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Fangjagdseminar in Wolfurt

Auf mehrfachen Wunsch aus Jägerkreisen wurde vom Fachausschuss für Niederwild ein Fangjagdseminar organisiert, das am 10. November  in bzw. um die Jagdhütte im Wolfurter Ried stattfand.

Tellereisen und Abzugeisen, wie Schwanenhälse, gehören Gott sei Dank der Vergangenheit an und sind in Vorarlberg verboten. Bei uns ist nur noch der selektive Fang mit Geräten erlaubt, die das unversehrte Fangen von Raubwild und Raubzeug gewährleisten. Deshalb wurde bei diesem Seminar speziell auf diese Jagdmethoden eingegangen.

Insgesamt 17 Teilnehmer aus ganz Vorarlberg folgten am Vormittag den sehr interessanten Ausführungen durch den  Jagdaufseher Rainer Gubitz aus Lindau, der es verstand, anhand von sehr umfangreichem Anschauungsmaterial  und zahlreichen Tipps den Vormittag wie im Fluge vergehen zu lassen.

Der Seniorchef der Fallenbaufirma Weisser aus dem Schwarzwald ließ es sich nicht nehmen, den Teilnehmern verschiedenste Produkte seiner Firma vorzustellen.

Nach Beendigung des Fangjagdseminars erhielt jeder Teilnehmer eine Bescheinigung. Anschließend wurde in der Jagdhütte eine kräftige Gerstensuppe offeriert und erst nach einigen  Erzählungen fanden die letzten Kursteilnehmer den Weg nach Hause.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Hüttenwirt Eugen Gasser für die freundliche Aufnahme und die tatkräftige Mithilfe, die zum Erfolg dieser Veranstaltung geführt hat.

Die starke Zunahme der typischen Kulturfolger Steinmarder und Rotfuchs stellt Jäger und Jagdschutzorgane zunehmend vor große Herausforderungen, wenn es heißt, den Marder zu fangen, der in Nachbars Dachboden sein Unwesen treibt, oder den Fuchs zu überlisten, der immer wieder den Hühnern am Bauernhof nachstellt.

Aus diesem Grund wird im Frühjahr 2013 bei entsprechendem Interesse (zirka 20 Teilnehmer) ein weiteres Seminar angeboten. Interessierte können sich jetzt schon bei der Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft anmelden.

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