•  
  •  

Hegeobmann Mag. Gerhard Lotteraner – HG 1.3b

Mag. Gerhard Lotteraner, Hegeobmann der HG 1.3b, im Interview:

Wie sind Sie zur Jagd gekommen?
Wahrscheinlich erblich vorbelastet, da Großvater und Vater schon Jäger waren, und die Jagd somit immer einen hohen Stellenwert in der Familie hat.

Warum haben Sie sich entschieden, sich der Wahl zu stellen und das Amt anzunehmen?
Ich war bereits jahrelang Kassier/Schriftführer in der Hegegemeinschaft, habe dieses Amt von meinem Vater übernommen, und kenne somit die Abläufe in einer Hegegemeinschaft. Weiters liegt mir der Erhalt des Wildes in meiner Heimatgemeinde besonders am Herzen und sehe dies als eine neue Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

Was nehmen Sie sich vor bzw. was wollen Sie erreichen – wie sehen Sie die jagdliche Entwicklung (Rotwild) in Ihrer Hegegemeinschaft?
Ein „gemeinschaftliches“ Miteinander der Mitglieder, den Konsens mit den Behörden, den Erhalt des Wildes (aller wildlebenden Tiere) als wertvolles Kulturgut, was zukünftig sicher großer Anstrengungen aller Beteiligten bedarf, da die Lebensräume zusehends kleiner werden und die Beunruhigung durch Freizeitnutzer immer größer wird.

Für das Gamswild wäre die Umsetzung eines Ruhezonenkonzeptes im Winter absolut notwendig als Ausgleich zum erfolgten Neubau von Schiliften, da diese sonst vermehrt in die Waldbereiche abgedrängt werden. Beim Rotwild zeigt das Mellental, dass mit einer funktionierenden Wintergatterung Schäden in den umliegenden Waldgebieten vermieden und somit ein trag- und bejagbarer Wildbestand erhalten werden kann.

Beitrag in der Vorarlberger Jagd & Fischerei Jänner 2011 – pdf zum ausdrucken

Schreibe einen Kommentar