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Erfolgreiche Anlagenprüfung bei den Dachshunden

Autorin: Marianne Mayer, Schriftführerin

Am 14. Juni 2014 führte die Sektion Vorarlberg des Österr. Dachshundeklubs, nach einjähriger Unterbrechung, wieder eine Anlageprüfung ober der Erde durch. Als Leistungsrichter waren der Präsident des ÖDHK, Dr. Hans Leopold Ostermann aus Bad Ischl, und Sektionsobmann Elmar Mayer bestellt.

Angemeldet waren fünf Hunde, vier davon Junghunde im Alter von neun Monaten und einer Woche – alle aus dem gleichen Wurf. Neun Monate beträgt das Mindestalter für diese Prüfung. Zwei Hundeführer reisten mit ihren „Vorarlberger Dackeln“ aus Nordrhein Westfalen zur Prüfung an.

Der fünfte Hundeführer, der Besitzer des Deckrüden dieses Wurfes, konnte leider nicht zur Prüfung antreten, da er eine Woche zuvor bei Revierarbeiten in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen schwer verunglückte.

Die Anlageprüfung wurde bei bestem Wetter und von den Revierhelfern Klaus Müller und Toni Morscher sehr gut vorbereitet, im Revier der Genossenschaftsjagd Satteins/Christ abgehalten. Zwei der Junghunde mussten, da sie ebenfalls in Nordrhein-Westfalen leben, zuvor die Schussfestigkeitsprüfung nach der Österr. Prüfungsordnung erfolgreich ablegen.

Das Fach „Schweißarbeit“ konnten alle vier Junghunde mit der vollen Punktzahl ablegen und zeigten trotz ihres „jugendlichen Alters“ sehr schöne Arbeiten. Beim dritten Prüfungsfach, der „Stöberarbeit“, mussten zwei Hunde einen kleinen Punkteabzug in Kauf nehmen, da sie sich beim ersten „anrüden“ zu wenig weit von ihren Hundeführern „lösten“.

Das erfreuliche Ergebnis der durchwegs sehr schönen Prüfungsarbeiten lautete:

1. Pr./J – 100 Pkt. JONA von der Kanisfluh Besitzer: Markus Rädler, Eichenberg, Führer: Thomas Fritsche, Mellau
1. Pr./J – 100 Pkt. JOKL von der Kanisfluh Besitzer und Führer: Veit Arlt, Burbach – Deutschland
1. Pr./J –   93 Pkt. JANA von der Kanisfluh Besitzer und Führer: Thomas Fritsche Mellau
1. Pr./J –   93 Pkt. JOHANNES Paul von der Kanisfluh Besitzer und Führer: Helmut Triesch, Wilnsdorf – Deutschland

Im Anschluss an die Anlageprüfung wurde am „Baggersee“ in Satteins noch die Wasserarbeitsprüfung mit einer zusätzlichen Hündin durchgeführt. Hier zeigten sich die Junghunde leider noch etwas zu wasserscheu bzw. hatten diese Arbeit noch nie geübt. So konnten nur zwei der fünf angemeldeten Dachshunde die Prüfung positiv beenden. Das Ergebnis der Wasserarbeitsprüfung lautete:

1. Pr. – 100 Pkt. FENJA v. Auer Ried Besitzer und Führerin: Christine Hofmann, Feldkirch
3. Pr./J – 50 Pkt. JANA v. der Kanisfluh Besitzer und Führer: Thomas Fritsche, Mellau

Im Anschluss an die Prüfungen ging es in das Gasthaus Sternen in Satteins zur Prüfungsauswertung und Preisverteilung, welche der Richterobmann Dr. Hans Leopold Ostermann vornahm. Er gratulierte den Hundeführern zu den sehr erfolgreichen Prüfungen, besonders auch dem Züchter des Wurfes aus dem Zwinger „von der Kanisfluh“, Thomas Fritsche aus Mellau, zu den sehr schönen und vielversprechenden Junghunden. Dr. Ostermann bedankte sich besonders bei den Hundeführern aus Nordrhein-Westfalen für die Teilnahme an der Prüfung und für den weiten Anreiseweg.

Weiters bedankte sich Dr. Ostermann bei den drei Jagdhornbläsern aus Nordrhein-Westfalen für die musikalische Umrahmung des Prüfungsablaufes mit ihren Jagdhörnern. Ein weiterer Dank galt den beiden Revierhelfern, Klaus Müller und Anton Morscher und dem Revierinhaber Egon Rundel, ohne die eine Durchführung der so wichtigen Jagdgebrauchshunde-Prüfungen für eine gute jagdl. Leistungszucht nicht möglich wäre.

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