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Gemeinsames Fischen

Gemeinsames Fischen – Jäger folgten der Einladung des Fischereiverein Dornbirn

Autor: Bruno Metzler

Graureiher und Kormoran geben nicht nur den Fischern Gesprächsstoff sondern auch den Jägern. Vor einiger Zeit trafen sich die Obmänner der Fischereivereine und die Jägerschaft des Bezirkes Dornbirn zu einer gemeinsamen Sitzung, um die akuter werdenden Probleme mit den Graureihern und teilweise mit den Kormoranen zu besprechen. Dabei wurde diese Problematik sowohl aus Sicht der Fischer als auch aus Sicht der Jäger diskutiert und nach Lösungsansätzen gesucht. Diese wurden auch gefunden, indem die Jägerschaft, auf Ansuchen der Fischereivereine, die Abschussaufträge der Graureiher und Kormorane sehr gewissenhaft erfüllt.

Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit lud der Fischereiverein Dornbirn zum gemeinsamen Fischen am 7. Juni 2014 an die Dornbirner Ach. Seitens der Jägerschaft nahmen BJM Sepp Bayer sowie die sieben Jäger der betroffenen Jagdreviere an dieser Einladung teil. Mit fachgerechter Unterstützung der Fischer Herbert und Edmund Schmoranz sowie Gustl Masal konnten alle Jäger „voll“ machen. Ein kräftiges „Petri Dank“ an dieser Stelle!

Nach dem erfolgreichen „Fischfang“ sammelten sich die Teilnehmer beim Campingplatz in der Enz. Dort trafen die Jäger den Obmann des Fischereivereines Dornbirn, Dr Alois Niederstätter, der sich bei dieser Gelegenheit bei den Jägern für die konstruktive Zusammenarbeit bedankte.
Anschließend fuhren alle gemeinsam zur Jagdhütte nach Lustenau, wo die gefangenen Fische vom Hobbykoch und Jäger Manfred Werle ausgezeichnet zubereitet wurden. Sowohl die Fischer als auch die Jäger waren von dieser Zusammenkunft begeistert und beim gemeinsamen Fischmahl wurden noch weitere Themen ausführlich diskutiert.

Derartige Projekte sind sehr wichtig. Beide Vereine sind Naturnutzer und sollten die gemeinsamen Interessen auch miteinander vertreten, zumal beide für diese Nutzung sehr hohe finanzielle Mittel aufwenden und sehr viel Freizeit in verschiedene Arbeiten investieren.

Petri Heil und Weidmannsdank!

Fotos: Stephan Hohn

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