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Exkursion der Bezirksgruppe Bludenz nach Steeg im Lechtal

Im Kalender etwas früher als die letzten Jahre, haben sich dieses Jahr 37 Weidkameraden der Bezirksgruppe Bludenz unter der Leitung von BJM Lothar Tomaselli nach Steeg im Lechtal aufgemacht.

Das Ziel war die Besichtigung des Wildgatters in Steeg und auch einen  interessanten Tag mit den Referaten von ATA Dr. Johannes Fritz und BJM Arnold Klotz zu verbringen. Die Exkursion war sicher einer der Höhepunkte der letzten Jahre, denn gerade in Steeg war der Ausgangspunkt der gesamten TBC Problematik. Aus diesem Grund erfolgte auch die Umsetzung des Totalabschusses und das in Kraft treten des Seuchengesetzes. Der Bau des Wintergatters durch das Militär und auch das von vielen gehörte und nicht akzeptierte Tötungsgatter wurde besichtigt. Steeg kannten wir alle ja hauptsächlich nur aus den Medien und aus vielen Gesprächen. Für uns alle aus dem Bezirk Bludenz, war es besonders interessant zu hören, wie im Lechtal die ganze Problematik angepackt und auch nach Lösungen gesucht wurde.

ATA Dr. Johannes Fritz und BJM Arnold Klotz erläuterten beide in ihren sehr interessanten Referaten wie sich alles chronologisch abgespielt hatte. Dr. Fritz beleuchtete mehr die tierärztliche Seite, besonders die Fragen, wann wurden die ersten Tiere entdeckt und welche Erreger (Stämme) gibt es unterdessen.

Was wird uns die Zukunft noch alles bringen?
BJM Klotz zeigte uns auf, was zeitgleich von der Jägerschaft unternommen wurde und auch hier stellt sich die Frage, wie wird die Jagd im Bezirk Reutte (Lechtal) weitergehen?

Im Anschluss wurde uns von den Referenten das in den Medien viel umschriebene Wintergatter, in welchem auch das Tötungsgatter integriert wurde, gezeigt und erklärt. Nun wurden die vielen Fragen, die sich in den letzten Jahren angesammelt hatten, von den zwei Fachpersonen Dr. Fritz und BJM Klotz beantwortet.

Nach dieser sehr interessanten Besichtigung im Hotspot-Gebiet Steeg ist sicher jedem Jäger der Ernst der Lage bewusster geworden.

Beim gemeinsamen Mittagessen in Warth hatten wir auch die Gelegenheit zu weiteren Fragen und zu angeregten Diskussionen, bevor wir dann nach dieser interessanten Exkursion die Heimreise antraten.

Ich bedanke mich bei BJM Lothar Tomaselli und seinem Team für die Organisation. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an DI Hubert Schatz, welcher die ganze Exkursion erst durch seine Beziehungen möglich gemacht hat.

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