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FILMTIPP: Auf der Jagd – wem gehört die Natur?

Film Wem gehört die Natur

 

Offizieller Kinostart in Österreich von AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? ist am 24. Mai.
Trailer: https://www.youtube.com/embed/TjX4IUvDPaA

Ermäßigte Tickets für Mitglieder der Vorarlberger Jägerschaft – nur im Cinema 2000 in Dornbirn.

Am 24. Mai kommt ein neuer Film über die Jagd in die heimischen Kinos. Produziert in Deutschland, zeigt der Dokumentarfilm AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? die Jagd und uns Jäger/innen sehr wirklichkeitsnah, unvoreingenommen und ohne Vorurteile. Obwohl die Bilder, Statistiken und Personen ausschließlich das Bild der Jagd in Deutschland wiedergeben, fördert der Film sicher auch das Verständnis für dieses wunderbare Handwerk in Österreich, vor allem bei der nicht-jagenden und urbanen Bevölkerung. Er ist auch ein filmisches Erlebnis mit wunderbaren Naturbildern, die man mit (nicht-jagenden) Freunden, Bekannten oder Verwandten im Kino auf sich wirken lassen könnte.

AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? betrachtet die Jagd als ein gesellschaftliches Phänomen, jenseits von Pathos und Natur-Tümelei. Im Allgemeinen beschäftigt er sich damit, was Natur ist, ob es sie noch gibt, und wie der Mensch seinen Lebensraum mit dem Wildtier teilt. Im Besonderen setzt er sich mit der Jagd auseinander, zeigt, warum die Jagd notwendig und wie sie in unsere Kulturlandschaft eingebunden ist. Ob Bauern, Jäger / Jägerinnen oder die Native Hunters der kanadischen Algonquin – der Film veranschaulicht nachvollziehbar – dass jeder seine eigene Beziehung zur Jagd hat. Genauso stellt der Film dar, welche Auswirkungen die Jagd auf die Wildtiere beispielhaft  – auf Rotwild, Reh, Gams und auch den Wolf  – hat.

AUF DER JAGD – WEM GEHÖRT DIE NATUR? stellt die Frage, in welchem Zusammenhang Verbissgutachten, Abschussquoten und Forstwirtschaft stehen, geht dem Mythos Bambi ebenso auf den Grund wie dem des bösen Wolfs. In ineinandergreifenden Kapiteln werden die verschiedenen Aspekte des Zusammenlebens von Mensch und wildem Tier so erzählt, dass der Jäger und die Jagd inhaltlich korrekt dargestellt werden. Regie führt die Dokumentarfilmerin Alice Agneskirchner, die selbst keinen Jagdschein hat, deren unvoreingenommener Blick von Außen dem Zuschauer aber ein neues, positiveres Verständnis der Jagd jenseits des gern gezeichneten Schwarz-Weiß-Bildes vermittelt.

 

 

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