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Stellungnahme „Wildreduktionsgatter“ der Vorarlberger Jägerschaft

Rotwild im Winter

 Landesjägermeister Germann: „Massenabschuss von Wildtieren ist schärfstens zu verurteilen“

 

Liebe Jägerinnen und Jäger!

Schockierende Bilder von Zwangsabschüssen in einem Wildreduktionsgatter in Kaisers in Tirol haben in der Jägerschaft und auch in der Öffentlichkeit große Empörung hervorgerufen.

Am 9. Februar 2020 wurden in wenigen Minuten 33 Stück Rotwild im Auftrag der Behörde abgeschossen. Das Wild wurde in das Gatter gelockt und in einem 1000 m2 kleinen Gehege eingesperrt.

Mit der Jagd, wie wir sie als Vorarlberger Jägerschaft verstehen und mit Überzeugung leben, hat diese grausame Aktion nichts zu tun. Ein wahlloses Niedermetzeln von Wildtieren, die in einem Gatter eingesperrt sind, ist weder weidgerecht noch tierschutzgerecht.

Es ist schockierend, dass es zu solchen Maßnahmen überhaupt kommen kann. Wir lehnen derartige Massen-Tötungen zutiefst ab.

Wir, die Funktionäre der Vorarlberger Jägerschaft, stehen zu unserer Haltung und verurteilen diese grausame Tat aufs Schärfste.

Als Vorstand der Vorarlberger Jägerschaft ist es uns wichtig, dass unsere Jägerinnen und Jäger unsere Meinung zu dieser schockierenden Vorgehensweise kennen.

LJM Dr. Christof Germann
BJM Manfred Vonbank (Bludenz)
BJM Hans Metzler (Bregenz)
BJM Dr. Wolfgang Hofmann (Feldkirch)
BJM Martin Rhomberg (Dornbirn)

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