkommen werden es uns Danken.

Beitrag in der Vorarlberger Jagd & Fischerei Jänner 2011 – pdf zum ausdrucken

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